Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Bischof González: Politiker, die Abtreibung legalisiert haben, sind exkommuniziert

7. März 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach Legalisierung der Abtreibung im mexikanischen Bundesstaat Campeche wandte sich Bischof José Francisco González besonders an die katholischen Abgeordneten, die dafür gestimmt hatten. Diese sollten sich neu auf ihren Glauben besinnen.


Campeche (kath.net/LifeNews/jg)
Der mexikanische Bundesstaat Campeche hat am 25. Februar die Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche legalisiert. José Francisco González, der Bischof von Campeche, hat die Entscheidung kritisiert und festgestellt, dass alle Politiker, die an der Legalisierung der Abtreibung mitgewirkt haben, automatisch exkommuniziert sind.

Auf einer Pressekonferenz am 26. Februar bezeichnete Bischof González die Entscheidung des Parlaments als „unbegreiflich“, und zwar sowohl aus rechtlicher als auch aus gesellschaftlicher Perspektive. Die Abstimmung habe „hinter verschlossenen Türen“ während der Karnevalsfeierlichkeiten stattgefunden, kritisiert er.


Katholiken, die Abtreibungen fördern, durchführen oder daran mitwirken, stellen sich laut Kirchenrecht außerhalb der Gemeinschaft der Kirche und sollten deshalb keine Sakramente empfangen, sagte Bischof González. Er wandte sich im Besonderen an die katholischen Abgeordneten, welche für die Legalisierung der Abtreibung gestimmt hatten, und forderte sie auf, sich neu auf ihren katholischen Glauben zu besinnen.

Unter allen Verbrechen gegen das Leben wiege die Abtreibung besonders schwer. Er rief zur Einrichtung einer Lebensschutzbewegung auf, da der Schutz des Lebens eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft sei, nicht nur von Vater und Mutter des Kindes.

Bischof González warnte davor, dass die Legalisierung der Abtreibung nur der erste Schritt sein könnte, dem weitere folgen könnten. Wenn man die Abtreibung damit rechtfertige, dass das Kind ungewollt sei, werde die Gesellschaft früher oder später vorschlagen, etwas Ähnliches mit geborenen Kindern zu tun, die sich nicht gut benehmen, krank oder behindert sind. Gleiches gelte für kranke und ältere Menschen. Letztlich werde das Leben von niemand mehr respektiert werden, befürchtet der Bischof.

Gegen diese Entwicklung müsse es konkrete Maßnahmen geben, etwa zur Unterstützung schwangerer Frauen, aber auch älterer Menschen, die unter Einsamkeit und Krankheit leiden.

Seit Oktober 2024 als Claudia Sheinbaum von der linken MORENA-Partei Präsidentin von Mexiko geworden ist, haben acht Bundesstaaten die Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche legalisiert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz