SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
- Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
- 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
- Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
- Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
- Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
- Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
- Der Bischof und der Denunziant
- Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
- Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
- SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
- Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
- Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
- Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'
- Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
| 
Papst erinnert öffentlich-rechtliche Medien an ihren Auftrag24. März 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus bei Treffen mit Medienschaffenden: Entschiedenes Vorgehen gegen Fake News und "hinterhältige Pläne" jener, die die öffentliche Meinung besetzen wollen.
Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Öffentlich-rechtliche Medien sollen dem Gemeinwohl dienen, nicht den eigenen Einschaltquoten. Das gab Papst Franziskus am Samstag Mitarbeitern der italienischen Rundfunkanstalt RAI mit auf den Weg. In der vatikanischen Audienzhalle forderte er von ihnen ein entschiedenes Vorgehen gegen Fake News und "hinterhältige Pläne" jener, "die versuchen, die öffentliche Meinung auf ideologische Weise zu beeinflussen, zu lügen und das soziale Gefüge zu zersetzen".
Medien beeinflussten die Gesellschaft im Guten wie im Schlechten, darum sei es ihre Aufgabe, die ganze Wahrheit zu suchen, so das katholische Kirchenoberhaupt. Die Wahrheit sei "symphonisch", ein Chor aus einer Vielzahl von Stimmen. Um Pluralismus zu gewährleisten, müssten die unterschiedlichen Meinungen und Quellen respektiert und korrekte Informationen vorurteilsfrei übermittelt werden. Es dürften dabei keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, betonte der Papst. Wichtig sei, sich die nötige Zeit zum Verstehen und Nachdenken zu nehmen. 
Um dem Gemeinwohl zu dienen, sei es verpflichtend, die Letzten, die Ärmsten, die Stimmlosen, die Ausgestoßenen zu berücksichtigen und ihnen eine Stimme zu geben. Zudem sollten die Medien ein Instrument des Wissenszuwachses sein: Statt "Blasen selbstgenügsamer Gleichgültigkeit" zu nähren, sollten die Menschen durch neue Sichtweisen zum Nachdenken angeregt werden.
Wahre Kommunikation sei immer eine Überraschung, so Franziskus weiter. Sie müsse Begleitung anbieten, um Freude und Sorgen zu teilen, um Einheit und Versöhnung in der Familie sowie in der Gesellschaft zu fördern, um zuzuhören und zu diskutieren - stets mit Respekt und Demut, mahnte der Papst.
Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Jothekieker 24. März 2024 | | | | Meint er die GEZ-Medien? "hinterhältige Pläne" jener, "die versuchen, die öffentliche Meinung auf ideologische Weise zu beeinflussen, zu lügen und das soziale Gefüge zu zersetzen".
Wenn er damit den deutschen Staatsrundfunk meint, kann ich ihm nur zustimmen. |  2
| | | | | kleingläubiger 24. März 2024 | | | |
Wie lange schon sind unsere öffentlich-rechtlichen Medien grüne Indoktrination? |  2
| | | | | Uwe Lay 24. März 2024 | | | | Was meint der Papst im Klartext gesprochen? Wer diese Papstäußerung verstehen will,muß wissen, daß unter "Fake News" Tatsachen verstanden werden, die der Ideologie der politischen Korrektheit widersprechen, etwa daß es einen islamisch motivierten Terrorismus gibt. "Ideologen" sind alle, die nicht Vertreter des Liberalismus sind und "Zersetzer" alle Kritiker der heutigen Gesellschaft.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Der Bischof und der Denunziant
- Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
- 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
- Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
- Cardinal Confusione
- Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
- Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
- Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
- FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
- Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
- 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
- Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
- Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
- Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
|