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‚Knights of Columbus’ klagen erfolgreich gegen Verbot einer Messe auf einem nationalen Friedhof

31. Mai 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
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Seit 60 Jahren haben die ‚Knights of Columbus’ für im Dienst ums Leben gekommenen Angehörigen der Streitkräfte eine Gedenkmesse gefeiert. Letztes Jahr wurde ihnen das erstmals verboten. Dieses Jahr haben sie sich zur Klage entschieden.


Petersburg (kath.net/jg)

Die katholische Organisation „Knights of Columbus“ hat die Parkaufsichtsbehörde National Park Service (NPS) wegen religiöser Diskriminierung geklagt. Die Behörde hat der Organisation verboten, am Memorial Day, der am letzten Montag im Mai gefeiert wird, eine Messe auf einem nationalen Friedhof zu feiern. Einen Tag später hat der NPS das Verbot aufgehoben, berichtet Fox News.

Anwälte der „Knights of Columbus“ haben einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen den National Park Service in Petersburg (US-Bundesstaat Virginia) eingebracht, der für die Verwaltung des Poplar Grove National Cemetery zuständig ist. Die Behörde hatte der Organisation zuvor verboten, ihre traditionelle Messe auf dem Friedhof zu feiern.


Der National Park Service hat die Messe auch im vergangenen Jahr untersagt. Zuvor hatten die „Knights of Columbus“ 60 Jahre lang eine Gedenkmesse am Memorial Day gefeiert. Der Memorial Day ist dem Gedenken an alle Angehörigen der US-Streitkräfte gewidmet, die während ihres Dienstes ihr Leben verloren haben.

Dieses Jahr haben sich die „Knights of Columbus“ zur Klage entschlossen. Sie sehen in dem Verbot einen Verstoß gegen die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit.

Eine Sprecherin des National Park Service rechtfertigte das Verbot in einer Stellungnahme für die Washington Times. Sie weist darauf hin, dass besondere Aktivitäten auf nationalen Friedhöfen auf eine begrenzte Zahl offizieller Gedenkveranstaltungen begrenzt sind, die einen Bezug zum Dienst in den Streitkräften oder eine historische oder sonstige Bedeutung für einen bestimmten Friedhof haben.

Spätestens seit 1986 gelten Gottesdienste und Gebetswachen laut der Internetseite des National Park Service als „Demonstrationen“ und sind auf nationalen Friedhöfen untersagt.

Die Anwälte der „Knights of Columbus“ verweisen auf die lange Tradition der Gedenkmessen und Gebete auf dem Poplar Grove National Cemetery, die bis 2022 möglich gewesen sei. Jason Miyares, der Generalstaatsanwalt von Virginia, hat die Klage der katholischen Organisation mit der Abgabe einer entsprechenden Rechtsmeinung („amicus brief“) unterstützt. Kurz darauf hat der NPS sein Verbot zurückgenommen.

 


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