Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  7. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  8. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  9. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  12. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  13. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen

Christi Himmelfahrt: die Schönheit der Heimat, zu der wir unterwegs sind

12. Mai 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Das Evangelium verkünden, taufen, Dämonen austreiben, Schlangen anfassen, Kranke heilen. Mit Freude zur Herrlichkeit des Himmels. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli, das traditionelle Mariengebet bis Pfingsten mit Papst Franziskus am siebten Sonntag der Osterzeit, Muttertag und Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. An diesem Tag wird in Italien und anderen Ländern das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert, worauf der Papst einging: „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden“.

Im Evangelium der Messe heißt es, dass Jesus, nachdem er die Apostel mit der Fortführung seines Werkes beauftragt hatte, „in den Himmel aufgenommen wurde und sich zur Rechten Gottes setzte“ (Mk 16,19).

Die Heimkehr Jesu zum Vater erscheine uns nicht als ein Abstandnehmen von uns, sondern vielmehr als ein Vorangehen an unser Ziel. Wie wenn man in den Bergen auf einen Gipfel zusteige: „Man geht, mühsam, und schließlich, an einer Wegbiegung, öffnet sich der Horizont und man sieht das Panorama“. Dann finde der ganze Leib die Kraft, den letzten Aufstieg in Angriff zu nehmen. Der ganze Leib - Arme, Beine und jeder Muskel - spanne sich an und konzentriere sich, um den Gipfel zu erreichen.


Wir, die Kirche, seien eben jener Leib, den der in den Himmel aufgefahrene Jesus wie an einem „Seil“ mit sich ziehe. Er sei es, der uns mit seinem Wort und der Gnade der Sakramente die Schönheit der Heimat, zu der wir unterwegs seien, enthülle und mitteile. So stiegen auch wir, seine Glieder, freudig mit ihm, unserem Oberhaupt, auf, in dem Bewusstsein, dass der Schritt des einen ein Schritt für alle sei und dass niemand verloren gehen oder zurückbleiben dürfe, „weil wir ein Leib sind“.

Schritt für Schritt, Stufe für Stufe, zeige uns Jesus den Weg. Das heutige Evangelium sage ans, die es um diese Schritte stehe: „Das Evangelium verkünden, taufen, Dämonen austreiben, Schlangen anfassen, Kranke heilen“ (vgl. Mk 16,16-18). Kurz gesagt, die Werke der Liebe tun: Leben schenken, Hoffnung geben, sich von allem Bösen und Gemeinen fernhalten, dem Bösen mit Gutem begegnen, den Leidenden nahe sein.

Je mehr wir das täten, je mehr wir uns von seinem Geist verwandeln ließen, je mehr wir seinem Beispiel folgten, desto mehr spürten wir, wie die Luft um uns herum leicht und rein werde, der Horizont weit und das Ziel nah, Worte und Gesten gut werden, der Geist und das Herz sich weiteten und atmeten.

So könnten wir uns fragen, erklärte Franziskus abschließend: „Ist die Sehnsucht nach Gott, nach seiner unendlichen Liebe, nach seinem Leben, das ewiges Leben ist, in mir lebendig? Oder bin ich verflacht und verankert in den vergänglichen Dingen, im Geld, im Erfolg, in den Vergnügungen? Und meine Sehnsucht nach dem Himmel: isoliert sie mich, verschließt sie mich, oder führt sie mich dazu, meine Brüder und Schwestern mit einem großen und selbstlosen Geist zu lieben, zu spüren, dass sie meine Gefährten auf dem Weg zum Paradies sind?“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Vom Elend der Fürbitten
  11. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  12. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  15. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz