Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Weihbischof Mutsaerts: Fiducia Supplicans ‚in Übereinstimmung mit dem Zeitgeist’

12. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Zeitgeist vergesse aber, dass es die Barmherzigkeit gibt, weil es die Sünde gibt. Gott liebe den Sünder, aber hasse die Sünde, schreibt der niederländische Weihbischof.


Herzogenbusch (kath.net/jg)
Robert Mutsaerts, der Weihbischof von ’s-Hertogenbosch (Niederlande), hat die Erklärung Fiducia Supplicans als Versuch „mit der säkularen Gesellschaft Frieden zu schließen“ bezeichnet. Ein Frieden, der auf Kosten der Moral und der Wahrheit gehe, sei aber „der unbarmherzigste Friede“, den man sich vorstellen könne, warnte er.

„Gott liebt jeden“, schrieb Bischof Mutsaerts in einem Buch, welches sich kritisch mit Fiducia Supplicans auseinandersetzt. Gott liebe alle Sünder, aber er hasse die Sünde und hoffe, dass die Sünder zu ihm zurückkehren, wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn auf dessen Rückkehr hoffe.


Das Buch trägt den Titel „The Breached Dam: The Fiducia Supplicans Surrender to the Homosexual Movement“. (Dt. „Der gebrochene Damm: Fiducia Supplicans – die Kapitulation vor der Homosexuellenbewegung“) Die Autoren sind José Antonio Ureta und Julio Loredo de Izcue. Beide sind mit der Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP) verbunden.

In seinem Vorwort kritisiert Bischof Mutsaerts dass Fiducia Supplicans die moralische Dimension einer Beziehung nicht berücksichtige, sondern in Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Zeitgeist sei, der vergesse, dass „es Barmherzigkeit gibt, weil die Sünde gibt“. Die ganze Bibel sei ein Aufruf zur Reue und ein Versprechen der Vergebung. Jeder sei willkommen, aber nicht jeder nehme die Einladung an, schrieb der Bischof.

 

© Foto Weihbischof Rober Mutsaerts: Diözese ’s-Hertogenbosch

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  4. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  5. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  6. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  7. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  8. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  9. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  10. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  11. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  12. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  15. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz