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Traurige Änderung beim Gelöbnis der neuen Rekruten der Bundeswehr

18. November 2025 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
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„Statt dem Lied ‚Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart‘ von Tersteegen intonierte das Orchester ein altes niederländisches Dankgebet, das sicher niemand kannte.“ Von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer


Berlin (kath.net) Würdige Vereidigung von 280 Rekruten und Rekrutinnen zum 70. Jahrestag der Bundeswehr neulich in Berlin, aber mit einer traurigen Änderung. Seit Jahren schaue ich fast keine Sendungen mehr in den ÖRR sondern nur noch auf Welt-TV und N-TV die Nachrichten und Neues vom Tage. Welt-TV etwas mehr auf der konservativen Seite und N-TV/RTL mehr SPD nahe aber doch objektiv in der Berichterstattung. 

So wurde im Gegensatz zu Welt-TV bei N-TV die ganze Feier des Gelöbnisses der Rekruten bei N-TV übertragen. Der Bundespräsident hielt im Gegensatz zu anderen Gelegenheiten eine Ansprache, die ich nur voll und ganz unterstützen kann. Er erinnerte an das erste Bundeswehr-Gelöbnis vor 70 Jahren in Andernach am Rhein und berief sich mit vielen Zitaten auf Konrad Adenauer. Die ganze feierlich Zeremonie verlief wie üblich mit Würde.


Nur eine Änderung hatte der so hoch gelobte Verteidigungsminister Pistorius (SPD) vorgenommen, die mich sehr traurig stimmte und die sicher viele Menschen verstimmte. 69 Jahre hatte es bei dem Gelöbnis gegen Ende geheißen "Helm ab zum Gebet" und dann spielte das Orchester Gerhard Tersteegens wunderbares Lied. "Ich bete an die Macht der Liebe":

"Ich bete an die Macht der Liebe,
die sich in Jesus offenbart:
Ich geb mich hin dem neuen Triebe,
durch den ich Mensch geliebet wart.
Ich will anstatt an mich zu denken
ins Meer der Liebe mich versenken."

Dieses Lied erklang noch als Melodie beim großen Zapfenstreich bei der Verabschiedung von Olaf Scholz. 

Das aber ist den Sozialdemokraten von heute vermutlich nicht mehr genehm. Der Name Jesus Christus ist offensichtlich nicht nennbar. Das Orchester intonierte statt dessen ein altes niederländisches Dankgebet, das sicher niemand kannte. Endet somit eine fast 70 jährige Tradition geopfert auf dem Altar links-grüner Ideologie? Wir möchten es nicht hoffen…


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