Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  8. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Papst fordert eine Politik und eine Wirtschaft der Hoffnung

24. August 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Leo XIV. ruft christliche Politiker des "International Catholic Legislators Network" dazu auf, sich für eine Welt einzusetzen, in der Macht durch das Gewissen gezügelt wird und das Gesetz im Dienst der Menschenwürde steht.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Papst Leo XIV. fordert eine Politik und eine Wirtschaft der Hoffnung. Bei einer Begegnung mit vom Wiener Kardinal Christoph Schönborn begleiteten Mitgliedern des International Catholic Legislators Network (ICLN) am Samstag im Vatikan rief er die christlichen Politiker dazu auf, sich für eine Welt einzusetzen, in der Macht durch das Gewissen gezügelt werde und das Gesetz im Dienst der Menschenwürde stehe. "Ich ermutige Sie auch, die gefährliche und selbstzerstörerische Denkweise abzulehnen, die besagt, dass sich nichts jemals ändern kann", so der Papst an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern. Es brauche eine Politik und eine Wirtschaft der Hoffnung.
Leo XIV. kritisierte die heute verbreitete Auffassung eines erfüllten Lebens - sie werde oft mit materiellem Reichtum oder uneingeschränkter individueller Autonomie verwechselt. "Die sogenannte ideale Zukunft, die uns präsentiert wird, ist oft eine Zukunft der technologischen Bequemlichkeit und der Befriedigung der Konsumbedürfnisse", sagte der Papst. "Doch wir wissen, dass dies nicht ausreicht." Denn in wohlhabenden Gesellschaften kämpften viele Menschen mit Einsamkeit, Verzweiflung und Sinnlosigkeit. 


Wahres menschliches Gedeihen entspringe aus der vollständigen Entfaltung des Menschen in allen Dimensionen: körperlich, sozial, kulturell, moralisch und spirituell. "Diese Vision vom Menschen ist verwurzelt im Naturrecht, der moralischen Ordnung, die Gott in das Herz des Menschen geschrieben hat und deren tiefere Wahrheiten durch das Evangelium Christi erleuchtet werden", so der Papst. "Es gewährleistet die Freiheit, nach der Wahrheit zu suchen, Gott zu verehren und Familien in Frieden zu gründen." Weiter gehörten dazu die Harmonie mit der Schöpfung und ein Gefühl der Solidarität über soziale Klassen und Nationen hinweg.
Das 2010 gegründete International Catholic Legislators Network (ICLN) wird vom niederländischen Rechtswissenschaftler Christiaan Alting von Geusau gegründet, der bis 2023 auch Rektor der Katholischen Hochschule ITI in Trumau nahe Wien war. Kardinal Schönborn ist gemeinsam mit dem syrisch-orthodoxen Patriarchen Aphrem II., dem maronitischen Patriarchen Kardinal Boutros Rai, Kardinal Charles Bo aus Myanmar und dem britischen Politiker Lord David Alton Schirmherr des ICLN.

Die diesjährige ICLN-Jahrestagung in Frascati dauert noch bis Sonntag und steht unter dem Generalthema "The New World Order: Major Power Politics, Corporate Dominions and the Future of Human Flourishing" Bei den nicht-öffentlichen Jahrestreffen stehen für die mehr als 200 Teilnehmenden aus aller Welt stets Seminare und Diskussionsrunden, ebenso gemeinsame Gottesdienste und Gebetszeiten sowie viel Zeit für persönliche Gespräche auf dem Programm. Die Themenpalette der Jahrestreffen reicht von Wirtschaftspolitik über Geopolitik bis zu vielfältigen gesellschaftspolitischen Fragen. Breiten Raum nimmt auch der Themenkomplex der Religionsfreiheit ein.
Die Jahrestagungen sind nicht die einzigen ICLN-Aktivitäten. Über die ICLN-Akademie werden jedes Jahr zahlreiche Kurse zu einschlägigen Themen angeboten, online oder auch in Präsenz. Seit mehreren Jahren gibt es auch ein eigenes Programm für junge Politikerinnen und Politiker. (Infos: https://icln.at)

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der Tod der Theologie in Deutschland
  7. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  13. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz