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Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert

21. Juni 2024 in Weltkirche, 52 Lesermeinungen
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Aufgrund eines Erlasses des Vatikans war Erzbischof Comensoli gezwungen, die beliebte Messe in der Kathedrale einzustellen, die seit 2011 wöchentlich abgehalten wurde.


Melbourne (kath.net) „Wir werden wiederkommen“, sagte ein heiterer Pater Glen Tattersall nach der letzten lateinischen Messe in der außerordentlichen Form in der Kathedrale St. Patrick in Melbourne am Mittwochabend. Das berichtete „CathNews“, die Website der Australischen Bischofskonferenz, anhand eines Artikels des in Syndey herausgegebenen „Australian“.

Die Kathedrale sei mit 850 Menschen vollgestopft gewesen. Dabei war jede einzelne Bank gefüllt gewesen, auch in den Querschiffen der Kathedrale war besetzt.

Sie kamen in Geschäftsanzügen, in Kinderwagen, in Straßenbahnen und in fluoreszierender Handwerkerausrüstung. Die meisten waren in dicke Mäntel eingehüllt, um sich vor dem Melbourner Winter zu schützen, der den Geist der von Kerzenlicht und Optimismus erleuchteten Kathedrale jedoch nicht trübte.


Der Erzbischof von Melbourne, Peter A. Comensoli, saß im Altarraum, sprach jedoch nicht zur Gemeinde. Aufgrund eines Erlasses des Vatikans war Erzbischof Comensoli gezwungen, die beliebte Messe in der Kathedrale einzustellen, die seit 2011 wöchentlich abgehalten wurde.

Viele der Menschen sagten, sie gingen manchmal zur neuen Messe auf Englisch, zogen aber die traditionelle Messe wegen der größeren Transzendenz vor, die sie biete.

In seiner Predigt erinnerte Pater Tattersall an die Worte des damaligen Bischofs George Pell, der Weihbischof von Melbourne war, als er im Juni 1992 die traditionelle lateinische Messe in St. Patrick’s zelebrierte. „Es war die erste traditionelle Messe, die seit 1970 von einem Bischof in einer australischen Kathedrale zelebriert wurde“, sagte Pater Tattersall. In dieser denkwürdigen Predigt, sagte er, erkannte Bischof Pell das weit verbreitete Interesse an der Messe an.

„Bischof Pell sagte: ‚Dies ist ein kostbares Erbe; es ist nicht unsere Aufgabe, es zu verbessern oder zu beschneiden. Es ist die Quelle des Glaubens und der Reue, die Quelle ewiger Erneuerung. In dem Maße, in dem wir von dieser zentralen Tradition der Anbetung und Bekehrung abweichen, in dem wir diesen Kern beschädigen oder verunreinigen, werden wir geschwächt und entkräftet.“

Foto: Die letzte lateinische Messe in der St. Patrick’s Cathedral am Mittwoch © Facebook/Lateinische Messe Erzdiözese Melbourne


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Lesermeinungen

 discipulus 24. Juni 2024 
 

@lesa: Reform der Reform...

heißt aber nicht Rückkehr zum Stand vor der Reform. Das hat z.B. PP Benedikt XVI. immer sehr deutlich gesagt. Das bedeutet die Modifikation des Missale von Paul VI., nicht dessen Rücknahme bzw. Abschaffung. Wenn sich alle mal dafür einsetzen, sind wir ein gutes Stück weiter.


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 lesa 24. Juni 2024 

Der Herr ist am Werk

@lakota: Zustimmung zu den angeführten Beispielen, die, man hätte es nicht gedacht, negative Auswirkungen haben. Ihrer sind viele. Nicht förderlich war die Amputation an Gebeten und Texten.
Diese "Reformmaßnahmen" erscheinen wie ein Fischernetz mit riesigen Löchern, durch das die Fische wieder entgleiten!
@discipulus: Natürlich sind da eine Fülle von Einflüssen, wer würde das nicht sehen! Aber der Glaube wird eben doch sehr stark von der Liturgie geprägt bzw. bewahrt - und auch wiederhergestellt!
Die "Reform der Reform", wie sich Kardinal Sarah ausdrückt, ist im Gang, wenn auch unter Kämpfen, wie das mit der Wahrheit halt ist in dieser Welt.


1
 
 lakota 24. Juni 2024 
 

@lesa

"Die Bedeutung des Mysteriums verschwindet durch Veränderungen, durch ständige Anpassungen ... um unser schändliches, modernes Denken zu reizen ..." (Kardinal Sarah)".

Unsere Bischöfe und Kardinäle tragen eine schwere Verantwortung, weil sie von Anfang an zugelassen haben, daß der NOM verunstaltet wurde.
Was Papst Paul VI. wollte, war nicht DAS was wir heute haben.
Nur ein Beispiel: als die kniende Mundkommunion abgeschafft und die stehende Handkommunion eingeführt wurde, hätte das rigoros verboten gehört.

DAS wurde bei der Liturgiereform NICHT beschlossen - und vieles andere, was heute vorkommt, auch nicht.

Einer hat es vorher gesehen und Papst Paul VI den Rauch Satans in der Kirche!


3
 
 discipulus 24. Juni 2024 
 

@lesa: Es hat sich aber keineswegs nur das Meßbuch geändert.

Gesellschaftlich, kulturell, soziologisch - es gab in den letzten 60 Jahren unglaublich viele und starke Veränderungen.

Zu glauben, es gäbe keine liturgischen Mißstände, wenn man nur einfach das alte Meßbuch beibehalten hätte, ist doch etwas einfach. Zumal es auch vor den Reformen schon liturgische Mißstände gabe, sonst hätten die Konzilsväter ja gar keinen Anlaß gehabt, die Liturgie zu reformieren (und das ist auch vielfach belegt).

Ich bin fest überzeugt: Jene, die liturgische Mißstände fördern bzw. gutheißen, machen das, egal nach welchem Meßbuch die hl. Messe gefeiert wird. Beweisen läßt sich das nicht - aber die Kirchengeschichte ist voller Belege für diese Annahme.


0
 
 lesa 24. Juni 2024 

Die Liturgie beschädigen bedeutet den Glauben zu beschädigen.

Es gibt die Bemühung um die würdige Feier des NO!

Aber der NO hat den real vorkommenden Übeln, die Kardinal Sarah hier beschreibt, Tür und Tor geöffnet. Er sagt:
"...möge eine Reform der Reform in der der Liturgie geschehen. Die Liturgie zu beschädigen, bedeutet, unser Verhältnis zu Gott und den konkreten Ausdruck unseres Glaubens zu beschädigen. Das Wort Gottes und die Lehre der Kirche werden noch gehört, aber die Seelen, die danach verlangen, sich Gott zuzuwenden, Ihm ein wahres Lobopfer zu weihen und ihn anzubeten, werden nicht von Liturgien ergriffen, die zu horizontal und zu anthropozentrisch und pompös sind und oft lauten und vulgären Veranstaltungen ähneln. Das heilige Opfer der Messe, das Denkmal von Jesu Kreuzestod zum Heil unserer Seelen, wurde in ein überladenes, mediales Spektakel verwandelt. Die Bedeutung des Mysteriums verschwindet durch Veränderungen, durch ständige Anpassungen ... um unser schändliches, modernes Denken zu reizen ..." (Kardinal Sarah)


2
 
 heikostir 24. Juni 2024 
 

Wer manche Reaktion hier liest, könnte den Eindruck bekommen, dass in der Kathedrale von Melbourne die Feier der hl. Messe untersagt worden wäre.

Richtig dagegen ist: Es wird wert darauf gelegt, dass in der Kathedrale von Melbourne die Messe in der Form des römisches Ritus gefeiert wird, die vom heiligen Papst Paul VI., also der legitimen Autorität der Kirche, für den sog. lateinischen Teil der kath. Kirche vorgelegt worden ist.


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 lesa 24. Juni 2024 

Seht das Lamm Gottes, es nimmt hinweg die Sünde der Welt! (Hl. Joh. der Täufer

@Leopold Trzil: Zustimmung! Kardinal Sarah sieht das ähnlich...
Es gibt zwar viele Faktoren, die den Glaubensabfall begünstigt haben. Aber der Verfall der Kirche hängt wesentlich damit zusammen, dass "das Machen" und die "Selbstbestimmung" wichtiger geworden ist als das HÖREN auf den LOGOS, das EMPFANGEN seiner Heiligen Wirklichkeit, die GOTT selber ist. (Das beginnt schon beim Aufgeben der Ordnung BRÄUTIGAM-BRAUT, HAUPT und LEIB (Eine folgenreiche Instinktlosigkeit, die der Gleichschalterei, nicht aber der Schöpfungs-u. Erlösungsordnung entspricht)
Ein Erzbischof, der dies ganz klar vorausgesehen hat und sich mit dem ganzen Einsatz seines priesterlichen und bischöflichen Auftrags dagegen gestimmt hat, um die Eucharistie zu schützen, hat mit der Alten Messe auch den Glauben der Kirche gerettet.
Das Verbot der "Messe aller Zeiten" ist Ausdruck einer Umnachtung der Kirchenführung. Aber GOTT hat das letzte Wort.
Dies sei gesagt, am Fest des Hl. Johannes des Täufers.


1
 
 Leopold Trzil 24. Juni 2024 

@ chorbisch

Mit Einführung des NOM wurde den meisten Gläubigen die Möglichkeit genommen, die „alte“ Messe zu besuchen, sie war bis 1989 de facto im Untergrund.
Sicher gibt es auch andere Gründe dafür, daß der weit überwiegende Teil der Katholiken die religiöse Praxis eingestellt hat. Keinesfalls hat die Liturgiereform die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Ich meine hingegen, sie hat entscheidend zur Destabilisierung beigetragen.
Hätte jemand 1970 die heutigen Zustände vorausgesagt, man hätte ihn für einen hoffnungslosen Pensionisten gehalten.


3
 
 MutigSein 23. Juni 2024 
 

Sich zu Hause fühlen -discipulusy


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 lesa 23. Juni 2024 

Keine Einheit ohne Wahrheit

@Stefan Fleischer: Danke für Ihre Replik! Es ist, wie der sehr geschätzte Exorzist Pater Glas sinngemäße sagte: Viele, ja die meisten von uns sind mit NO groß geworden, auch Priester, und wir haben uns innerhalb dieser "Gegebenheiten" um die Nachfolge Christi bemüht. Gott sieht auf die Hingabe, und Er lenkt die Kirchengeschichte immer wieder. Aber wenn man sich eingehend mit der Entstehung des NO befasst und sich ehrlich auf die Unterschiede einlässt, was etwas Mühe macht(siehe Buchtipp von @borromeo, siehe "Die alte und die neue Messe" von Prof. Georg May u.a.) der kommt, wenn er unvoreingenommen daran geht, zum Ergebnis: Hier will der Hl. Geist eine unumgängliche Reinigung bewirken, die die Rettung der Kirche bedeutet. Denn die gibt es nicht ohne die Heilige Messe aller Zeiten. Aber das braucht, wie schon gesagt, eine Gnade und viel Gebet. Dank den Treuen, denen dies aufgegangen ist und die dem Ruf gefolgt sind!
Sie sind eine Avantgarde und leben Nachfolge pur!


2
 
 lakota 23. Juni 2024 
 

@discipulus

Es passiert ja nicht oft :-)
aber hier bin ich voll und ganz Ihrer Meinung!

Muss an La Salette denken, wo ich vor vielen Jahren einmal war, da konnte ich 2mal die Hl.Messe mitfeiern.
Einmal auf französich, da konnte ich (und meine Pilgergruppe) nicht mitbeten - und einmal in Latein, da konnten fast alle wenigstens das Vaterunser und die Antwortgebete (Sursum corda - habemus ad Dominum ect.)
Da waren Franzosen, Deutsche und andere EINS - und das war schön!


2
 
 Hängematte 23. Juni 2024 
 

Einmal im Jahr kann das Fußvolk abstimmen

über die Maßnahmen der römischen Behörden.
Dieser Widerspruch zwischen den beiden aufwändigen Weltsynoden über Synodalität und diktatorische Handlungen wie nie seit dem 2.vatikanischen Konzil wie z.B. Fiducia Supplicans unter Umgehung aller Beratungsgremien oder Durchgriff nach Melbourne zum Verbot der Alten Messe.
Anlässlich des Peterspfennigs kann das Fußvolk abstimmen, indem es mit kleiner Münze zahlt.


1
 
 Stefan Fleischer 23. Juni 2024 

@ lesa

Natürlich gibt es auch im NOM sehr viel Gottzentriertheit und/oder ehrliches Bemühen. Und auch im der ausserordentlichen Form habe ich schon Einiges erlebt, was dem nicht gerade nützlich war. Auch der ehrlich gläubige Mensch ist nur ein schwacher Mensch, so wenigstens meine persönliche Erfahrung. Was mir fehlt sind Anstrengungen Einzelner wie Gruppen und kirchlicher Organisationen, welche sich bemühen beide Formen in ihrer je eigenen Spiritualität zu sehen und zu leben, das Positive auf beiden Seiten zu sehen und zu versuchen, eine ehrliche Ökumene beider Formen, über alle Differenzen hinweg zu schaffen. Das würde auch der Ökumene des ganzen Christentums mehr nützen als aller Aktivismus und noch so gescheite Papiere.


3
 
 chorbisch 22. Juni 2024 
 

@ Leopold Trzil

aber wenn es nur an der Liturgiereform gelegen hätte, dann wären diese 95% samt und sonders in Kirchen gewechselt, in denen die Messe im traditionellen Ritus zelebriert wird.

Diesen Schritt hat aber offensichtlich nur eine kleine Minderheit getan, der Rest ist kaum noch, oder gar nicht mehr zur Messe gegangen.

Also gibt es da noch andere Gründe. Papst Benedikt hat doch bereits vor dem Vaticanum 2 ein sich ausbreitendes "Neu-Heidentum" konstatirt und von der "Verdunstung des Glaubens" wird hier ja auch immer wieder gesprochen.

Ich denke, eine wichtige Ursache ist die Individualisierung der westlichen Gesellschaften. Die hat es den Menschen ermöglicht, sich bestimmten früher gültigen Konventionen zu entziehen, weil es niemanden mehr gekümmert hat.

Was aber auch bedeutet, daß so manche Kirchgänger das nur getan haben, weil es ein oft älteres Familienmitglied so wollte, sei es aus echter Gläubigkeit und Sorge um das Seelenheil, oder wegen "Was sollen denn die Leute sagen".


1
 
 lesa 22. Juni 2024 

Wer nur den lieben Gott lässt walten...

@Stefan Fleischer: Wer würde behaupten, dass es im NO nicht auch die Bemühung um die Gottzenrtriertheit gibt. ABer es ist gerade der Vetus Ordo, der den Menschen auf GOTT orientiert. Das beginnt schon mit der Gebetsrichtung des Priesters, und es ist doch einfach logisch. Das ist allerdings nur ein Aspekt. Nun, es wird deshalb wohl eine natürliche Lösung geben, wenn es auch noch ein paar Jährchen und einiges an Gnade braucht ...


2
 
 discipulus 22. Juni 2024 
 

@MutigSein: Da möchte ich doch widersprechen.

Ja, es stimmt, der Ablauf ist gleich und deshalb bin ich in jeder hl. Messe "zuhause", ob sie nun deutsch, lateinisch, chinesisch oder suhaelisch gefeiert wird. Aber die Stärke des "Zuhause-Fühlens" wird doch sehr stark davon beeinlusst, ob ich die Gebete unmittelbar mitbeten kann oder nicht (ich kenne jedenfalls nicht alle Tagesgebete des Kirchenjahres aufwendig...). Deshalb wäre es sehr zu begrüßen, wenn wieder mehr hl. Messen in lateinischer Sprache gefeiert würden. Ich verstehe nicht, weshalb man nicht z.B. jeden ersten Sonntag im Monat die hl. Messe in lateinischer Sprache feiert, dann könnte jeder die lateinischen Gebete und wäre überall auf der Welt gleichermaßen in der hl. Messe daheim...


2
 
 MutigSein 22. Juni 2024 
 

Viele Sprachen im Gottesdienst athanasius1957 ja hier ist das in etwa auch so

aufgrund einiger betriebe haben wir sehr viele osteuropäische Menschen hier, die seit kurzem einen rumänischen -orthodoxen Gottesdienst in unserer Pfarrkirche feiern dürfen. In Gespräch sind auch polnische Gottesdienste weil hier auch viele polnische Familien wohnen. Ich habe mir kürzlich den rumänischen orthodoxen Gottesdienst angeschaut und war überrascht wie groß die Teilnehmerzahl war. So voll War unsere Kirche schon lange nicht mehr. Das Sprachenproblem ist auch in neuen Ritus kein Problem weil der Ablauf gleich ist


0
 
 MutigSein 22. Juni 2024 
 

SalvatoreMio

Es ist den Menschen heute nicht gegeben, sich irgendwo ruhig ins besinnlich zu verhalten. Fronleichnamsprozessionen das Gleiche
Man geht nebeneinander und es wird unterwegs nur geredet. Ich frage mich warum teilnehmen wenn ich eh nicht bei der Sache bin
Aber wie gesagt das ist für Mich nicht die „Schuld“ des neuen Ritus sondern der Erziehung.


4
 
 Zeitzeuge 22. Juni 2024 
 

Interessante Diskussion, Wiederholungen erspare ich mir und den Mitforisten

hier.

Gerne wünsche ich allen hier einen gesegneten
und besinnlichen Sonntag!


3
 
 SalvatoreMio 22. Juni 2024 
 

Missbräuche

@Cyprian63 @discipulus: es sind auch nicht allein die liturgischen Missbräuche, denn das Geschehen am Altar ist "lediglich" die eine Seite. Die andere sind wir, die Geladenen. Da mangelt es nicht selten an Respekt vor dem Herrn und vor dem Altarssakrament. Ich hatte schon die "Freude" zu überlegen, ob ich wirklich im Haus Gottes war oder im Kino auf einen Film wartete. Es ging zu wie in einer "Quatschbude".


2
 
 discipulus 22. Juni 2024 
 

@Cyprian: Besten Dank für die Replik.

So, wie Sie es jetzt formuliert haben, bin ich ganz bei Ihnen. Die Mißstände (das trifft es in der Regel besser als "Mißbrauch") bei der Feier der hl. Messe, egal nach welchem Meßbuch müssen dringend abgestellt werden.

Wie ich früher schon oft dargelegt habe, finde ich die Regelungen von TC auch nicht sinnvoll. Aber es besteht schon bei einigen, auch hier im Forum, die Gefahr, eine gewisse Form der hl. Messe, ja, zu vergötzen. Wenn alle, auch die Freunde des alten Missale, da deutlicher widersprechen würden, wäre das ein erster großer Schritt hin zu einer wirklichen gegenseitigen Bereicherung von altem und neuem Meßbuch. Leider erlebe ich das sehr, sehr selten.


3
 
 athanasius1957 22. Juni 2024 
 

Latein vs Landessprache

Bis ca 1965/66 konnte jeder Katholik mit seinem zB deutschen Schott auf der ganzen Welt die heilige Messe mitfeiern. Heute ist ihm dies nicht einmal mehr in seiner Heimatstadt möglich, da der Ritus nach goodwill des "Vorstehers", bös gesagt des Verwirrers, nach dessem Gutdünken verändert wird.
Allein in meiner Heimatstadt werden zB. in ein und derselben Pfarrkirche, die heiligen Messen in D,F,S,E gefeiert. Dadurch kennen sich die Gemeinden untereinander überhaupt nicht, was ja gewollt ist.


3
 
 Cyprian63 22. Juni 2024 
 

@discipulus

Offenbar habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt: Eine hl. Messe nach dem neuen Messbuch ist natürlich heilig wie eine hl. Messe nach dem alten Messbuch.
Was ich auch im Kontext des Artikels sagen wollte: Man beeilt sich in Melbourne und auch anders wo, die Liturgie nach dem alten Messbuch aus Kathedralen und Pfarrkirchen zu drängen oder an manchen Orten ganz einzustellen und zugleich schaut man bei liturgischen Missbräuchen im neuen Ritus einfach weg und läßt sie einfach gewähren.
Die Missbräuche im neuen Ritus, die es nur zu oft gibt - nicht der neue Ritus selbst - sind meines Erachtens für den Glauben gefährlicher als eine Messe im alten Ritus in einer Kathedrale oder Pfarrkirche. Denn liturgische Missbräuche lenken nicht nur vom Wesentlichen ab, sondern entstellen in manchen Fällen auch die Liturgie und das Geheimnis, das wir feiern.


3
 
 borromeo 22. Juni 2024 

Dieser offene Kampf Roms gegen die überlieferte Liturgie

ist der Kirche und der ihr auferlegten Sorge für das Heil der Seelen unwürdig!

Papst Franziskus, sein Hausideologe, oh! Entschuldigung, sein Hausliturgiker Grillo, Kardinal Roche et al. kämpfen blindwütig gegen die TLM, weil sie dort "Rückwärtsgewandte", "Reaktionäre", "Gegner DES Konzils", "Indietristen", "Menschen, die sich wie Karnickel vermehren", "Klerikalisten", "Konservative mit selbstmörderischer Haltung", also alle vermuten, die ihnen nicht "synodal", nicht "zärtlich" und nicht "zeitgemäß" erscheinen.

Sie kämpfen auch nur mit Behauptungen, nicht mit belegbaren Argumenten. Und natürlich mit Erlassen, weil sie es können. Sie kämpfen gegen treue Katholiken, die die TLM besuchen, weil sie einfach nur katholisch bleiben wollen.

Ich empfehle dazu das Buch "Der alte und künftige Römische Ritus" von Peter Kwasniewski. Sehr lesenswert, siehe Link!

www.st-stephani-verlag.de/shop/Der-alte-und-kunftige-Romische-Ritus-Peter-Kwasniewski-p602447525


3
 
 discipulus 22. Juni 2024 
 

@Cyprian: Das Heilige verbieten?

Was wollen Sie denn damit sagen? M.W. darf die hl. Messe nach wie vor gelesen werden - und das geschieht auch täglich zigtausendfach. Nur halt nach dem Missale von Paul VI. Die hl. Messe nach dem neuen Meßbuch ist nicht mehr oder wenig heilig als nach dem alten. Wer da etwas anderes behauptet, befindet sich gefährlich nahe an einer Häresie. Bestenfalls.

Verboten wurde lediglich die Verwendung eines Meßbuches (und nicht einmal das vollständig). Das gab es in der Kirchengeschichte auch schon früher und gehört zu dem, was dem Papst gemäß Jurisdiktionsprimat (den ja in einem anderen Strang viele so entschieden verteidigt haben) zusteht.


1
 
 MutigSein 22. Juni 2024 
 

Alte Messe - Neue Messe : warum ist das so wichtig ..

Auch wenn etliche es Anders sehen: ich komme gut mit dem aktuellen Gottesdienst Ritus zurecht. Auch ich bin mir der Alten Messe großgeworden und ja, es war lange ein Kampf mir dem neuen Ritus. Aber was blieb mir anderes über als mich zu arrangieren. Hier gab es fortan keinen anderen Gottesdienst mehr. Sollte ich zu Hause bleiben und den Gottesdienst versäumen? Ich hatte religiöse Verantwortung auch für meine Kinder. Wenn es irgendwo Oasen mit der alten Messe gibt, nehme ich sie gern. Aber ist unser Glaube wirklich so abhängig vom Ritus? Allen einen gesunden Samstag und morgen einen gesegneten Sonntag.


3
 
 SalvatoreMio 22. Juni 2024 
 

eEne Kirche, die das Heilige verbietet und der Ehrfurchtslosigkeit freien Raum oder gar noch fördert

@Cyprian63: hiermit haben Sie ausgedrückt, was Gott nicht ewig dulden kann, denn es widerspricht völlig seinem Willen: "Seid heilig, denn ich, Euer Gott, bin heilig". - Er wird seine Kirche reinigen. Das "Wie" wird sie erleben zu Seiner Zeit.


4
 
 Cyprian63 22. Juni 2024 
 

Traurig ...

Wenn es irgendwo mit dem Alten Ritus Probleme gibt, soll der Bischof das regeln - aber nicht verbieten - das ist seine Aufgabe.
Eigenartig man regelt Dinge, wo gar nichts zu regeln ist, wie in Melbourne - alles läuft bestens in Übereinstimmung mit dem Bischof und der Gesamtheit der Kirche.
Dort aber wo etwas zu regeln ist: Misstände im neuen Ritus, wo jede Ehrfurcht vor dem Altarsakrament und der Liturgie mit Füßen getreten wird, geschieht nichts, weder von den Ortsbischöfen, geschweige denn von Rom.
Ein Protestant, der zufällig bei einem Tischgespräch dabei war, wo erörtert wurde, dass in manchen Kirchen - sogar noch vor Traditionis custodes - der alte Ritus nicht erwünscht und verboten ist, schüttelte den Kopf.
Wie glaubwürdig ist eine Kirche, die das Heilige verbietet und der Ehrfurchtslosigkeit freien Raum oder gar noch fördert?


4
 
 Stefan Fleischer 22. Juni 2024 

Der Ritenstreit

Unser Ritenstreit wäre absolut überflüssig, wenn sich unsere Kirche dazu aufraffen könnte, die grassierende Menschzentriertheit abzulegen und wieder Gott und seinen Heiligen Willen ins Zentrum von allem zu stellen. Solange sich die Kirche immer mehr um das irdische Heil des Menschen sorgt und das ewige Heil belanglos erscheinen lässt, richtet sie sich selbst zu Grunde. Christus, der Herr, aber ist nicht gekommen das Paradies hier auf Erden wieder aufzurichten, sondern um dem Menschen den Weg in die ewige Heimat zu zeigen und zu erschliessen. Diesen Weg zu gehen führt übrigens auch zu einer besseren Welt hier und jetzt, denn je mehr wir uns bemühen, Gottes Willen zu erkennen und umzusetzen, je mehr wir uns und unsere ganze Welt erlösen lassen aus Sünde und Schuld, desto mehr verschwindet das Böse und damit auch das Leid aus dieser Welt.


5
 
 SalvatoreMio 22. Juni 2024 
 

Spaltung durch verschiedene Riten

@Paulus der Bekenner: "Spaltung der Riten nicht im Sinne von Benefikt XVI". Wie verstehen Sie das? Papst Benedikt XVI war es, der den tridentinische Ritus wieder zugelassen hat.


3
 
 Leopold Trzil 22. Juni 2024 

Seit der „Liturgiereform“

haben wir in Österreich 95% der Gottesdienstbesucher verloren, Tendenz weiter rasch fallend.
Man könnte meinen, es ginge in der Kirche schon genug zugrunde, ohne daß man es - wie hier - mit Gewalt erschlägt.


4
 
 Alecos 21. Juni 2024 
 

Das Verbot und der persönliche Feldzug von Franziskus gegen die römische Messe sind absolut nicht zu rechtfertigen.


5
 
 discipulus 21. Juni 2024 
 

@ThomasMoore: Liturgiegeschichte

Ihre Behauptungen halten einer liturgiegeschichtlichen Prüfung nicht stand. Daß es keinen einheitlichen Ritus in der Westkirche gab, ist bedingt richtig. Allerdings wurden etwa ab dem 11. Jahrhundert alle genuin unterschiedlichen Riten weitgehend verdrängt, insbesondere die gallischen und germanischen Liturgien. Übrig geblieben sind nur der ambrosianische Ritus (der eine Frühform des römischen Ritus darstellt, die sich in der mailändischen Kirchenprovinz gehalten hat), der mozarabische Ritus und verschiedene Varianten des römischen Ritus. Diese Varianten waren eben Varianten, die sich zwar eigenständig, aber gleichförmig mit dem römischen Ritus entwickelten. Beim alten und neuen Meßbuch handelt es sich um zwei Entwicklungsstadien desselben Ritus. Das ist etwas ganz anderes.


0
 
 Jothekieker 21. Juni 2024 
 

@ThomasMoore

"Um Rom gegenüber treu zu sein, muß man sich der rituellen Sprache bedienen, die Rom für die Gemeinschaft vorgeschrieben hat."

Dieser Satz ist in meinen Augen ein Schlüsselsatz des Interviews. Durch ihn präsentiert sich Prof. Grillo als ein Autokrat, der es nicht verträgt, wenn Menschen anders denken als er. Dahinter stecken eine Menge Hybris und verletzter Eitelkeit.


2
 
 Fink 21. Juni 2024 
 

Das Verständnis vom "Messopfer" hat sich großenteils aufgelöst.

Gründonnerstag & Karfreitag- dessen tiefere Bedeutung ist vielen Gläubigen und Theologen schon lange nicht mehr klar. Und das kommt in der Neuen Messe oft zum Ausdruck.
Das Verständnis vom "Opfer" müssen wir wieder neu lernen. Papst Benedikt schreibt dazu in seinem Jesus-Buch Band 2. Und der Theologie-Professor Pater Karl Wallner in seinem Buch "Sühne. Suche nach dem Sinn des Kreuzes".


4
 
 Walahfrid Strabo 21. Juni 2024 

Wovor haben die denn alle Angst, wenn die überlieferte Messe (die eh nur von einer Minderheit besucht wird) mit so einer Vehemenz bekämpft wird? Noch dazu, da grobe liturgische Mißstände im NO ja mit einem Schulterzucken hingenommen werden. Cui bono?


4
 
 ThomasMoore 21. Juni 2024 

@Paulus der Bekenner

Es gab niemals nur einen einheitlichen Ritus in der kath. Kirche, auch nicht in der Westkirche! Denken Sie mal an den Ambrosianischen Ritus, die Ordensriten wie Dominikanischer Ritus, etc. Die wurden auch durch "Quo Primum" von Papst Pius V. nicht abgeschafft. Wenn es also Spaltungen gibt dann liegt das nicht an den Riten sondern oft an der mangelnden Toleranz der agressiven Verfechter des NOM und deren Unwillen, Fehlentwicklungen einzugestehen und auch abzustellen. Liturgischer Mißbrauch im NOM tritt ja hierzulande mittlerweile flächendeckend auf.


4
 
 ThomasMoore 21. Juni 2024 

Gedankenweit dahinter -2-

"Wenn mir jemand behauptet, er sei gleichzeitig treu gegenüber dem Novus und dem Vetus Ordo, dann antworte ich darauf, daß er die Bedeutung von Tradition nicht verstanden hat, der ein legitimer und unverzichtbarer Fortschritt innewohnt, der unwiderruflich ist."

Meines Wissens wird in der kath. Kirche Tradition nicht als "unverzichtbarer Fortschritt" definiert.

"Um Rom gegenüber treu zu sein, muß man sich der rituellen Sprache bedienen, die Rom für die Gemeinschaft vorgeschrieben hat."

Nun, welche Sprache schreibt Rom denn für die Gemeinschaft vor? Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch - oder vielleicht Latein?
Hier eine persönliche Anmerkung: Bei meinen Besuchen der Schwiegereltern in Klausenburg gehen wir immer in die Griech.- kath. Messe - alle RK Messen sind auf ungarisch, das versteht keiner in der Familie. Es ist schon skurril, wenn ich zwar zu den Unierten gehen darf, aber nicht zur "Alten Messe".


3
 
 ThomasMoore 21. Juni 2024 

Gedankenwelt dahinter -1

das Interview mit Andrea Grillo (dem Chefideologen von Roche und Bergoglio) in Messe in Latina", zeigt noch einmal die ziemlich verquere Gedankenwelt mancher Gegner von SP (nachzulesen bei http://www.summorum-pontificum.de/cont_articles/24/m06/19_interview-andrea-grillo.html):

"Das geht alles zurück auf das Mißverständnis, das durch „Summorum Pontificum“ in guter Absicht, aber auf Grundlage einer völlig verfehlten Beurteilung verursacht wurde. Dort wurde ein ritueller Parallelismus (von Novus und Vetus Ordo) eingeführt , der keine theoretische oder praktische Grundlage hat. Er ist theologisch unhaltbar und erzeugt größere Spaltungen, als das zuvor der Fall war. "

Leider fehlt eine Analyse, die die Theologischen Fehler von Summorum Pontificum darlegt. Somit ist das nichts weiter als eine nicht erwiesenen Behauptung.


3
 
 Cosmas 21. Juni 2024 
 

Die Antwort war leider absehbar!

Es gibt Dinge, die darf man nicht fragen!


0
 
 kleingläubiger 21. Juni 2024 
 

Im Fall einer gut besuchten alten Messe reagiert der Vatikan sofort drastisch. Im Fall offener Häresie wie in Deutschland reagiert der Vatikan nicht. Ein Schelm, wer hier Böses denkt.


6
 
 matthieu 21. Juni 2024 
 

NO auf Latein

also bei uns wurde eine zeitlang an 2 Fest-Tagen im Jahr der NO in der lateinischen Sprache gefeiert. Ordinarium von der Schola auf Latein. Das war sehr bewegend, ging tief. Vielleicht sollte man das in solchen Fällen anbieten. Man muss ja auch zB zur Gabenbereitung nicht singen (das war für mich während Corona eine schöne Erkenntnis). Den NO also mal reduziert und stiller feiern. Klar, ist keine TLM, weiß ich auch.


5
 
 Patroklos 21. Juni 2024 
 

@Kostadinov

Ich würde das etwas anders sehen.
a) Wenn man dann in die Novus Ordo Messe geht, ist man eingeknickt
b) Wenn man nicht mehr in die Messe geht/gehen kann, gibt es die Medien
c) Wenn man zur FSSPX geht, feiert man eine gültige Messe einer nicht- schismatischen Gemeinschaft (so sogar PF) mit
Ich selbst habe früher sowohl die Novus Ordo Messe in meiner Pfarrgemeinde als auch eine "alte Messe" auswärts regelmäßig mitgefeiert. Seit den Angriffen auf den "klassischen römischen Ritus" feiere ich aus Protest jetzt nur noch die "alte Messe" mit.
Sollte diese hier auch verboten werden, und der nächste Meßort der FSSPX zu weit entfernt sein, würde ich die Heilige Messe nur noch über die Medien verfolgen und wenn auch nur einmal im Jahr (natürlich in einer "alten Messe", etwa im Urlaub) zur Kommunion gehen. Für die mir so möglicherweise entgangenen Gnaden sind dann die verantwortlich, die das verursacht haben.


2
 
 Paulus der Bekenner 21. Juni 2024 
 

Leider muss ich sagen, dass durch die verschiedenen Riten eine Spaltung durch die Kirche geht. Das ist traurig und nicht im Sinne von Papst Benedikt. Denken Sie mal nach.


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 Stefan Fleischer 21. Juni 2024 

In dem Masse

Man könnte (oder besser man müsste) auch sagen: «In dem Masse, in dem wir von der Sorge um das ewige Heil des Menschen abweichen und uns auf sein irdische Heisl konzentrieren, werden wir geschwächt und entkräftet.“ Eine Religion, in welcher Gott nicht mehr wahrhaft Gott ist, nicht mehr Zentrum und Ziel von allem, verspielt immer mehr ihre Glaubwürdigkeit.


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 AngelView 21. Juni 2024 
 

Zeichen setzen!

Wenn das örtlich möglich ist, sollte die Messe nun "einfach" vor der Kathedrale gefeiert werden.
Das wäre mal ein starkes Zeichen.


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 Wilolf 21. Juni 2024 
 

Für die vom Vatikanum II geforderte

participatio actuosa bei der Hl. Messe brauche ich persönlich ein Mindestmaß an Andacht und Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altarsakrament. Damit habe ich aber im novus ordo aus verschiedenen Gründen erhebliche Schwierigkeiten kann es nur in der TLM realisieren.
Kann mir irgendjemand sagen, was daran jetzt so böse ist, dass ich aus den Pfarrkirchen verbannt werden muss und nur in Kapellen gehen darf?


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 anjali 21. Juni 2024 
 

Lateinische Messe

Die Lateinische Messe (einmal im Monat am Mittwochabend) in "meiner" Kirche ist auch weg. Der Priester der diese Messe zelebrierte ist weggemobt worden.


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 AlbinoL 21. Juni 2024 

Im Sinne Papst Benedikt: Die Riten sollen sich gegenseitig befruchten

Man kann den ordentlichen Ritus auch sehr traditionell feiern und die Messbücher geben es aus meiner Sicht auch her Elemente des alten Ritus einzubauen, sodass die Evolution der Riten transparenter ist statt der Revolution. Das war letztlich auch der Wunsch von Papst Benedikt. Nicht das auseinanderdriften der Gläubigen durch Riten


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 Patroklos 21. Juni 2024 
 

Endphase

Eine Kirche, die die Feier von Gottesdiensten verbietet, ist pervers!


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 Kostadinov 21. Juni 2024 

Man muss Rom zugestehen...

daß sie das schon sehr geschickt machen. Nehmen wir mal an, mir würde an meinem Wohnort die TLM abgeklemmt. Wenn ich dann
a) in den Novus Ordo gehe, sagen sie "siehste, geht doch"
b) nicht mehr in die Messe gehe, sagen sie "ah, so katholisch war er dann doch nicht"
c) zu FSSPX gehe, sagen sie "wussten wir's doch, dass er Schimsatiker ist"
Ich hoffe, dass der dortige Pater mit seinem "Wir werden wiederkommen" eines Tages Recht bekommt...


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 Jothekieker 21. Juni 2024 
 

Es wird nicht die letzte traditionelle Messe dort gewesen sein.

Diese haßerfüllte Willkür ist zwar ärgerlich, aber sie wird die alte Messe nicht vernichten. Die Schergen um Mr Roche werden ihr verderbliches Wert nur noch endlich lange ausführen können. Danach werden die Karten neu gemischt.


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