Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  13. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  14. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  15. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix

Österreicher lehnen Gendern mehrheitlich ab

9. Juli 2024 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


65 Prozent sind der Ansicht, dass die Verwendung der ‚geschlechtergerechten Sprache’ keine positive Auswirkung auf die verschiedenen ‚Geschlechtergruppen’ hat.


Linz (kath.net/jg)
Die Zustimmung der österreichischen Bevölkerung zum Gendern ist in den letzten Jahren von niedrigem Niveau weiter gesunken. Eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS, die Anfang Juli veröffentlicht worden ist, hat ergeben, dass 52 Prozent nie geschlechterneutral formulieren und nur vier Prozent „immer“, berichtet die Kronen Zeitung. Jeweils 12 Prozent gendern „manchmal“ beziehungsweise „selten“.

Die Umfrage wurde bereits im Januar und Februar durchgeführt. IMAS interviewte dafür 1.025 Personen. Diese wurden unter anderem gefragt, ob sich die Initiativen zur „geschlechtergerechten Sprache“ und die damit verbundenen Änderungen in der deutschen Sprache alles in allem in die richtige Richtung entwickeln. Dazu zählt beispielsweise auch die Verwendung des Doppelpunktes, um alle „Geschlechtergruppen“, nicht nur männlich und weiblich, einzubeziehen. 2016 Antworteten 27 Prozent mit „Ja“, 2024 waren es nur mehr 19 Prozent. Der Anteil der Ablehnenden stieg im gleichen Zeitraum von 46 auf 63 Prozent.


Hinsichtlich der Auswirkung der „geschlechtergerechten Sprache“ auf die Stärkung der „Geschlechtergruppen“ sind die Österreicher skeptisch. 65 Prozent sind der Ansicht, dass ein „geschlechtergerechte Sprache“ keine positiven Auswirkungen hat. Nur 25 Prozent meinen, dass Gendern die verschiedenen „Geschlechtergruppen“ stärkt. Frauen und Personen mit höherer Bildung stehen dem Gendern etwas positiver gegenüber als Männer und Personen mit weniger formaler Bildung.

Im Rahmen der Interviews führten die Meinungsforscher auch ein praktisches Experiment durch. Sie fragten die eine Hälfte nach bekannten Sportlern, Politikern und Popmusikern, die andere Hälfte nach „Sportlerinnen und Sportler“, „Politikerinnen und Politiker“ etc. Die von den Befragten genannten Namen unterschieden sich in beiden Gruppen fast nicht.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Johannes14,6 10. Juli 2024 
 

Han, Hon oder Hen ?

Was nach Hühnerzucht klingt, sind tatsächlich "nicht-verletzende" PRONOMEN zur Auswahl für Schweden, die sich als "nicht-binär" identifizieren.
Für deutschsprachige Betroffene wird statt Sie oder Er "SIER" vorgeschlagen.

Das war eine ernst gemeinte Sendung des Bayrischen Rundfunks 8/22 als "betreutes Gendern" für Jugendliche.
Die hatten aber keinen Bock drauf und vermasselten die Abstimmung. Köstlich !
https://www.youtube.com/watch?v=UKRHZg-8ch4 5Min

Umfragen in D zeigen, ca 70 - 80 % der Bevölkerung finden das Gendern unwichtig oder lehnen es ab.
Auch das Sprache erlernen werde unnötig kompliziert.
Tendenz der Ablehnung steigend, denn wenn 2 kg Kartoffeln 5€ kosten und der Strompreis durch die Decke geht, neue und alte Krisen mit Angst belasten:
Wir haben ANDERE SORGEN !

de.statista.com/statistik/daten/studie/1120925/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-relevanz-von-geschlechtergerechter-sprache/


0
 
 lesa 9. Juli 2024 

Worte sind Brot oder Gift. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

Danke vielmals für den Artikel! Hier sin die Engel am Werk!
Buchempfehlung: Abigail Favale: Die geleugnete Natur. Warum die Gender-Theorie in die Irre führt. Mit einem Vorwort von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, wo sie sagt: "Was für ein Buch! Es ist ein Fanal und es musste geschrieben werdenund es war überfällig. Geschrieben nicht vom Rande der Kritik aus, sondern aus der Mitte jahrzehntelang aufgetürmter und sich nun überstürzender Fragen."
Verlag Herder 2024 ISBN 9783451396281

Die Gendersprache ist das Werkzeug der Errichtung dieses furchtbaren Denk-kunstruktes.
Es gibt ein Video mit einem Interview von Frau Hedwig Beverfoerde mit der Psycholigin Frau Michaela Huber "Vormarsch der Pädophilie" Frau Huber berichtet von der Arbeit mit Kindern, die durch Pädophilie geschädigt sind. Letztere hat unfassbar grauenvolle Ausmaße angenommen, wird aber durch Gesetzesänderung in D nun verharmlost. Sie sagt, dass "die Verschattung der Sprache" ein Mittel der Verharmlosung dieses Verbrechens ist.


1
 
 elisabetta 9. Juli 2024 
 

Ach ja,

und vor der kommenden NR-Wahl behaupten sämtliche Politiker, ihr Ohr bei der Bevölkerung zu haben. Nur so nebenbei bemerkt, die Diözese Linz war beim Gendern von Anfang an auf vorderster Front zu finden, man will mit dem Zeitgeist auf Augenhöhe sein.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  3. „Warum bin ich Christ“
  4. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  5. Mit dem Rosenkranz im Gym
  6. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  7. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  8. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  9. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  10. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  11. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  12. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  13. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  14. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  15. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz