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92 Prozent Taufscheinkatholiken in Österreich oder immer weniger Katholiken, aber immer mehr Geld!

18. September 2025 in Österreich, 8 Lesermeinungen
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2024 traten in Österreich über 71.000 Menschen aus der katholische Kirche aus - Nur 8 % der Katholiken besuchen eine Hl. Messe - Die Bischöfe freuen sich über 30 Millionen Mehreinnahmen aus der umstrittenen Kirchensteuer


Linz (kath.net)
Die österreichische Stadt Wels, zweitgrößte Stadt in Oberösterreich, hat ca. 65.000 Einwohner. In ganz Österreich gab es 2024 71.500 Austritte, deutlich mehr als eine mittelgroße Stadt Österreichs. Die öst. Bischofskonferenz spricht in einer Aussendung - wie jedes Jahr - von einer "weitgehend stabilen" Katholikenzahl. Fakt ist, dass am Papier es noch etwas über 4,6 Millionen Katholiken gibt, die meisten aber Taufscheinkatholiken sind, die am Sonntag nicht zur Messe gehn. Denn an den Zählsonntagen wurde festgestellt, dass weiterhin nur 366.210 bzw. 378.797 Katholiken die Gottesdienste besuchen. Damit liegt die Zahl noch immer deutlich unter der Zahl vor Corona. 2019 besuchten noch mehr als 500.000 Katholiken in Österreich am Sonntag die Hl. Messe. 


Rückgängig sind die Zahl der Traufen. 2024 gab es nur mehr 36.705, ein Jahr zuvor noch 39.488 Taufen und 2022 bzw. 2021 über 45.000. Auch die Zahl der Trauungen ist zurückgegangen. Nur mehr 7.537 Paare ließen sich 2024 kirchlich trauen. 2023 waren es noch 8.228 Paare. Die Zahl der in Österreich wirkenden Priester betrug 2024 laut der amtlichen Kirchenstatistik 3.269. Damit ist die Zahl gegenüber 2023 (3.320) leicht zurückgegangen. Insgesamt zeigt sich in den vergangenen Jahren bei den Priestern aber eine relativ stabile Situation (2022: 3.403; 2021: 3.425; 2020: 3.548)

Das einzige, was auch in Österreich nicht zurückgeht, ist offensichtlich - ähnlich wie in Deutschland - das Einkommen aus der Kirchensteuer. Denn diese ist gestiegen.  2024 nahmen die Bischöfe durch die Steuer, die von vielen Katholiken abgelehnt wird, fast 540 Millionen Euro ein, fast 30 Millionen mehr als im Jahr davor. Der Grund ist ganz einfach: Man hat einfach die Kirchensteuer deutlich erhöht!

 


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