Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  11. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  14. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Arbeitspapier der Weltsynode erscheint Anfang Juli

26. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Oktober tagt in Rom die finale Runde der Weltsynode zu Synodalität - Ein erster Entwurf des Leitfadens für die Gespräche wurde nun vom Synodenrat beraten, dem auch der Wiener Kardinal Schönborn angehört


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Das Arbeitspapier zur abschließenden Runde der Weltsynode der katholischen Kirche über Synodalität wird voraussichtlich Anfang Juli vorgelegt. Das teilte das Synodensekretariat am Dienstag im Vatikan mit. Zuvor hatte der Synodenrat, dem auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn angehört, am Sonntag und Montag einen ersten Entwurf des sogenannten "Instrumentum Laboris" ("Arbeitsinstrument") beraten. Das endgültige Arbeitspapier wird im Herbst Grundlage der Gespräche bei der zweiten Session der Welt-Bischofssynode sein, die für 2. bis 27. Oktober im Vatikan angesetzt ist. Dabei werden auch Beschlüsse gefasst, die dem Papst als Grundlage für seine Entscheidungen dienen.

Wenn das Instrumentum laboris vorliegt, wird es bereits mehrere Beratungsstufen durchlaufen haben. Vom 4. bis 14. Juni stellten 20 Theologinnen und Theologen aus vier Erdteilen bei einem Treffen in Rom aufgrund der Rückmeldungen aus mehr als 100 Bischofskonferenzen, den Ordensoberen-Weltkonferenzen sowie aus Theologischen Fakultäten, katholischen Vereinigungen und Einzelpersonen erste Grundlagen zusammen. Auch die Ergebnisse eines mehrtägigen Pfarrer-Treffens von Anfang Mai in Rom wurden berücksichtigt.


Der nun geprüfte Erst-Entwurf wurde zudem an etwa 70 Personen verschickt, die die gesamte Bandbreite der Kirche repräsentieren sollen, darunter Priester, Ordensleute, Laien sowie Theologen "unterschiedlicher Denkschulen", wie das Synodensekretariat erklärte. Nach deren Rückmeldung und der Überprüfung durch den Synodenrat werde nun eine neue Version des Instrumentum laboris erstellt. Dieses wird nach einer erneuten Prüfung durch den Synodenrat dem Papst zur Genehmigung vorgelegt. Die Endfassung soll voraussichtlich innerhalb der ersten zehn Juli-Tage veröffentlicht werden.

Der Generalsekretär der Synode, Kardinal Mario Grech, erklärte, es gehe im Oktober nicht darum, einzelne Probleme zu lösen, sondern um die Frage, wie Synodalität, also eine neue Form von Beratungen und Entscheidungen, in der Kirche zu erreichen sei. Ziel sei es, in einen neuen Stil und "in eine Dynamik der pastoralen Umkehr" einzutreten.

Synodenrat vom Papst empfangen

Bei der zweitägigen Sitzung sei auch der Wunsch laut geworden, den aktuellen Synodenprozess enger mit der Vorbereitung auf das Heilige Jahr zu verknüpfen, das am 24. Dezember eröffnet wird. Am Montag hatte Papst Franziskus die Mitglieder des Synodenrats in Audienz empfangen und sie ermutigt, ihre Arbeit fortzusetzen.

Dem Synodenrat gehören zahlreiche Kardinäle und Erzbischöfe an. Zu den prominentesten unter ihnen zählen neben dem Wiener Kardinal Schönborn, die Kardinäle Matteo Zuppi (Bologna), Gerard Lacroix (Quebec) und Oswald Gracias (Mumbay) sowie Erzbischof Colin Fisher (Sydney).

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Joh_1 27. Juni 2024 
 

Heiliges Jahr

Ja, denn Was ist Heilig? Heilig ist, was Gottes Heiligen Willen, was Gottes Heiligem Wort entspricht.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  3. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  4. Über das Dämonische
  5. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  6. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  7. 'Ich habe mich geirrt'
  8. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  14. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  15. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz