Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  10. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  11. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden

Katholischer Bischof von Odessa: Das ist ein echter Völkermord durch Russland!

6. Mai 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wenn ein Haus brennt, muss der Nachbar Wasser zum Löschen geben. Verteidigungswaffen sind unser Löschwasser."


Odessa (kath.net)
Seit Wochen wird die südukrainische Stadt Odessa täglich von Russland mit Raketen angegriffen. Bischof Szyrokoradiuk ist derzeit in Deutschland unterwegs und macht auf das Schicksal seiner Diözese und seiner Stadt aufmerksam. "Wir haben in der Ukraine nur eine Wahl: Kämpfen oder zu Sklaven werden. Die „Weiße Flagge" ist für uns keine Option.", sagt er gegenüber dem "Domradio". Besonders schlimm sei es derzeit in Cherson. Dort wurden viele Häuser und viel zivile Infrastruktur, darunter Krankenhäuser, Wohnblöcke und  Schulen durch die Russen zerstört. "Das macht die Situation sehr schwierig. Das ist ein echter Völkermord."

Zu Ostern waren die Kirchen voll. Es besuchen sogar viele neue Menschen die Gottesdienste. "Ja, wir brauchen materielle Unterstützung, aber gerade die geistliche oder moralische Unterstützung ist heute so wichtig wie noch nie." Sein eigener Weihbischof sei mit acht Priestern auf der besetzten Krim geblieben. Die Liturgie, die Gottesdienste finden regelmäßig statt,sind aber unter Beobachtung. Über Politik dürfen die Priester nicht sprechen.

Angesprochen auf die Unterstützung des Westens und die Waffenlieferungen meinte der Bischof:  "Aus theologischer und moralischer Sicht sind Waffen natürlich immer schlecht. Aber es gibt verschiedene Kategorien von Waffen, zum Angriff oder zur Verteidigung. Wenn Waffen zur Verteidigung fehlen, fordert das auch Opfer. Dann sterben Kinder und Unschuldige. Dann gibt es neue Ruinen, weil wir keine Chance haben, uns zu verteidigen. Wenn ein Haus brennt, muss der Nachbar Wasser zum Löschen geben. Verteidigungswaffen sind unser Löschwasser."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  8. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  9. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  15. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz