Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  4. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Bischof entschuldigt sich, weil er Biden ,dumm‘ genannt hat

23. April 2024 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Haltung des US-Präsidenten zur Abtreibung erregt Anstoß: Der Papst nannte es „Inkohärenz“, ein US-Bischof bezeichnete es als „dumm“.


New York (kath.net) Vergebung ist das „Herz des christlichen Glaubens“. Das betonte der amerikanische Bischof Robert Gruss (Diözese Saginaw, Michigan) in einem Vortrag, bei dem er auf die Diskrepanz zwischen der Politik von Präsident Joe Biden und dessen Bekenntnis zum katholischen Glauben einging, wie Fox News berichtete.

Gruss appellierte an die Gläubigen, unproduktive Wut sowie Ressentiments gegenüber anderen loszulassen. Es wirke wie eine Fessel, mit der man am allermeisten sich selber schade, sagte er in dem Vortrag, den er am 5. April in der Kathedrale „Mary of the Assumption“ hielt.


Der Bischof nannte als Beispiel den US-Präsidenten, der sich zwar öffentlich zum Katholizismus bekennt, jedoch Abtreibung und Gender-Ideologie unterstützt. Er habe Mitleid mit ihm, erklärte Gruss. „Ich habe keine Wut auf den Präsidenten. Ich habe Mitleid mit ihm. Er ist einfach nur dumm.“ Mit dem Begriff wolle er den Präsidenten keinesfalls abwerten, betonte er. Die Dummheit bestehe darin, dass er den katholischen Glauben nicht verstehe.

Im Zuge der daraus entstehenden Debatte über die Angemessenheit der Bemerkungen des Bischofs veröffentlichte Gruss eine Stellungnahme, in der er sich für das Wort „dumm“ entschuldigte und den Zusammenhang seiner Bemerkung verdeutlichte. „Ich habe im Zusammenhang mit der Vergebung des Präsidenten und aller Menschen in der Regierung gesprochen, die uns durch ihre Worte und Taten beleidigen, dass wir ihnen gegenüber keinen Groll hegen dürfen, weil es sündhaft wäre, dies zu tun“, schreibt Gruss, der es bedauerte, keinen präziseren Ausdruck gewählt zu haben.

Eleganter, wenngleich nicht unbedingt präziser, sprach Papst Franziskus vor zwei Jahren das heikle Thema an. Er verwendete das Wort „Inkohärenz“ („Zusammenhanglosigkeit“) in Bezug auf Bidens Position, die er als bekennender Katholik zur Abtreibung einnahm. „Ich überlasse es [Präsident Biden] seinem Gewissen, dass er mit seinem Bischof, seinem Pastor, seinem Pfarrer über diese Inkohärenz spricht“, sagte der Papst im Jahr 2022.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KlausObenauer 23. April 2024 
 

Denkt an die Heiligen Ambrosius und Gregor VII!

In meinerseitiger Unkenntnis der genauen Gesetzeslage und der verfolgten Projekte (hin zu einschlägiger Gesetzgebung) in den einzelnen Staaten: Ein besonders großes Problem ist, wenn andere gegen ihre Gewissensfreiheit mit in die Pflicht genommen werden sollen: als Beitragszahler in die Krankenversicherungen, als Ärzte oder Kliniken, die genötigt werden, einen Anspruch auf den Abortus zu gewährleisten etc. etc. Und das gegebenenfalls auch noch ohne Rücksicht auf das, zumal religiös begründete, Ethos solcher Kliniken ... - Und wie ist das in Frankreich: Wer in den Staatsdienst tritt, muss doch einen Eid auf die Verfassung leisten, oder ist das dort anders? Und wie ist das da jetzt?
Von daher: In dem Maße meine Anfragen ins Schwarze treffen, ist es geradezu Pflicht der Hirten, zumal des obersten, ganz klar die rote Karte zu ziehen, zuerst und zuletzt gegen schwarze Schäfchen unter den Mächtigen der Weltpolitik. Das geht nicht anders.


2
 
 Jothekieker 23. April 2024 
 

Skrupellos ist nicht dumm

Insofern war die Entschuldigung gerechtfertigt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  4. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  5. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  6. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  7. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  8. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  9. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  10. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  11. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  12. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  13. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  14. … und das Leben der kommenden Welt
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz