Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Weihbischof Mutsaerts: Fiducia Supplicans ‚in Übereinstimmung mit dem Zeitgeist’

12. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Zeitgeist vergesse aber, dass es die Barmherzigkeit gibt, weil es die Sünde gibt. Gott liebe den Sünder, aber hasse die Sünde, schreibt der niederländische Weihbischof.


Herzogenbusch (kath.net/jg)
Robert Mutsaerts, der Weihbischof von ’s-Hertogenbosch (Niederlande), hat die Erklärung Fiducia Supplicans als Versuch „mit der säkularen Gesellschaft Frieden zu schließen“ bezeichnet. Ein Frieden, der auf Kosten der Moral und der Wahrheit gehe, sei aber „der unbarmherzigste Friede“, den man sich vorstellen könne, warnte er.

„Gott liebt jeden“, schrieb Bischof Mutsaerts in einem Buch, welches sich kritisch mit Fiducia Supplicans auseinandersetzt. Gott liebe alle Sünder, aber er hasse die Sünde und hoffe, dass die Sünder zu ihm zurückkehren, wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn auf dessen Rückkehr hoffe.


Das Buch trägt den Titel „The Breached Dam: The Fiducia Supplicans Surrender to the Homosexual Movement“. (Dt. „Der gebrochene Damm: Fiducia Supplicans – die Kapitulation vor der Homosexuellenbewegung“) Die Autoren sind José Antonio Ureta und Julio Loredo de Izcue. Beide sind mit der Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP) verbunden.

In seinem Vorwort kritisiert Bischof Mutsaerts dass Fiducia Supplicans die moralische Dimension einer Beziehung nicht berücksichtige, sondern in Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Zeitgeist sei, der vergesse, dass „es Barmherzigkeit gibt, weil die Sünde gibt“. Die ganze Bibel sei ein Aufruf zur Reue und ein Versprechen der Vergebung. Jeder sei willkommen, aber nicht jeder nehme die Einladung an, schrieb der Bischof.

 

© Foto Weihbischof Rober Mutsaerts: Diözese ’s-Hertogenbosch

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz