Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. Leere der kirchlichen Lehre

Auflösung von Marko Rupniks Loyola-Kommunität verzögert sich

26. Oktober 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Ordensdikasterium hatte im vergangenen Oktober angeordnet, die Loyola-Kommunität aufzulösen - Frist für endgültige Aufhebung der Gemeinschaft wurde verlängert - Viele der Schwestern haben bereits andere Formen des geistlichen Lebens gewählt


Triest (kath.net/KAP) Die Auflösung der durch den mutmaßlichen Missbrauchstäter Marko Rupnik gegründeten Loyola-Kommunität verzögert sich. Die für Ordensgemeinschaften zuständige Vatikanbehörde hat Mitte Oktober "in Anbetracht der Komplexität der administrativen Fragen" entschieden, die Frist für die endgültige Aufhebung der Gemeinschaft zu verlängern, wie die italienische Diözese Triest nun mitteilte. Ursprünglich sollte die Abwicklung der Schwesterngemeinschaft am vergangenen Sonntag abgeschlossen sein.


Die Verzögerung der Auflösung hat keine Auswirkung auf die noch verbliebenen Mitglieder der Loyola-Kommunität. Die Gelübde der Schwestern gälten wie angekündigt zum ursprünglichen Stichtag des 20. Oktobers als aufgelöst, heißt es in der Mitteilung des Generalvikars von Triest, Marino Trevisini. Die norditalienische Diözese ist einer der Orte, an dem die Gemeinschaft tätig war. Viele der ehemaligen Schwestern hätten bereits andere Formen des geistlichen Lebens gewählt, etwa als geweihte Jungfrau. "Die Absicht, sich in irgendeiner Weise um die Person der Gründerin zu gruppieren, verstößt jedoch gegen das Aufhebungsdekret", betonte Trevisini.

Das Ordensdikasterium hatte im vergangenen Oktober angeordnet, die Loyola-Kommunität aufzulösen. Als Grund wurden "schwerwiegende Probleme bei der Ausübung der Autorität und der gemeinsamen Lebensform" angegeben. Zuvor war die Gründerin der Kommunität, Ivanka Hosta, aufgrund ihres Leitungsstils mit Disziplinarmaßnahmen belegt worden. Aus dem Umfeld der Gemeinschaft wurden Missbrauchsvorwürfe gegen den Ex-Jesuiten Rupnik erhoben, die sich auf mutmaßliche Taten zwischen Mitte der 1980er Jahre und 2018 beziehen. Hosta soll bereits in den 1980er und 1990er Jahren von Vorwürfen gewusst, aber nichts unternommen haben. Ein kirchenrechtliches Strafverfahren gegen Rupnik ist noch nicht abgeschlossen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  4. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  5. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  6. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  7. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  8. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  9. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  10. Maria, die Mutter des Friedens
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  13. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  14. Vergebung kennt keine Grenze
  15. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz