Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt

Neubrandenburg hängt Regenbogenfahne ab

19. Oktober 2024 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Oberbürgermeister der drittgrößten Stadt von Mecklenburg-Vorpommern trat daraufhin zurück.


Neubrandenburg (kath.net/jg)
Die Stadtvertretung von Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) hat mehrheitlich beschlossen, die Regenbogenfahne am Bahnhof nicht mehr zu zeigen. Der Entscheidung waren mehrere Aktionen von Unbekannten vorausgegangen, welche die Regenbogenfahnen entfernt hatten. Einmal ist eine Regenbogenfahne durch eine Hakenkreuzfahne ersetzt worden, berichtet die WELT.

Ratsherr Tim Großmüller von der Wählergemeinschaft „Stabile Bürger für Neubrandenburg“ brachte den Antrag ein. Die AfD stimmte dafür, SPD, Grüne und Linke dagegen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) enthielt sich der Stimme, berichtet die BILD-Zeitung.


Silvio Witt, der parteilose Oberbürgermeister von Neubrandenburg, kündigte daraufhin seinen Rücktritt zum Mai 2025 an. Witt ist selbst homosexuell, mit einem Mann „verheiratet“ und Unterstützer der LGBT-Bewegung. Wiederholt hat er sich in den sozialen Medien mit der Regenbogenfahne gezeigt. Seine Amtszeit würde noch bis 2029 dauern.

Bei einer Veranstaltung in Berlin sagte Witt, es sei viel Druck auf ihn ausgeübt worden. Das habe Auswirkungen auf sein Umfeld, seinen „Ehemann“, seine Familie und Freunde gehabt.

Der Oberbürgermeister sei wiederholt herabwürdigenden und beleidigenden Angriffen ausgesetzt gewesen. Es sei nachvollziehbar, dass er unter diesen Umständen seine Familie schützen wolle, sagte Michael Stieber, Fraktionschef der SPD.

Der FAZ sagte Witt, er sei unter anderem als „Mädchen“, „Kleiner“ und „Männchen“ bezeichnet worden. Unterstellungen, Schmähungen und Beleidigungen habe es auch von anderen Parteien in der Stadtvertretung gegeben, sagte er.

In Neubrandenburg gibt es mittlerweile eine Initiative für das Wiederaufhängen der Regenbogenfahne. Eine entsprechende Petition hat nach einigen Tagen 5.600 Stimmen gesammelt. SPD, Grüne und Linke, die gegen das Verbot gestimmt haben, wollen einen Gegenbeschluss einbringen.

Mit 64.000 Einwohnern ist Neubrandenburg die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  10. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  11. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  15. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz