Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“

US-Bischöfe verurteilen Regelung, die Arbeitgeber zur Finanzierung von Abtreibungen verpflichtet

26. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Katholik" Joe Biden möchte alle Arbeitgeber zwingen, ihren Arbeitnehmerinnen eine Abtreibung zu ermöglichen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die Kommission der USA für Chancengleichheit in der Beschäftigung (US Equal Employment Opportunity Commission) hat eine Regelung veröffentlicht, die praktisch alle Arbeitgeber dazu verpflichtet, Arbeitnehmerinnen eine Abtreibung zu ermöglichen.

Die gesetzliche Grundlage für die neue Regelung ist der Pregnant Workers Fairness Act (PWFA). Dieses Gesetz soll die Arbeitsbedingungen für schwangere Arbeitnehmerinnen verbessern. Es schreibt den Arbeitgebern vor, „angemessene Vorkehrungen“ zu treffen, wenn eine Arbeitnehmerin „schwanger ist, entbunden hat oder damit zusammenhängende medizinische Beschwerden auftreten.“


Das Gesetz definiert nicht, was „angemessene Vorkehrungen“ oder mit einer Schwangerschaft „zusammenhängende medizinische Beschwerden“ sind. Die Kommission interpretiert das Gesetz nun so, dass darunter auch Vorkehrungen für Abtreibungen fallen.

Die katholischen Bischöfe der USA haben diese Regelung verurteilt, welche Ende Juni in Kraft treten soll. Kevin Rhoades, Bischof von South Bend, forderte die US-Regierung auf, keinen Arbeitgeber dazu zu zwingen, an der Entscheidung einer Arbeitnehmerin mitwirken zu müssen, die das Leben ihres ungeborenen Kindes beenden will.

Der PWFA sei ein Lebensschutzgesetz, das von den Demokraten und den Republikanern gemeinsam beschlossen worden sei, um die Sicherheit und Gesundheit schwangerer Frauen und ihrer ungeborenen Kinder am Arbeitsplatz zu erhalten. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Kommission den Sinn des Gesetzes in einer Weise verdrehe, dass es Arbeitgeber dazu zwinge, gegen ihr Gewissen zu handeln und Abtreibungen von Arbeitnehmerinnen zu ermöglichen.

Die katholische Bischofskonferenz der USA hat bereits letztes Jahr eine Stellungnahme zu der Regelung abgegeben, in der sie feststellte, dass der PWFA Vorkehrungen für Abtreibungen in keiner Weise vorsehe. Der Sinn des Gesetzes liege darin, Vorkehrungen für Schwangerschaften, Geburten und damit zusammenhängende medizinische Beschwerden zu sichern. Es gehe darum, Bedingungen für schwangere Arbeitnehmerinnen zu schaffen, die es ihnen erlaube, zu arbeiten ohne dass dabei die Schwangerschaft beeinträchtigt werde. Abtreibung sei weder Schwangerschaft noch Geburt und stehe damit auch nicht in Zusammenhang, da sie eine Schwangerschaft beende und eine Geburt verhindere, betonten die Bischöfe.

Arbeitgeber würden durch die Regelung verpflichtet, Arbeitnehmerinnen bezahlten Urlaub zu gewähren, damit diese eine Abtreibung durchführen kann. Diese Interpretation des Gesetzes durch die Kommission widerspreche der Absicht des Kongresses, betonen die Bischöfe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  2. Tennessee: Lebensschützer feiern drei Jahre Abtreibungsverbot
  3. Nach Kündigung wegen Verweigerung der Covid-Impfung: Krankenhausmitarbeiter erhalten Entschädigung
  4. Abtreibungsklinik in Florida schließt nach 23 Jahren
  5. Bundesstaat Texas verschärft Vorgehen gegen illegalen Vertrieb von Abtreibungspillen
  6. Wegen Transgender-Regelung: US-Bildungsministerium streicht Schulbezirken das Geld
  7. Planned Parenthood schließt dieses Jahr 41 Zentren in den USA

Abtreibung

  1. Tennessee: Lebensschützer feiern drei Jahre Abtreibungsverbot
  2. Abtreibungsklinik in Florida schließt nach 23 Jahren
  3. Bundesstaat Texas verschärft Vorgehen gegen illegalen Vertrieb von Abtreibungspillen
  4. Schottland stellt Verfahren gegen 75-Jährige ein, die auf einem Schild Gespräche angeboten hat
  5. Planned Parenthood schließt dieses Jahr 41 Zentren in den USA
  6. Planned Parenthood schließt beide Niederlassungen im US-Bundesstaat Louisiana
  7. Missouri klagt gegen Planned Parenthood wegen Gesetzesverstößen bei Abgabe von Abtreibungspillen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  9. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  12. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz