Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Nicht nur Kardinäle an der Spitze: Papst ändert Vatikanverfassung
  9. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  10. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  11. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  12. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  13. R.I.P. Martin Lohmann
  14. "Hassprediger und Hofnarr"
  15. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt

Bischof González: Politiker, die Abtreibung legalisiert haben, sind exkommuniziert

7. März 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach Legalisierung der Abtreibung im mexikanischen Bundesstaat Campeche wandte sich Bischof José Francisco González besonders an die katholischen Abgeordneten, die dafür gestimmt hatten. Diese sollten sich neu auf ihren Glauben besinnen.


Campeche (kath.net/LifeNews/jg)
Der mexikanische Bundesstaat Campeche hat am 25. Februar die Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche legalisiert. José Francisco González, der Bischof von Campeche, hat die Entscheidung kritisiert und festgestellt, dass alle Politiker, die an der Legalisierung der Abtreibung mitgewirkt haben, automatisch exkommuniziert sind.

Auf einer Pressekonferenz am 26. Februar bezeichnete Bischof González die Entscheidung des Parlaments als „unbegreiflich“, und zwar sowohl aus rechtlicher als auch aus gesellschaftlicher Perspektive. Die Abstimmung habe „hinter verschlossenen Türen“ während der Karnevalsfeierlichkeiten stattgefunden, kritisiert er.


Katholiken, die Abtreibungen fördern, durchführen oder daran mitwirken, stellen sich laut Kirchenrecht außerhalb der Gemeinschaft der Kirche und sollten deshalb keine Sakramente empfangen, sagte Bischof González. Er wandte sich im Besonderen an die katholischen Abgeordneten, welche für die Legalisierung der Abtreibung gestimmt hatten, und forderte sie auf, sich neu auf ihren katholischen Glauben zu besinnen.

Unter allen Verbrechen gegen das Leben wiege die Abtreibung besonders schwer. Er rief zur Einrichtung einer Lebensschutzbewegung auf, da der Schutz des Lebens eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft sei, nicht nur von Vater und Mutter des Kindes.

Bischof González warnte davor, dass die Legalisierung der Abtreibung nur der erste Schritt sein könnte, dem weitere folgen könnten. Wenn man die Abtreibung damit rechtfertige, dass das Kind ungewollt sei, werde die Gesellschaft früher oder später vorschlagen, etwas Ähnliches mit geborenen Kindern zu tun, die sich nicht gut benehmen, krank oder behindert sind. Gleiches gelte für kranke und ältere Menschen. Letztlich werde das Leben von niemand mehr respektiert werden, befürchtet der Bischof.

Gegen diese Entwicklung müsse es konkrete Maßnahmen geben, etwa zur Unterstützung schwangerer Frauen, aber auch älterer Menschen, die unter Einsamkeit und Krankheit leiden.

Seit Oktober 2024 als Claudia Sheinbaum von der linken MORENA-Partei Präsidentin von Mexiko geworden ist, haben acht Bundesstaaten die Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche legalisiert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 UnivProf 9. März 2025 
 

ZDK ist draußen

Das Präsidium des ZDK gehört endlich kirchenrechtlich gemassregelt und nicht noch finanziell unterstützt! Wo sind unsere Bischöfe?


2
 
 lakota 9. März 2025 
 

Vergelts Gott Bischof González!

Da bei uns dieses Thema noch längst nicht abgehakt ist, werde ich mir diesen Artikel ausdrucken.
Sollten unsere katholischen Politiker einer solchen Legalisierung zustimmen, werde ich Ihnen ein paar Auszüge dieses Berichts schicken.


3
 
 blaulaub 8. März 2025 
 

Um es mit

Cicero bei den Römern zu sagen:
"Schlecht Begonnenes endet schlecht!"


2
 
 modernchrist 7. März 2025 
 

Hervorragende Haltung dieses Bischofs!

Abtreibung l e g a l i s i e r e n heißt ja, sie für legal, dh. richtig und rechtmäßig zu erklären. Wer solches tut, steht ausserhalb der katholischen Lehre. Das ist vielen Menschen nicht klar! Heute geht nur Klartext! Geschwurbel über Toleranz, "Vielfalt der Meinungen" und Akzeptanz von "schweren und konfliktreichen" Entscheidungen ist Unsinn und kontraproduktiv! Auch das Kind in den ersten 12 Wochen ist zweifelsfrei ein lebendiger Mensch, dessen Herz seit der 3.SSW um sein Leben schlägt! Es gehört zur Menschheitsfamilie als ungeborene Person, nicht als amorphes "werdendes Leben"! Es lutscht schon in der 9. SS-Woche am Daumen. Kompliment, Bischof Gonzales!


4
 
 Mensch#17 7. März 2025 
 

wohltuender Klartext

Solch klaren Worte würde ich mir von mehr Bischöfen wünschen!
Nicht nur ein bedauerndes Gewäsch und der Hinweis, dass man da eigentlich nichts machen kann.
Ein klares Wort mit dem Verweis aufs Kirchenrecht und auch die Ansage es Durchzusetzen ist wichtig. Damit hätten auch Camila Harries und Joe Biden zur rechten Zeit konfrontiert werden müssen ... aber die Affinität mancher Hirten zu den "Mächtigen" und die Angst, dann nicht mehr "geliebt" zu werden spielen da halt mit.

Heilige, wie Mutter Theresa oder Carlo Acutis nahmen da kein Blatt vor den Mund; Mutter Theresa ganz öffentlich bei einige Reden und Carlos in seiner "kleinen Welt", in der Schulklasse, auch wenn er der einzige unter seinen Klassenkammeraden war!


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Nicht nur Kardinäle an der Spitze: Papst ändert Vatikanverfassung
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz