Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  7. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  10. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Die große Täuschung
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

Telegram-Gründer Pawel Durow in Paris verhaftet

30. August 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mittlerweile ist er gegen eine Kaution von fünf Millionen Euro wieder auf freiem Fuß. Die französischen Behörden werfen ihm mangelnde Kooperation gegen Internet- und Finanzkriminalität vor.


Paris (kath.net/jg)
Pawel Durow (39), der Gründer und Geschäftsführer des Kurznachrichten-Dienstes Telegram ist am 24. August in Paris festgenommen worden. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP liegt gegen ihn ein Haftbefehl vor, der durchgesetzt wurde, berichtet NiUS.de.

Die Behörden werfen Durow vor, er sei nicht in ausreichendem Ausmaß bereit, kriminelle Aktivitäten bei Telegram zu unterbinden und weigere sich mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten.

Das französische Office Mineurs (OFMIN), eine Behörde, die Verbrechen gegen Minderjährige ermittelt, soll laut einem Bericht der Deutschen Welle den Haftbefehl gegen Durow im Rahmen einer Voruntersuchung wegen Beihilfe zu Vergehen wie Betrug, Drogenhandel, Cybermobbing, Geldwäsche, organisiertes Verbrechen und Förderung des Terrorismus erlassen haben.


Der gebürtige Russe Durow ist 2014 aus seinem Heimatland geflohen und hatte sein Social-Media-Unternehmen VK verkauft. Er hatte sich geweigert, Inhalte zu zensieren und private Daten seiner Nutzer an die russische Regierung zu übermitteln. Zehn Jahre später wird er verhaftet, weil er sich auch gegenüber westlichen Behörden weigert, Zensur auszuüben und Daten weiterzugeben, schreibt NiUS.de.

Mittlerweile ist Durow, dessen Vermögen auf 14 Milliarden Euro geschätzt wird, gegen eine Kaution von 5 Millionen Euro wieder auf freiem Fuß. Er darf Frankreich allerdings nicht verlassen und bleibt unter Aufsicht der Justizbehörden. Die französischen Behörden haben jetzt formelle Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Der Ermittlungsrichter sah ausreichende Anhaltspunkte dafür, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

Telegram weist die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen halte alle geltenden Regeln ein, Durow habe nichts zu verbergen. Es sei „absurd“, eine Plattform oder ihren Besitzer für den Missbrauch des Dienstes durch Dritte zur Verantwortung zu ziehen. Die Vorwürfe, Telegram unternehme nicht genug gegen Hassrede und kriminelle Aktivitäten, seien unbegründet. Das Unternehmen liege innerhalb der Standards der Branche.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz