Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  4. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  5. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  6. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Viel Lärm um nichts?
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  12. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück

Kardinal Arborelius: „Im Herzen bin ich immer Mönch geblieben“

vor 2 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schwedischer Konklaveteilnehmer im Rückblick: „Das Konklave ist ein Moment von enormer geistlicher Tiefe. Man spürt die Last der Verantwortung, aber gleichzeitig auch eine starke Führung durch den Heiligen Geist.“


Stockholm (kath.net/pl) „Meine Pensionärsträume handeln davon, die ganze Administration und die Termine hinter mir zu lassen. Ich möchte gerne zurück in das Klosterleben, zur Stille und zum Gebet. Das ist es, wonach ich mich sehne – die Möglichkeit, wieder ganz und gar Mönch zu sein.“ Das schildert Kardinal Anders Arborelius OCD, Bischof von Stockholm und der erste Kardinal Schwedens in der gesamten Geschichte des nordeuropäischen Landes. Denn er sei in seinem Herzen „immer Mönch geblieben“. Der Karmeliterpater Arborelius wird im September 75 Jahre alt und muss gemäß Kirchenrecht dem Papst dann seinen Rücktritt anbieten – und wie Papst Leo entscheiden mag, gilt im Moment als völlig offen. Der Kardinal äußerte sich in einem Hörfunkinterview mit dem öffentlichen-rechtlichen Sender „Sveriges Radio“.


Im Rückblick auf das Konklave 2025, bei dem er wahlberechtigter Teilnehmer war (siehe Archivfoto), schildert er: „Es ist ein Moment, in dem man die Weltkirche auf eine sehr konkrete Weise spürt. Man ist dort, um eine Entscheidung zu treffen, die Milliarden von Menschen betrifft. Es ist eine große Verantwortung, aber man fühlt sich auch getragen.“ „Das Konklave ist ein Moment von enormer geistlicher Tiefe. Man spürt die Last der Verantwortung, aber gleichzeitig auch eine starke Führung durch den Heiligen Geist.“

Die Kirche in Schweden hat sich in der Amtszeit des aktuellen Bischofs von Stockholm stark verändert. Arborelius war 1998 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof der schwedischen Landeshauptstadt berufen worden. Die katholische Kirche in Schweden wächst, nicht zuletzt durch die Zuwanderung: „Wir sind heute eine sehr internationale Kirche. Migration hat uns bereichert und uns geholfen, eine lebendige Gemeinschaft zu bleiben. Es ist eine Herausforderung, all diese verschiedenen Kulturen unter einem Dach zu vereinen, aber es ist auch unsere größte Stärke.“ „Wir sind eine Weltkirche in Miniaturform. In unseren Gemeinden kommen Menschen aus aller Welt zusammen, was in einem säkularen Land wie Schweden ein wichtiges Zeichen für Zusammenhalt ist.“

„Menschen suchen nach etwas Beständigem. In einer Welt, die sich so schnell verändert, bietet der Glaube einen festen Punkt“, schildert Arborelius und bezieht sich damit indirekt auch auf seine eigenen Erfahrungen, denn er selbst mit 20 Jahren von einem wenig praktizierten lutherischen Glauben zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche konvertiert und mit 22 Jahren bei den Karmelitern eingetreten war.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  10. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Viel Lärm um nichts?
  13. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz