Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  10. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Mehr als 800 Gläubige bei Ungarn-Wallfahrt nach Mariazell

12. Oktober 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Große Feier im Vorfeld des Festtags der Magna Domina Hungarorum u.a. mit Weihbischof Martos aus Esztergom-Budapest und ungarischer Botschafterin Batorfi


Mariazell (kath.net/KAP) Dass Mariazell als zentrales österreichisches Marienheiligtum nicht nur Heimstätte der Magna Mater Austriae, sondern auch der Magna Domina Hungarorum ist, kam am Wochenende bei der alljährlichen Ungarn-Wallfahrt in den obersteirischen Pilgerort deutlich zum Ausdruck: Unter den mehr als 800 Feiernden in der Mariazeller Basilika waren heuer u.a. die ungarische Botschafterin in Österreich, Edit Szilagyine Batorfi, der Rektor des in Wien ansässigen "Collegium Pazmanianum", Janos Varga, sowie der Pfarrer des ungarischen Vikariats in Eisenstadt, Laszlo Pal. Dem Gottesdienst in ungarischer Sprache stand Levente Balazs Martos, der Weihbischof der Erzdiözese Esztergom-Budapest, vor.

Der Mariazeller Superior P. Michael Staberl hieß die ungarischen Wallfahrer mit dem Hinweis auf die reiche Glaubenstradition willkommen: Seit dem 14. Jahrhundert kommen Ungarn nach Mariazell, der erste namhaft bekannter Wallfahrer war König Ludwig/Lajos der Große (1326-1382). "Mariazell ist auch ein ungarischer Ort, die ungarischen Bischöfe haben hier 'Heimatrecht'", sagte P. Staberl.


Ernest Szabo, verantwortlich für die fremdsprachige Seelsorge in der Diözese Linz und seit April 2024 leitender Seelsorger der in Österreich lebenden Ungarn, erinnerte an die seit 2013 bestehende gemeinsame Wallfahrt der in Österreich lebenden Ungarn mit Wallfahrern aus deren Mutterland. Die diesjährige Wallfahrt am Samstag erfolgte im Vorfeld des 8. Oktober, an dem jedes Jahr das Fest der "Magna Domina Hungarorum" (Großherrin der Ungarn) gefeiert wird und Ungarn überall in der Welt zu Maria für ihr Heimatland und für das ungarische Volk beten.

Reiches ungarisches Erbe

Bischof Martos betonte in seiner Predigt die völkerverbindende Bedeutung der Mariazeller Madonna, die auch als Mater Gentium Slavorum verehrt wird: "Sie gehört uns allen." Mit Blick auf die Ungarn sagte der Bischof, "dass wir in Mariazell in den Fußstapfen unserer Vorfahren wandeln": 1358 bat König Ludwig der Große um die Genehmigung eines Ablasses für das Benediktinerpriorat und die Wallfahrtsstätte Mariazell und erhielt sie vom Papst. 1857, zum 700. Jahrestag der Gründung des Marienheiligtums, führte Janos Scitovszky, der Erbauer der Basilika von Esztergom, eine große nationale Pilgerreise nach Mariazell.

Bischof Martos erwähnte auch den Erzbischof von Esztergom, György Szelepcsenyi, der am Ende des 17. Jahrhunderts in Mariazell bestattet wurde. Palatin Pal Eszterhazy, berühmter Spross der Adelsfamilie, pilgerte insgesamt 58 Mal hierher und ermutigte auch seine Familie und Standesgenossen zu ähnlicher Frömmigkeit. 2004 fand in Mariazell die Abschlussmesse des mitteleuropäischen Katholikentreffens statt, erinnerte Martos, und nächstes Jahr werden es 50 Jahre her sein, dass eine große Symbolfigur des Widerstandes gegen den Kommunismus, der Erzprimas Jozsef Mindszenty, in Mariazell beigesetzt wurde.

Das Fest endete mit einem Kreuzweg auf den Kalvarienberg, der ebenfalls von Bischof Martos geleitet wurde.
Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  11. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  15. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz