Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  5. Écône, zum Zweiten
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  8. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  15. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“

Bischof Voderholzer erhebt drei Kirchen im Bistum Regensburg zu Münstern

26. Juni 2025 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei der Erhebung einer Kirche zum Münster handelt es sich um einen bischöflichen Ehrentitel – Erhoben werden Kirchen in Dingolfing, Deggendorf und Gotteszell


Regensburg (kath.net/pbr) Der Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, erhebt auf Antrag der verantwortlichen Ortspfarrer drei Kirchen im Bistum Regensburg zu Münstern. Die Gotteshäuser sind: Pfarrkirche St. Johannes in Dingolfing, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Deggendorf sowie die Pfarrkirche (ehem. Klosterkirche) St. Anna in Gotteszell. Vorausgegangen war dazu der Aufruf des Bischofs an die Pfarrer im Bistum Regensburg (Amtsblatt Nr. 5 vom 16. Mai 2025), einen Antrag zur Erhebung einschließlich entsprechender Begründung zu stellen. Bei der Erhebung einer Kirche zum Münster handelt es sich um einen bischöflichen Ehrentitel.

Die Erhebung der Kirchen wird mit der Übergabe des Dekrets wirksam. Die Übergabe durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer erfolgt im Rahmen einer festlichen Pontifikalmesse.

Freitag, 3.Oktober 2025, 10 Uhr: Pontifikalmesse in der Pfarrkirche St. Johannes in Dingolfing anlässlich der Erhebung zur Münster, 15 Uhr: Feierliche Pontifikalvesper.


Sonntag, 12. Oktober 2025, 10 Uhr: Pontifikalmesse in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Deggendorf anlässlich der Erhebung zur Münster, 15 Uhr: Feierliche Pontifikalvesper.

Sonntag, 16. November 2025, 10 Uhr: Pontifikalmesse in der Pfarrkirche St. Anna in Gotteszell (ehem. Klosterkirche) anlässlich der Erhebung zur Münster, 15 Uhr: Feierliche Pontifikalvesper.

Was ist ein Münster?

Der Terminus „Münster“ ist ein frühes deutsches Lehnwort aus „monasterium“. Damit wurden ursprünglich Kirchen bezeichnet, die Teil eines Klosters oder Stifts waren. Auch wenn „Münster“ in den meisten Fällen eine in der Vergangenheit gebräuchliche Bezeichnung für eine herausragende Kirche mit einem ehemals klösterlichen Hintergrund ist, kann dieser Titel auch vom Diözesanbischof neu verliehen werden. Anlässlich des Heiligen Jahres 2025 schuf der Bischof von Regensburg die Möglichkeit, auf Antrag Kirchen den bischöflichen Ehrentitel „Münster“ zu verleihen. Die Voraussetzungen für ein Münster stehen in einer gewissen Analogie zum päpstlichen Titel einer Basilica minor, wobei hier ein spezieller Akzent auf der historischen und baulichen Dimension der Kirche, die meist eine geschichtlich bedeutende „Großkirche“ ist, liegt. Deshalb soll die jeweils vorgeschlagene Kirche, um den Titel eines „Münsters“ zu erhalten, mehrere Kriterien überwiegend erfüllen.

Kriterien sind unter anderem:

- Die Kirche muss in der Geschichte der Stadt oder des Ortes, in der sie steht, eine kontinuierlich hohe Bedeutung für das religiöse Leben besitzen. Sie soll darüber hinaus auch in der Diözese einen gewissen Bekanntheitsgrad haben. Ein klösterlicher Ursprung ist von Vorteil.

- Die Kirche soll architektonisch und künstlerisch von hervorragender Bedeutung sein und sich durch ihre Größe, ihre Kunstwerke sowie durch die Geräumigkeit des Altarraumes auszeichnen.

- Die Kirche sollte aufgrund des Vorhandenseins von Reliquien, die in der Region verehrt werden, eines Heiligengrabes oder verehrungswürdiger Bilder eine gewisse überpfarrliche Bedeutung genießen und sich des Besuchs von Gläubigen aus der Region erfreuen.

- Die Kirche muss ein Zentrum des liturgischen und pastoralen Lebens sein, in der vor allem die Feier der heiligen Eucharistie, aber auch der anderen Sakramente, besonders der Taufe und des Bußsakramentes, sichergestellt ist und vollzogen wird. Auch die Ausstattung mit einer großen und wertvollen Orgel und die Pflege der sakralen Musik in der Tradition der Kirche empfiehlt sich für eine Erhebung.

Archivfoto Bischof Voderholzer (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  9. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  10. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  11. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  12. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz