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| ![]() ‚Gott rettet‘ - Epiphanie und die Ordnung des Lebens aus der Offenbarung Christivor 32 Stunden in Aktuelles, 2 Lesermeinungen Leo XIV.: Epiphanie, Hoffnung und die Logik der Hingabe. Die Gaben der Sterndeuter und der Ruf zu einer erneuerten Ordnung des Zusammenlebens. Von Armin Schwibach Rom (kath.net/as) In seiner Katechese beim Angelusgebet am Hochfest der Erscheinung des Herrn erinnerte Papst Leo XIV. daran, dass die in dieser Zeit begangenen Feiertage bereits im Namen dieses Hochfestes einen Schlüssel zum Verständnis christlicher Hoffnung trügen. Der Ausdruck „Erscheinung des Herrn“ lasse erkennen, dass auch unter schwierigen Bedingungen Freude möglich sei, da das Wort Epiphanie gerade Erscheinung bedeute und sich die christliche Freude aus einem Geheimnis speise, „das nicht mehr verborgen ist“. Das Leben Gottes habe sich offenbart, viele Male und auf verschiedene Weise, aber „mit endgültiger Klarheit in Jesus“, sodass nun gewusst werde, dass Hoffnung auch inmitten vieler Bedrängnisse möglich sei. In diesem Zusammenhang betonte der Papst, dass „Gott rettet“, dass er keine anderen Absichten habe und keinen anderen Namen, und dass „nur das, was befreit und rettet, von Gott kommt und Erscheinung Gottes ist“. In der Betrachtung der Sterndeuter verwies Leo XIV. darauf, dass das Niederknien vor dem Kind von Betlehem bedeute, das wahre Menschsein zu bekennen, „in dem die Herrlichkeit Gottes aufleuchtet“. In Jesus sei das wahre Leben erschienen, der lebendige Mensch, der nicht für sich selbst lebe, sondern offen und in Gemeinschaft, was den Ruf hervorrufe: „Wie im Himmel, so auf der Erde“ (Mt 6,10). Das göttliche Leben sei in unserer Reichweite, es habe sich gezeigt, um die Menschen miteinzubeziehen in seine befreiende Dynamik, eine Dynamik, die Ängste auflöse und ein friedliches Begegnen ermögliche. Diese Offenbarung sei als „Möglichkeit“ und als „Einladung“ zu sehen, wobei hervorgehoben wurde, dass Gemeinschaft nicht erzwungen werden könne und dennoch als das erscheine, was man sich mehr wünschen könne. Im Blick auf das Evangelium und die Darstellung der Geburt Christi in den Krippen ging der Papst auf die Gaben der Sterndeuter - „Gold, Weihrauch und Myrrhe“ (vgl. Mt 2,11) - ein. Diese Gaben schienen für ein Kind nicht unmittelbar nützlich, brächten jedoch eine Absicht zum Ausdruck, die am Ende des Jubiläumsjahres besonders zu bedenken sei. Der Grundsatz „Wer viel gibt, gibt alles“ wurde in Erinnerung gerufen und mit dem Hinweis auf die arme Witwe verbunden, die „ihre letzten Münzen, alles, was sie hatte, in den Opferkasten warf“ (vgl. Lk 21,1–4). Auch wenn nicht bekannt sei, was die Sterndeuter aus dem Osten besessen hätten, legten ihr Aufbruch, das Eingehen von Risiken und ihre Gaben nahe, dass alles, wirklich alles, was wir sind und haben, danach verlange, Jesus, „dem unschätzbaren Schatz“, übereignet zu werden. Das soeben beendete Heilige Jahr sei in diesem Zusammenhang als Erinnerung an eine auf Selbstlosigkeit gegründete Gerechtigkeit zu verstehen, die den Aufruf enthalte, „das Zusammenleben neu zu gestalten“, Land und Ressourcen neu zuzuteilen und das, „was man hat“, sowie „das, was man ist“, den Plänen Gottes unterzuordnen, die größer seien als unsere eigenen. Abschließend erläuterte Leo XIV., dass die verkündete Hoffnung realistisch sein müsse: Sie komme „vom Himmel“, sie sei jedoch darauf ausgerichtet, „hier auf Erden etwas Neues entstehen zu lassen“. In den Gaben der Sterndeuter sei zu erkennen, was jeder mit anderen teilen könne, was nicht für sich behalten, sondern weitergegeben werden solle, „auf dass Jesus in unserer Mitte wachsen kann“: „Möge sein Reich wachsen, mögen seine Worte in uns Wirklichkeit werden, mögen Fremde und Gegner zu Brüdern und Schwestern werden, möge anstelle von Ungleichheit Gerechtigkeit herrschen, möge sich anstelle der Kriegsindustrie das Handwerk des Friedens etablieren. Lasst uns als Weber der Hoffnung auf einem anderen Weg in die Zukunft gehen (vgl. Mt 2,12)“.
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