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'Die Spüle ist dein Altar!'

29. November 2024 in Familie, 3 Lesermeinungen
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99,7 Prozent unseres Lebens spielen sich außerhalb der Kirche ab. Unser Job ist es, das, was wir in der Messfeier empfangen, hinauszutragen in die Welt, sagt Father Mike Schmitz. Von Petra Knapp.


Saint Paul (kath.net) „Wir können keine Christen ohne Heilige Messe sein. Aber 99 Prozent oder mehr unseres Lebens verbringen wir woanders. Gibt es also einen Weg, um das, was wir hier bekommen, hinaus in die Welt tragen?“ Diese Frage stellt der amerikanische Priester Mike Schmitz in einer Predigt, die er auf „Ascension Presents“ veröffentlichte.


„Ich würde sagen: Da ist nicht nur ein Weg, sondern eine Notwendigkeit“, betonte der Priester. Er verwies auf Paulus, der schrieb, unser Leib sei der Tempel des Heiligen Geistes. Der Tempel sei ein Ort des Opfers, und in unserem konkreten Leben setze sich das Opfer fort, das wir in der Messe feiern.

Was in der Messe geschehe, sei essentiell, aber es müsse hinauswirken in die Welt, unterstreicht Schmitz. „Es ist so gut, dass es nicht hier bleiben kann!“ Er erzählte vom Beispiel eines Freundes, der einen Priester als Gast hatte. Als der Freund nach dem Essen das Geschirr in die Spüle stellte und den Abwasch begann, meinte der Priester: „Das ist dein Altar!“

Das tägliche Opfer, kleine, unangenehme, minderwertige Dinge zur Ehre Gottes zu tun, ist für Father Schmitz die logische Fortsetzung des Messopfers in unserem Alltag. „Was immer du tust, tu alles zur Ehre Gottes!“, appelliert er an die Gläubigen. „Am Ende der Messe sagt der Priester: Geh! Und ehre den Vater durch dein Leben!“


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Lesermeinungen

 modernchrist 2. Dezember 2024 
 

@karlmaria: ein wunderschöner Gedanke von Ihnen:

Allein das Halten des Rosenkranzes oder das Spüren des Rosenkranzes in der Manteltasche ist so, wie wenn man die Hand der lieben Gottesmutter halten würde.
Man geht mit dem Rosenkranz also an ihrer Hand durch das Leben! Das könnte man sehr gut an Enkelkinder oder Erstkommunionkinder weitergeben, weil es so sinnenfällig und merkbar ist. Ich werde das jedenfalls tun.


1
 
 Karlmaria 30. November 2024 

Deshalb sollte man ständig einen Rosenkranz bei sich tragen

Wenn man nur den Rosenkranz in der Hand hält und noch gar nicht viel betet dann ist das so wie wenn man die Hand Marias hält. Dort wo Maria ist da ist auch Gott der Heilige Geist nicht weit!


1
 
 apostolisch 29. November 2024 
 

Rechnung

Dem Autoren ist fast vollumfänglich zuzustimmen. Nur bei den berechneten 99,7 % möchte ich zu bedenken geben, dass dies nur in einer halben Stunde entsprechen würde, welche pro Woche für die Messe übrig bliebe. Wenn man jede Woche geht. 99,4 %, wäre richtig.


0
 

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