Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  14. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Neubrandenburg hängt Regenbogenfahne ab

19. Oktober 2024 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Oberbürgermeister der drittgrößten Stadt von Mecklenburg-Vorpommern trat daraufhin zurück.


Neubrandenburg (kath.net/jg)
Die Stadtvertretung von Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) hat mehrheitlich beschlossen, die Regenbogenfahne am Bahnhof nicht mehr zu zeigen. Der Entscheidung waren mehrere Aktionen von Unbekannten vorausgegangen, welche die Regenbogenfahnen entfernt hatten. Einmal ist eine Regenbogenfahne durch eine Hakenkreuzfahne ersetzt worden, berichtet die WELT.

Ratsherr Tim Großmüller von der Wählergemeinschaft „Stabile Bürger für Neubrandenburg“ brachte den Antrag ein. Die AfD stimmte dafür, SPD, Grüne und Linke dagegen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) enthielt sich der Stimme, berichtet die BILD-Zeitung.


Silvio Witt, der parteilose Oberbürgermeister von Neubrandenburg, kündigte daraufhin seinen Rücktritt zum Mai 2025 an. Witt ist selbst homosexuell, mit einem Mann „verheiratet“ und Unterstützer der LGBT-Bewegung. Wiederholt hat er sich in den sozialen Medien mit der Regenbogenfahne gezeigt. Seine Amtszeit würde noch bis 2029 dauern.

Bei einer Veranstaltung in Berlin sagte Witt, es sei viel Druck auf ihn ausgeübt worden. Das habe Auswirkungen auf sein Umfeld, seinen „Ehemann“, seine Familie und Freunde gehabt.

Der Oberbürgermeister sei wiederholt herabwürdigenden und beleidigenden Angriffen ausgesetzt gewesen. Es sei nachvollziehbar, dass er unter diesen Umständen seine Familie schützen wolle, sagte Michael Stieber, Fraktionschef der SPD.

Der FAZ sagte Witt, er sei unter anderem als „Mädchen“, „Kleiner“ und „Männchen“ bezeichnet worden. Unterstellungen, Schmähungen und Beleidigungen habe es auch von anderen Parteien in der Stadtvertretung gegeben, sagte er.

In Neubrandenburg gibt es mittlerweile eine Initiative für das Wiederaufhängen der Regenbogenfahne. Eine entsprechende Petition hat nach einigen Tagen 5.600 Stimmen gesammelt. SPD, Grüne und Linke, die gegen das Verbot gestimmt haben, wollen einen Gegenbeschluss einbringen.

Mit 64.000 Einwohnern ist Neubrandenburg die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  5. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  11. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  12. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  13. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  14. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz