Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“

US-Senatskandidat Mark Lynch fordert Rückgabe der Hagia Sophia an Orthodoxe Kirche

2. Mai 2026 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee unter Präsident Erdogan sei einer der ‚größten Akte der Ungerechtigkeit in der christlichen Geschichte‘ und ‚kultureller Diebstahl‘ gewesen.


Charleston (kath.net/jg)
Mark Lynch, republikanischer Kandidat für den US-Senat aus South Carolina, hat eine außenpolitische Forderung in den Mittelpunkt seiner Kampagne für die Vorwahlen gestellt. Sollte er gewählt werden, will er ein Bundesgesetz mit dem Titel „The Return the Hagia Sophia to the Church Act“ einbringen, das alle Importe aus der Türkei in die USA verbietet, bis die Hagia Sophia an die Griechisch-Orthodoxe Kirche zurückgegeben wird, berichtet die Plattform Greek Reporter. Lynch tritt bei den Vorwahlen gegen den amtierenden Senator Lindsey Graham an.

Das Embargo würde Importe im Wert von rund 17,52 Milliarden US-Dollar (Stand 2025) betreffen. Lynch kündigte außerdem an, am Tag der Gesetzesvorlage christliche Geistliche aus orthodoxen, katholischen und protestantischen Denominationen ins US-Kapitol einzuladen, um Druck auf den Kongress auszuüben. 


Lynch wirft dem amtierenden Senator Lindsey Graham vor, 2020 untätig geblieben zu sein, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Hagia Sophia von einem Museum wieder in eine aktive Moschee umwandelte. In einem Beitrag auf X vom 26. April 2026 schrieb Lynch: „Unter Lindsey Grahams Ägide wurde die Hagia Sophia im Jahr 2020 an die Muslime übergeben. […] Anstatt diese Übergabe anzufechten, schwieg Senator Graham.“

Er bezeichnete die Umwandlung als „einen der größten Akte der Ungerechtigkeit in der christlichen Geschichte“ und als „kulturellen Diebstahl“. Die Kathedrale gehöre den Christen. Sollte er gewählt werden, werde er dafür sorgen, dass die Hagia Sophia der Griechisch-Orthodoxen Kirche zurückgegeben werde.

Die Hagia Sophia wurde im 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian I. als eine der prächtigsten christlichen Kathedralen der Welt errichtet und war fast tausend Jahre lang der zentrale Sitz des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurde sie in eine Moschee umgewandelt. 1935 erklärte Mustafa Kemal Atatürk sie zu einem Museum – ein Symbol der säkularen Türkei. 2020 kehrte sie unter Erdogan zur Moschee zurück, was international, unter anderem von der UNESCO, kritisiert wurde.

Mark Lynch tritt als Herausforderer in der republikanischen Vorwahl gegen den langjährigen Senator Lindsey Graham an, die am 9. Juni 2026 stattfindet. Graham gilt als Favorit. Lynch positioniert sich mit einem dezidiert christlich-konservativen Profil („God First, America First“) und sieht die Rückgabe der Hagia Sophia als Teil eines breiteren Kampfes gegen die „Übernahme christlicher Kulturstätten“ weltweit. Seine Forderung nach Rückgabe der Hagia Sophia wurde vor allem in griechisch-katholischen und christlich-konservativen Medien aufgegriffen und löste in sozialen Medien lebhafte Diskussionen aus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 rosenstaedter 2. Mai 2026 
 

Wenn Putin Alaska wieder zurück haben will,

Herr Kandidat?


1
 
 rorro 2. Mai 2026 
 

Spielchen

Und die Große Moschee von Córdoba muß dann als Ausgleich natürlich wieder muslimisch werden. Alberne Spielchen eines Poltikers, der einfach nur auf billigen Stimmenfang aus ist.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  10. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz