Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Friedensnobelpreisträgerin Machado: ‚Präsident Trump hat uns Hoffnung gegeben‘

16. Oktober 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Regime Venezuelas unter Nicolas Maduro wisse, dass seine Zeit abgelaufen sei, sagt Maria Machado im Interview.


Caracas (kath.net/jg)
US-Präsident Donald Trump sei der einzige westliche Staatsmann, der verstanden habe, dass es sich bei der Diktatur in Venezuela nicht um eine „konventionelle Diktatur“ handelt, sondern um ein „kriminelles Netzwerk aus Drogenkartellen, Terrorgruppen und ausländischen Regimen“, welches sowohl die venezolanische Bevölkerung als auch die Sicherheit der USA bedrohe. Das sagt Maria Corina Machado, Trägerin des Friedensnobelpreises 2025, in einem Interview mit der New York Post.

Machado führt die basisdemokratische Bewegung an, welche die Wahlen 2024 haushoch gewonnen hat, aber von der sozialistischen Clique um Diktator Nicolas Maduro um den Sieg betrogen wurde, berichtet Tichys Einblick.

Präsident Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar den Druck auf das Regime Maduro erhöht. Kriegsschiffe patrouillieren vor der Küste, um Drogenkuriere abzufangen, Trump beendete Ausnahmen von den Sanktionen und erhöhte das Kopfgeld auf Maduro auf 50 Millionen US-Dollar. 


Machado hält dieses Vorgehen für angemessen. „Von Anfang an behandelte Präsident Trump sie (das Regime, Anm. d. Red.) als das, was sie sind: Narco-Terroristen“ sagt sie wörtlich. Die Situation in ihrem Land sei schlimm: Schulen hätten nur zwei Tage pro Woche geöffnet, Krankenhäuser seien ohne Medikamente, Renten in Höhe von weniger als einem US-Dollar monatlich, 90 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Wer sich online über die extrem hohe Inflation äußere, riskiere Haft, Folter oder Verfolgung seiner Familie.

Dennoch sieht Machado Hoffnung für ihr Land, da der Druck auf das Regime von innen und von außen zunehme. Die Bevölkerung sei geeinter denn je, sogar große Teile des Militärs wollten Freiheit und Würde zurück. Trumps Vorgehen ziele unter anderem darauf, die Geldströme des Drogenhandels trockenzulegen. Seine Maßnahmen hätten das Regime geschwächt. „Selbst innerhalb des Systems gibt es Brüche und Verrat. Sie wissen, dass ihre Zeit abgelaufen ist“, sagt Machado wörtlich. „Präsident Trump hat uns Hoffnung gegeben. Und jetzt, endlich, verwandeln wir diese Hoffnung in Geschichte“, fügt sie hinzu.

Sie hofft, dass mit dem Ende des Regimes von Maduro auch die kommunistischen Regierungen in Kuba und Nicaragua fallen. „Zum ersten Mal in der Geschichte könnten die Amerikas frei von Kommunismus, Diktatur und Narco-Terrorismus sein. Und das wird das Vermächtnis von Präsident Trump sein.“

Der Friedensnobelpreis gehöre „dem Volk Venezuelas, aber er würdigt auch die Weitsicht eines Anführers, der verstanden hat, dass unsere Freiheit mit der Freiheit der gesamten Hemisphäre verbunden ist“, sagt sie wörtlich.

Präsident Trump ist aufgrund seiner Rolle in mehreren internationalen Konflikten für den Friedensnobelpreis 2026 nominiert. Die Frist für die Nominierung von Kandidaten für den Friedensnobelpreis 2025 endete wenige Tage nach seinem Amtsantritt im Januar dieses Jahres. 

US-Außenminister Marco Rubio hat in einer Stellungnahme zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Maria Machado daran erinnert, dass er im August 2024 – damals noch als Senator – mit sieben Kollegen der Republikanischen Partei die Nominierung Machados beim Nobelpreiskomitee in Oslo unterstützt hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  7. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  8. Vertrauenskrise in der Kirche
  9. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  10. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz