Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  13. Generalbundesanwalt: 94 Prozent der neuen Terror-Ermittlungen mit Bezug zu Islamismus
  14. Papst Leo XIV. legt neues Grundgesetz für den Vatikanstaat fest
  15. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus

Weihbischof Mutsaerts: Fiducia Supplicans ‚in Übereinstimmung mit dem Zeitgeist’

12. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Zeitgeist vergesse aber, dass es die Barmherzigkeit gibt, weil es die Sünde gibt. Gott liebe den Sünder, aber hasse die Sünde, schreibt der niederländische Weihbischof.


Herzogenbusch (kath.net/jg)
Robert Mutsaerts, der Weihbischof von ’s-Hertogenbosch (Niederlande), hat die Erklärung Fiducia Supplicans als Versuch „mit der säkularen Gesellschaft Frieden zu schließen“ bezeichnet. Ein Frieden, der auf Kosten der Moral und der Wahrheit gehe, sei aber „der unbarmherzigste Friede“, den man sich vorstellen könne, warnte er.

„Gott liebt jeden“, schrieb Bischof Mutsaerts in einem Buch, welches sich kritisch mit Fiducia Supplicans auseinandersetzt. Gott liebe alle Sünder, aber er hasse die Sünde und hoffe, dass die Sünder zu ihm zurückkehren, wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn auf dessen Rückkehr hoffe.


Das Buch trägt den Titel „The Breached Dam: The Fiducia Supplicans Surrender to the Homosexual Movement“. (Dt. „Der gebrochene Damm: Fiducia Supplicans – die Kapitulation vor der Homosexuellenbewegung“) Die Autoren sind José Antonio Ureta und Julio Loredo de Izcue. Beide sind mit der Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP) verbunden.

In seinem Vorwort kritisiert Bischof Mutsaerts dass Fiducia Supplicans die moralische Dimension einer Beziehung nicht berücksichtige, sondern in Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Zeitgeist sei, der vergesse, dass „es Barmherzigkeit gibt, weil die Sünde gibt“. Die ganze Bibel sei ein Aufruf zur Reue und ein Versprechen der Vergebung. Jeder sei willkommen, aber nicht jeder nehme die Einladung an, schrieb der Bischof.

 

© Foto Weihbischof Rober Mutsaerts: Diözese ’s-Hertogenbosch

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 12. Juni 2024 
 

Die "Pfeile der Verwirrung" werden von allen Seiten abgeschossen

Ein herzliches Dankeschön an den Herrn Weihbischof Mutsaerts. Es ist zu spüren, dass sich immer mehr Durcheinander in der Kirche breit macht, so dass eine Stimme wie die von Herrn Mutsaerts einfach gut tut.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  11. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  12. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  15. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz