
"Ich sehe nicht, wie die außerordentliche Form des Römischen Ritus Probleme verursachen könnte"17. September 2025 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In der katholischen Kirche gibt es insgesamt 30 Riten, sagt Kardinal Angelo Bagnasco, emeritierter Erzbischof von Genua.
Rom (kath.net/jg)
„Ich habe nie gesehen und sehe auch jetzt nicht, wie die außerordentliche Form des Römischen Ritus, der einzigartig ist, wie Papst Benedikt XVI. klargestellt hat, Probleme verursachen könne, wie es beim Ambrosianischen Ritus der Fall ist.“ Das sagte Angelo Kardinal Bagnasco, der emeritierte Erzbischof von Genua, im Interview mit dem Magazin Roma. 
„Ich sehe weder Risiken noch Gefahren, wenn die Dinge friedlich und mit Wohlwollen von allen Seiten angegangen werden“, sagt er in Bezug auf die außerordentliche Form des Römischen Messritus. Er sei mehrere Jahre im Dikasterium für die Orientalischen Kirchen tätig gewesen und habe festgestellt, dass es in der katholischen Kirche mehr als 30 liturgische Riten gebe, erläuterte Kardinal Bagnasco.
Angelo Kardinal Bagnasco war von 2006 bis 2020 Erzbischof von Genua und von 2007 bis 2017 Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |