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Österreicher lehnen Gendern mehrheitlich ab

9. Juli 2024 in Österreich, 3 Lesermeinungen
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65 Prozent sind der Ansicht, dass die Verwendung der ‚geschlechtergerechten Sprache’ keine positive Auswirkung auf die verschiedenen ‚Geschlechtergruppen’ hat.


Linz (kath.net/jg)
Die Zustimmung der österreichischen Bevölkerung zum Gendern ist in den letzten Jahren von niedrigem Niveau weiter gesunken. Eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS, die Anfang Juli veröffentlicht worden ist, hat ergeben, dass 52 Prozent nie geschlechterneutral formulieren und nur vier Prozent „immer“, berichtet die Kronen Zeitung. Jeweils 12 Prozent gendern „manchmal“ beziehungsweise „selten“.

Die Umfrage wurde bereits im Januar und Februar durchgeführt. IMAS interviewte dafür 1.025 Personen. Diese wurden unter anderem gefragt, ob sich die Initiativen zur „geschlechtergerechten Sprache“ und die damit verbundenen Änderungen in der deutschen Sprache alles in allem in die richtige Richtung entwickeln. Dazu zählt beispielsweise auch die Verwendung des Doppelpunktes, um alle „Geschlechtergruppen“, nicht nur männlich und weiblich, einzubeziehen. 2016 Antworteten 27 Prozent mit „Ja“, 2024 waren es nur mehr 19 Prozent. Der Anteil der Ablehnenden stieg im gleichen Zeitraum von 46 auf 63 Prozent.


Hinsichtlich der Auswirkung der „geschlechtergerechten Sprache“ auf die Stärkung der „Geschlechtergruppen“ sind die Österreicher skeptisch. 65 Prozent sind der Ansicht, dass ein „geschlechtergerechte Sprache“ keine positiven Auswirkungen hat. Nur 25 Prozent meinen, dass Gendern die verschiedenen „Geschlechtergruppen“ stärkt. Frauen und Personen mit höherer Bildung stehen dem Gendern etwas positiver gegenüber als Männer und Personen mit weniger formaler Bildung.

Im Rahmen der Interviews führten die Meinungsforscher auch ein praktisches Experiment durch. Sie fragten die eine Hälfte nach bekannten Sportlern, Politikern und Popmusikern, die andere Hälfte nach „Sportlerinnen und Sportler“, „Politikerinnen und Politiker“ etc. Die von den Befragten genannten Namen unterschieden sich in beiden Gruppen fast nicht.

 

 


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