Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Mehr als 800 Gläubige bei Ungarn-Wallfahrt nach Mariazell

12. Oktober 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Große Feier im Vorfeld des Festtags der Magna Domina Hungarorum u.a. mit Weihbischof Martos aus Esztergom-Budapest und ungarischer Botschafterin Batorfi


Mariazell (kath.net/KAP) Dass Mariazell als zentrales österreichisches Marienheiligtum nicht nur Heimstätte der Magna Mater Austriae, sondern auch der Magna Domina Hungarorum ist, kam am Wochenende bei der alljährlichen Ungarn-Wallfahrt in den obersteirischen Pilgerort deutlich zum Ausdruck: Unter den mehr als 800 Feiernden in der Mariazeller Basilika waren heuer u.a. die ungarische Botschafterin in Österreich, Edit Szilagyine Batorfi, der Rektor des in Wien ansässigen "Collegium Pazmanianum", Janos Varga, sowie der Pfarrer des ungarischen Vikariats in Eisenstadt, Laszlo Pal. Dem Gottesdienst in ungarischer Sprache stand Levente Balazs Martos, der Weihbischof der Erzdiözese Esztergom-Budapest, vor.

Der Mariazeller Superior P. Michael Staberl hieß die ungarischen Wallfahrer mit dem Hinweis auf die reiche Glaubenstradition willkommen: Seit dem 14. Jahrhundert kommen Ungarn nach Mariazell, der erste namhaft bekannter Wallfahrer war König Ludwig/Lajos der Große (1326-1382). "Mariazell ist auch ein ungarischer Ort, die ungarischen Bischöfe haben hier 'Heimatrecht'", sagte P. Staberl.


Ernest Szabo, verantwortlich für die fremdsprachige Seelsorge in der Diözese Linz und seit April 2024 leitender Seelsorger der in Österreich lebenden Ungarn, erinnerte an die seit 2013 bestehende gemeinsame Wallfahrt der in Österreich lebenden Ungarn mit Wallfahrern aus deren Mutterland. Die diesjährige Wallfahrt am Samstag erfolgte im Vorfeld des 8. Oktober, an dem jedes Jahr das Fest der "Magna Domina Hungarorum" (Großherrin der Ungarn) gefeiert wird und Ungarn überall in der Welt zu Maria für ihr Heimatland und für das ungarische Volk beten.

Reiches ungarisches Erbe

Bischof Martos betonte in seiner Predigt die völkerverbindende Bedeutung der Mariazeller Madonna, die auch als Mater Gentium Slavorum verehrt wird: "Sie gehört uns allen." Mit Blick auf die Ungarn sagte der Bischof, "dass wir in Mariazell in den Fußstapfen unserer Vorfahren wandeln": 1358 bat König Ludwig der Große um die Genehmigung eines Ablasses für das Benediktinerpriorat und die Wallfahrtsstätte Mariazell und erhielt sie vom Papst. 1857, zum 700. Jahrestag der Gründung des Marienheiligtums, führte Janos Scitovszky, der Erbauer der Basilika von Esztergom, eine große nationale Pilgerreise nach Mariazell.

Bischof Martos erwähnte auch den Erzbischof von Esztergom, György Szelepcsenyi, der am Ende des 17. Jahrhunderts in Mariazell bestattet wurde. Palatin Pal Eszterhazy, berühmter Spross der Adelsfamilie, pilgerte insgesamt 58 Mal hierher und ermutigte auch seine Familie und Standesgenossen zu ähnlicher Frömmigkeit. 2004 fand in Mariazell die Abschlussmesse des mitteleuropäischen Katholikentreffens statt, erinnerte Martos, und nächstes Jahr werden es 50 Jahre her sein, dass eine große Symbolfigur des Widerstandes gegen den Kommunismus, der Erzprimas Jozsef Mindszenty, in Mariazell beigesetzt wurde.

Das Fest endete mit einem Kreuzweg auf den Kalvarienberg, der ebenfalls von Bischof Martos geleitet wurde.
Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz