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Drogenverdacht: Priester in Niederösterreich in Untersuchungshaft

30. Juli 2024 in Österreich, 1 Lesermeinung
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Geistlicher, der in der Diözese St. Pölten wirkt, aber zur Erzdiözese Warschau gehört, wird verdächtigt, Methamphetamin für den Weiterverkauf hergestellt zu haben -


St. Pölten (kath.net/KAP) Über jenen Priester, der in Niederösterreich gegen das Suchtmittelgesetz verstoßen haben soll, ist laut APA die Untersuchungshaft verhängt worden. Der 38-Jährige wird verdächtigt, Methamphetamin für den Weiterverkauf hergestellt zu haben, bestätigte die Landespolizeidirektion am Montag zudem einen ORF-Bericht. Auch eine zweite möglicherweise in die Causa involvierte Person sitzt in Untersuchungshaft, wie auch der "Kurier" berichtete.

Laut Polizeisprecher Stefan Loidl ist im betroffenen Pfarrhof eine von der Staatsanwaltschaft Krems angeordnete Hausdurchsuchung über die Bühne gegangen. Entdeckt und sichergestellt wurden demnach Drogenausgangsstoffe sowie Laborequipment.


Hinsichtlich des zweiten Beschuldigten gab es keine weiterführenden Angaben von offizieller Seite. Die Staatsanwaltschaft Krems bestätigte auf APA-Anfrage lediglich, dass sich in dem Fall zwei Personen in U-Haft befinden.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe in der Vorwoche sei der betroffene Priester "umgehend von seinem Dienst in der Diözese St. Pölten entpflichtet" worden, so die Diözese St. Pölten in einer Stellungnahme am vergangenen Mittwoch. Weiters sei "ihm jegliche seelsorgliche Tätigkeit in der Diözese untersagt" worden. Da der Beschuldigte Priester der Erzdiözese Warschau ist, "wurde sofort der zuständige Erzbischof informiert, der weitere Schritte setzen wird", so die Diözese St. Pölten

Die Erzdiözese Warschau bestätigte am Montag, dass man die entsprechenden Informationen aus Niederösterreich erhalten habe. "Bald werden die Diözesanbehörden die notwendigen rechtlichen und kanonischen Maßnahmen ergreifen, in Abstimmung mit der Diözese in Österreich", kündigte der Sprecher der Erzdiözese Warschau, Przemyslaw Sliwinski, gegenüber noe.ORF.at an.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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