Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Kirche bleib bei Deinem Leisten!

16. Oktober 2025 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Irreführende Kommentare von Kirchenvertreter z.b. beim Thema Wirtschaft stiften mehr Verwirrung als Klarheit zu schaffen - Ein Kommentar von Christof T. Zeller-Zellenberg


Wien-Rom (kath.net)

Wie internationale Medien berichten, hat Papst Leo XIV, im Angesicht von schweren wirtschaftlichen Problemen in Italien und drohenden Massenkündigungen bei dortigen Industrieunternehmen, nun die Ortskirche aufgefordert, sich für ein "Recht auf Arbeit" einzusetzen. Am vergangenen Samstag hatte er vor tausenden Pilgern auf dem Petersplatz aufgerufen, man möge Arbeitsplätze für alle, schaffen. Wer der genaue Adressat dieser Forderung sein sollte, blieb jedoch im Dunkeln. Der Papst zitierte dabei auch seinen Vorgänger, Papst Franziskus, der die Arbeit als eine "unverzichtbare Dimension des gesellschaftlichen Lebens" bezeichnet hatte. Damit jedenfalls hatte Franziskus absolut recht. Jeder der arbeiten könne, müsse auch arbeiten, meinte schon der Hl. Paulus, jedoch steht nirgends etwas davon, das ein obskurer "jemand", die Verantwortung hätte, diese Arbeitsplätze auch zu schaffen.


Wer schafft normalerweise Arbeitsplätze? Das sind Unternehmen und leider auch, viel zu oft, die staatliche Bürokratie. Letztere bezahlt diese Arbeitsplätze mit den Abgaben, die wiederum alle Bürger zahlen müssen oder mit neuen Schulden, die in Zukunft zu noch höheren Abgaben führen werden. Diesem Arbeitgeber ist auch die volkswirtschaftliche Gesamtsituation vollkommen egal und auch die Notwendigkeit der geschaffenen Arbeitsplätze oder deren Effizienz. Je nachdem, wie man die Aufgaben der öffentlichen Hand definiert und welchen Rahmen sie für deren Umsetzung bietet, sind derartige Arbeitsplätze nützlich und effizient oder, leider in vielen Fällen, sehr unnotwendig, sogar schädlich und jedenfalls ineffizient und damit eine Vernichtung von Volksvermögen. 

Unternehmen hingegen können nur in einem wirtschaftsfreundlichen Umfeld nachhaltig Arbeitsplätze schaffen und diese sind zumeist auch dauerhaft viel effizienter als die der öffentlichen Hand. Während zweitere häufig Volksvermögen zerstört, wird eben dieses überhaupt erst durch private Unternehmen geschaffen.

Ein Umfeld, in dem die Freiheit des Menschen, als Grundbedingung wahrer Menschlichkeit, erweitert und geschützt wird, ist auch positiv für Arbeitsplätze, die von der Privatwirtschaft geschaffen werden. „Freiheit ist das größte Geschenk Gottes an den Menschen“, sagte Kardinal Schönborn einmal und so wäre die Forderung des Papstes und der Kirche vor allem dahingehend notwendig, daß sie Rahmenbedingungen für die Förderung eben dieser Freiheit, einforderten.

Papst Leo XIV täte gut daran, ganz konkret die weitgehende Zurückdrängung der Regulierung, massive Abgabenkürzungen, eine starke Verkleinerung der öffentlichen Sektors und der staatlichen Bereiche und ein Zurückdrängen des Umverteilungsstaates, zu fordern, Das würde automatisch und wie bereits oft in der Wirtschaftsgeschichte vorexerziert, zu einer expandierenden Wirtschaft und damit zu tausenden neuen Arbeitsplätzen, führen..


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wilolf 16. Oktober 2025 
 

Die Vorenthaltung oder Entziehung des Arbeitslohns

zählt zu den himmelschreienden Sünden.
Wenn der Staat den Arbeitnehmern von ihrem Lohn so viel an Steuern und Abgaben vorenthält,
und statt für den Erhalt der Infrastruktur für so „wichtige“ Dinge wie Gender-Professuren zum Fenster hinauswirft,
dass sie vom restlichen Geld keine Familie mehr ernähren können, was ist das dann?


2
 
 Versusdeum 16. Oktober 2025 
 

Fakt ist, dass Planwirtschaft

(fast?) nie funktioniert hat. Sah man nicht nur jahrzehntelang am weltweiten wirtschaftlichen Elend des Kommunismus, sondern jetzt auch am Fall Deutschland(s)


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz