Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. "Vaccine Amen"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Panik in Magdeburg
  8. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  9. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  10. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  11. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!

Erzbischof: "Mächtige sind nicht am Schicksal der Leidenden interessiert"

19. August 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kroatischer Erzbischof Hranic bei Mariä Himmelfahrt-Gottesdienst: "Mein Herz ist beunruhigt, weil die Mächtigen dieser Welt verhandeln und arrogant mit kleinen Völkern spielen"


Zagreb (kath.net/KAP) Scharfe Kritik an einem Mangel an Einfühlungsvermögen der Mächtigen in die Situation der Leidenden in den Kriegsgebieten dieser Welt hat der kroatische Erzbischof von Dakovo-Osijek, Djuro Hranic, geübt. "Mein Herz ist beunruhigt, weil die Mächtigen dieser Welt verhandeln und arrogant mit kleinen Völkern spielen", sagte Hranic kroatischen Medien zufolge bei einem Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt (15. August) im Wallfahrtsort Ajmas im Osten des Landes. Dies sorge ihn um so mehr, als Kroatien selber "als Land und als Volk die gleiche Erfahrung gemacht haben, wie heute die Ukraine: Wir sehen eine Heuchelei der Mächtigen, denen es weniger um die Leidenden geht als vielmehr um die eigene Anerkennung". 


Die Mächtigen dieser Welt würden über das Schicksal der Ohnmächtigen verhandeln, ohne sie mit an den Tisch zu holen, "als ginge es um ihren Besitz", sagte Hranic, ohne US-Präsident Donald Trump oder den russischen Präsidenten Wladimir Putin namentlich zu nennen, die zeitgleich in Alaska über die Zukunft der Ukraine bzw. ein mögliches Ende des Krieges verhandelten. Das Recht des Stärkeren dürfe nicht zum politischen Standard werden - Kriege wie jene in der Ukraine und in Gaza müssten beendet werden, forderte Hranic bei dem Gottesdienst, an dem auch der kroatische Verteidigungsminister Ivan Anusic teilnahm. 

Der Zagreber Erzbischof Drazen Kutlesa feierte den Himmelfahrts-Gottesdienst im nationalen Marien-Wallfahrtsort Marija Bistrica. Mariä Himmelfahrt stelle gleichsam ein "Fenster zur Ewigkeit" dar. Daran zu erinnern sei notwendig, da die Gegenwart das Gefühl für die Ewigkeit verloren habe, sagte Kutlesa laut der Kroatischen Katholischen Nachrichtenagentur IKA. Zugleich lehre Mariä Himmelfahrt bzw. der Blick auf Maria, die kleinen Dinge des Alltags neu zu schätzen: "Ihr tägliches Leben war erfüllt von der Sorge ums Haus, um Arbeit, um Begegnungen mit den anderen, Begegnungen mit Ungewissheit, Leiden und Freude." Der Unterschied bestehe darin, dass Maria in allem Gottes Willen gesucht habe. "Ihre Heiligkeit ist nicht aus großartigen Tagen gewachsen, sondern aus Treue im Kleinen", so Kutlesa.

Der Marien-Wallfahrtsort Marija Bistrica zieht jährlich Zehntausende Gläubige an. Er ist einer von zahlreichen Wallfahrtsorten im Land, die der Gottesmutter geweiht sind. Der Erzbischof von Split, Zdenko Krizic, erinnerte bei einem Gottesdienst im Wallfahrtsort Sinj daran, dass die Marien-Heiligtümer für Kroatien stets eine Art geistliche Quelle und Oase darstellten: "Unser Volk hat durch die ganze Geschichte meist an diesen Orten seinen Glauben genährt und gestärkt", so Krizic.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto: Erzbischof Hranic bei einer anderen Veranstaltung (c) Erzdiözese Dakovo-Osijek


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz