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Evangelische Kirche St. Nikolai/Bad Liebenwerda entgeht knapp einem Großbrand

1. Jänner 2025 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Während Silvesterfeuerwerk bricht ein Feuer am Dach der Kirche aus – Mutiger Bürger beginnt mit Löschaktion aus Turmfenster – Großeinsatz der Feuerwehr kann das Feuer endgültig löschen


Bad Liebenwerda (kath.net) Um 0.10 Uhr am Neujahrstag rückt die Feuerwehr Bad Liebenwerda (Bundesland Brandenburg) zum „Brandeinsatz ‚Gebäudebrand Groß‘“ aus. Mitten im Feuerwerk wurde auf dem Dach der evangelischen St. Nikolaikirche ein Feuer ausgebrochen. Das schildert ein Admin einer lokalen Facebookgruppe (siehe Link). Der Brand konnte zügig gelöscht werden, nicht zuletzt dank der vorbereitenden Hilfe eines mutigen Bürgers, der aus einem Turmfenster heraus den Brand mit einem Feuerlöscher bekämpfte. Ein Großbrand wäre vermutlich ohne rechtzeitiges Eingehen des Notrufs bei der Feuerwehr in konkreter Reichweite gewesen. Ein Augenzeuge, der offenbar der Feuerwehr angehört, schildert: „Innerhalb von 15 Minuten waren 74 Kameraden mit 14 Fahrzeugen in voller Montur und Einsatzbereitschaft vor Ort. Wir alle danken euch dafür.“


Das in dieser Facebookgruppe veröffentlichte Bildmaterial zeigt eine mit den Resten von Pyrotechnik übersäte unmittelbare Umgebung der historischen Kirche. Noch während des laufenden Feuerwehreinsatzes konnte man weitere Detonationen von Feuerwerkskörpern in nicht allzuweiter Entfernung hören.

Ersten Mutmaßungen zufolge könnte das Feuer durch Pyrotechnik verursacht worden sein, ob absichtlich oder versehentlich, dazu gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse.

In Deutschland ist Feuerwerk in Entfernung von unter 100 Metern zu historischen Gebäuden und Kirchen eigentlich verboten. Allerdings gibt es inzwischen nicht selten Augenzeugenberichte, wonach Pyrotechnik absichtlich aus der Nähe und gezielt auf Kirchenwände abgefeuert wird.

Schon 2016 sagte die Ex-Dombaumeisterin Schock-Werner über die Situation am Weltkulturerbe Kölner Dom: Ex-Dombaumeisterin: Es flog 'Rakete auf Rakete' gegen Kölner Dom - „Ich hatte zeitweise Angst, dass Panik ausbricht“ –- Ihre Kritik: In der Kölner Silvesternacht sei 18.30-Uhr-Messe gezielt durch Raketen und Böller gestört worden


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