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Kommunikationsabteilung des Vatikans verwendet erneut Kunst des Ex-Jesuiten Rupnik

19. August 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Kunstwerke des stark missbrauchsverdächtigen Priesters Marko Rupnik tummeln sich weiterhin im Vatikan – Sogar in der Wohnung von Papst Franziskus hängen Rupnikbilder, auch aktuell


Vatikan (kath.net/pl) Erst im Juni 2024 hatte Kardinal Seán O’Malley, Leiter der Päpstlichen Kommission für den Schutz Minderjähriger und frisch emeritierter Erzbischof von Boston, einen Brief an die Leiter der vatikanischen Ämter geschickt, in dem er dazu auffordert, „pastorale Umsicht“ zu zeigen und keine Kunstwerke auszustellen, die entweder eine Entlastung oder Verteidigung der des Missbrauchs Angeklagten implizieren könnten. „Wir müssen vermeiden, den Eindruck zu erwecken, der Heilige Stuhl sei sich der psychischen Not, unter der so viele [Missbrauchsopfer] leiden, nicht bewusst“, mahnte der Kardinal wörtlich.

Diese berechtigte Kritik bremst allerdings nicht alle Verantwortlichen. Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt zeigte die Website des Vatikans erneut ein Bildmotiv des stark missbrauchsverdächtigen Ex-Jesuiten Marko Rupnik (siehe Link), berichtet die „Catholic News Agency“.


Obendrein wurde nun bekannt, dass sogar in der Wohnung von Papst Franziskus aktuell ein Stück Rupnikkunst hängt, berichtet die „Catholic News Agency“ weiter. Ein Video, das Papst Franziskus‘ Wohnung zeigt, zeigt ein Bild des schlafenden Heiligen Josef mit einem Engel über ihm. Es hängt an der Wand neben einer Tür, während Papst Franziskus sich am 8. August mit Anita Fernández traf, der Enkelin eines der Opfer, die bei den sogenannten „Todesflügen“ der letzten Militärdiktatur in Argentinien ermordet wurden.

Das Bild des schlafenden Josef scheint ein Ausschnitt aus einer größeren Mosaikinstallation von Rupnik aus dem Jahr 2008 in einer Kapelle eines religiösen Hauses in Kroatien zu sein. Bilder und eine Beschreibung des Werks finden sich auf der Website des Centro Aletti, Rupniks Kunstschule und Theologiezentrum in Rom, schildert „Catholic News Agency“. Die katholische Website erläutert weiter, dass noch mindestens ein weiteres Rupnik-Kunstwerk in den Privatgemächern des Papstes hängt. Dabei handle es sich um ein Mosaik von Maria und dem Jesuskind, über das der Papst in einer Videobotschaft sprach, die er 2023 an einen Marienkongress in Aparecida, Brasilien, schickte.

Der EWTN-Chefredakteur Raymond Arroyo kritisierte auf X die Verwendung eines Rupnikbildes durch die Website des Vatikans für Mariä Himmelfahrt mit folgenden scharfen Worten: „Die Kommunikationsmitarbeiter des Vatikans können Marko Rupniks perverse, teuflische Kunst einfach nicht verlassen. Das ist nicht normal. Es ist tatsächlich die sichtbare Frucht von Missbrauch. (Der Mann wird des sexuellen Missbrauchs angeklagt und wurde aus dem Jesuitenorden ausgeschlossen. Und dennoch…)“

Link zum Fotobeleg für die Behauptung, das umstrittene Kunstwerk des schlafenden Josef befindet sich gut erkennbar über der Schulter von Anita Fernández: „El Papa recibió a la nieta de una víctima de Astiz y se refirió a la polémica visita a la cárcel de diputados libertarios“ .

Bild oben (c) Website des Vatikans/Screenshot zur Dokumentation

Raymond Arroyo auf X:


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