Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  10. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Papst erinnert öffentlich-rechtliche Medien an ihren Auftrag

24. März 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus bei Treffen mit Medienschaffenden: Entschiedenes Vorgehen gegen Fake News und "hinterhältige Pläne" jener, die die öffentliche Meinung besetzen wollen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Öffentlich-rechtliche Medien sollen dem Gemeinwohl dienen, nicht den eigenen Einschaltquoten. Das gab Papst Franziskus am Samstag Mitarbeitern der italienischen Rundfunkanstalt RAI mit auf den Weg. In der vatikanischen Audienzhalle forderte er von ihnen ein entschiedenes Vorgehen gegen Fake News und "hinterhältige Pläne" jener, "die versuchen, die öffentliche Meinung auf ideologische Weise zu beeinflussen, zu lügen und das soziale Gefüge zu zersetzen".
Medien beeinflussten die Gesellschaft im Guten wie im Schlechten, darum sei es ihre Aufgabe, die ganze Wahrheit zu suchen, so das katholische Kirchenoberhaupt. Die Wahrheit sei "symphonisch", ein Chor aus einer Vielzahl von Stimmen. Um Pluralismus zu gewährleisten, müssten die unterschiedlichen Meinungen und Quellen respektiert und korrekte Informationen vorurteilsfrei übermittelt werden. Es dürften dabei keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, betonte der Papst. Wichtig sei, sich die nötige Zeit zum Verstehen und Nachdenken zu nehmen.


Um dem Gemeinwohl zu dienen, sei es verpflichtend, die Letzten, die Ärmsten, die Stimmlosen, die Ausgestoßenen zu berücksichtigen und ihnen eine Stimme zu geben. Zudem sollten die Medien ein Instrument des Wissenszuwachses sein: Statt "Blasen selbstgenügsamer Gleichgültigkeit" zu nähren, sollten die Menschen durch neue Sichtweisen zum Nachdenken angeregt werden.
Wahre Kommunikation sei immer eine Überraschung, so Franziskus weiter. Sie müsse Begleitung anbieten, um Freude und Sorgen zu teilen, um Einheit und Versöhnung in der Familie sowie in der Gesellschaft zu fördern, um zuzuhören und zu diskutieren - stets mit Respekt und Demut, mahnte der Papst.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Jothekieker 24. März 2024 
 

Meint er die GEZ-Medien?

"hinterhältige Pläne" jener, "die versuchen, die öffentliche Meinung auf ideologische Weise zu beeinflussen, zu lügen und das soziale Gefüge zu zersetzen".
Wenn er damit den deutschen Staatsrundfunk meint, kann ich ihm nur zustimmen.


2
 
 kleingläubiger 24. März 2024 
 

Wie lange schon sind unsere öffentlich-rechtlichen Medien grüne Indoktrination?


2
 
 Uwe Lay 24. März 2024 
 

Was meint der Papst im Klartext gesprochen?

Wer diese Papstäußerung verstehen will,muß wissen, daß unter "Fake News" Tatsachen verstanden werden, die der Ideologie der politischen Korrektheit widersprechen, etwa daß es einen islamisch motivierten Terrorismus gibt. "Ideologen" sind alle, die nicht Vertreter des Liberalismus sind und "Zersetzer" alle Kritiker der heutigen Gesellschaft.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  3. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  4. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  5. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  8. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  11. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  12. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  13. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  14. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz