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Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“

1. März 2024 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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Kritik an Behauptung von Augsburger Bischof Meier, wonach „keine Kirche die Wahrheit für sich gepachtet“ habe: Kirchenkrise, „weil immer weniger Bischöfe oder generell Hirten in der Lage sind, den Menschen zu sagen, was ist der Glaube“ - VIDEO


Augsburg (kath.net) Nachdem der Augsburger Bischof Bertram Meier öffentlich vertreten hatte, dass „keine Kirche die Wahrheit für sich gepachtet“ habe, reagiert der Journalist und Katholik Mathias von Gersdorff mit starker Kritik. Das, was der noch „relativ konservative“ Bischof Meier „hier sagt, wird die Leute verwirrt hinterlassen. Sie sagen: okay, wie kann ich das verstehen, wenn das II. Vatikanische Konzil bzw. Lumen gentium genau das Gegenteil sagt, was Bischof Meier sagt?“


Gersdorff erläutert, dass man sich „in einer unglaublichen Krise der Kirche, des Glaubens“ befinde, „weil immer weniger Bischöfe oder generell Hirten in der Lage sind, den Menschen zu sagen, was ist der Glaube, woran sollen sie festhalten, wie sollen sie leben.“ Gersdorff sucht nach den Ursachen des bischöflichen Versagens: „entweder trauen sie sich [nicht] oder sie können das nicht mehr oder sie wollen das nicht mehr oder sie stehen unter irgendwelchem Druck“ (vielleicht der Medien) – aber „alles, was hier fehlt, ist Bekennertum und dass die Leute schlichtweg hören: das ist der katholische Glaube, so wie das die katholische Kirche immer gelehrt hat.“ Gerade in Deutschland bestehe „eine Situation, in der man ständig herumtrickst, um genau diese Wahrheit nicht zu sagen“ vielleicht empfindet man sie als unangenehm oder man hat Angst, deswegen angegriffen zu werden: „Es fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“

Archivfoto Bischöfe bei der Frühjahrvollversammlung der DBK (c) Deutsche Bischofskonferenz/Marko Orlovic

Das Statement in voller Länge auf Video:


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Lesermeinungen

 modernchrist 3. März 2024 
 

Wenn wir vor dem ausgesetzten Allerheiligsten oder einem Tabernakel knien,

dann sehen wir, was vielleicht Bischof Meier mit seiner doch arg hemdsärmeligen Aussage gemeint haben könnte: Wir haben IHN nicht gepachtet! Denn Das stimmt. Jedoch wir haben IHN wirklich und realpräsent - im Tabernakel, im lehramtstreu ausgelegten Wort, in den Sakramenten, ja sogar in den in-persona-Christi handelnden Priestern. Und das "hat" nur die katholische Kirche. Das ist kein Pachten - nur unsere Gegner werfen uns solch ein Wort an den Kopf. Das ist ein liebendes Empfangen und Bewahren! Unsere Kirche bewahrt und gibt weiter, was sie empfangen hat.

er


1
 
 Zeitzeuge 3. März 2024 
 

Liebe SalvatoreMio, ja, so wie Sie die Gottesgaben beschreiben,

ist es genau richtig!

Gerne wünsche ich einen besinnlichen Ausklang
des 3. Fastensonntages und eine gesegnete, gute
Woche!


1
 
 SalvatoreMio 3. März 2024 
 

"Wandelnde kath. Bibliothek"

@JP2B16:das haben Sie schön ausgedrückt über unseren @Zeitzeugen. Sei es die Gabe des guten Gedächtnisses oder sonst eine Begabung: wir setzen sie ein zur Ehre Gottes und als Hilfe füreinander. Auch von mir allen hier: gesegneten Sonntag!
:


2
 
 Zeitzeuge 3. März 2024 
 

Liebe lakota, auch Ihnen ein Dankeschön;

das bietet Gelegenheit, einen Fehler zu berichtigen:

Der hermeneutische Grundsatz lautet natürlich:

Was sagt ein Text aus und was sagt er nicht aus.

Gerne wünsche ich auch Ihnen einen gesegneten
Sonntag, wir sind und bleiben im Gebet verbunden!


1
 
 Zeitzeuge 3. März 2024 
 

Lieber JP2B16!

Danke für Ihre freundlichen Worte, aber bitte
nicht zu viel des Lobes!

Ich bemühe mich, aus der Kraft der von GOTT
geschenkten übernatürlichen Tugend des Glaubens
hier als "Salzkörnchen" des kath. Glaubens tätig
zu sein, ein kleines Lichtchen, was versucht,
ein wenig Licht in der derzeitigen geistigen
Finsternis zu verbreiten.

Ich bin begabt mit einem sehr guten Gedächtnis
und einer analogen Auffassungsgabe, zusammen
mit über 45 Jahren Erfahrung mit kath. Theologie
ergibt das dann meine Wortmeldungen.

Meine frühere berufliche Tätigkeit als Personaler
bei einer Landesbehörde kommt mir sicherlich auch
zugute bei der Auslegung von Texten; der herme-
neutische Grundsatz "was sagt ein Text und was er nicht" sollte die Grundlage auch für Wortmeldungen
hier bei kath.net sein.

Gesundheitlich bin ich altersgemäß zufrieden, vor
allem, weil der Krebs nach der OP vor über 2 Jahren bisher nicht rezidiv war.

Im Gebet verbunden wünsche ich Ihnen und allen
hier einen gnadenreichen Sonntag!


1
 
 lakota 3. März 2024 
 

@JP2B16

Werter JP2B16 - ich möchte mich jetzt einfach nur von Herzen Ihren Worten an unseren lieben @Zeitzeugen anschließen!!
Allen hier einen gesegneten Sonntag!


2
 
 JP2B16 2. März 2024 
 

Verehrter @Zeitzeuge, herzlichen Dank für diesen Hinweis auf die keine Frage offen lassende ...

...Konstitution Pius IX., die unsere Bischöfe noch einmal dringendst lesen und v.a. verinnerlichen sollten und als das akzeptieren sollten, was sie ist: verbindliche(!) Lehre (und nicht eine, die einer den "Ohren schmeichelnden" "Weiterentwicklung" bedarf.

Es ist ein ganz großes Gnadengeschenk an die kath.net Leser, dass Sie uns hier quasi als "wandelnde katholische Bibliothek" mit all Ihrer Kraft, trotz Ihrer gesundheitlichen Situation, mit all den geistigen Schätzen, die unserer Una Sancta im Dienste für die eine Wahrheit in 2000 Jahren hervorgebracht hat, beschenken. Zu jedem Thema haben Sie stets die passende, vertiefende Literatur oder Hintergründe parat. Insofern bieten Sie uns hier eine einzigartige "Glaubensschule", deren Wert gar nicht hoch genug geschätzt werden kann und die in der Vorsehung Gottes ist. Es ist Ihr ganz besonderes Apostolat. Seien Sie sich unserer Gebete gewiss, auf dass Sie uns als so liebgewonnener "Freund und Lehrer" noch sehr lange hier erhalten bleiben!


1
 
 Zeitzeuge 2. März 2024 
 

Werter JP2B16, Ihre Ausführungen habe ich zur Kenntnis genommen;

das Zitat von Bischof Bätzing ist auch m.E.
zumindest Häresie verdächtig,

im Link die Konstitution "de fide catholica"
des I. Vatikanums, im Anhang die irreversiblen
Dogmen dazu, bzgl. Bätzing & Co. sind besonders die Dogmen unter
Kap. IV "Von dem Glauben und der Vernunft" zu be-
achten.

Die Konzilien von Trient und Vatikan I mit ihren
unfehlbaren Dogmen werden heute von sehr vielen
Theologen nicht mehr beachtet, aber deren Anathema
sind und bleiben unverrückbar gültig!

katholischglauben.info/wp-content/uploads/2018/09/pius-ix-constitutio-dogmat-de-fide-catholica.pdf


2
 
 lesa 2. März 2024 

Sich nicht vor der Reinigung durch die Wahrheit fürchten

Lieber@Zeitzeuge: Volle Zustimmung und danke für die Literaturtipps! Es ist Zeit, Krebszellen anzugehen, damit die Kirche nicht dahinsiecht. Aber die "Therapie" hat schon begonnen. Der große Abfall ist nicht das Ende der Kirche, wenn - und weil - der neu erstehende "Rest" treu ist gegen Widerstände und wenn viele Gläubige konsequent sind.
Übrigens wissen wir ja auch, was wir Prof. Dr. Georg May zu verdanken haben. Junge, wache Christen sollen mehr lesen und weniger im Internet surfen, Theologen sowieso. Mit lauter "Psychofutter" gewinnt man keine Glaubensvertiefung, mit tendenziösen theologischen Autoren und Soziologen auch nicht.


4
 
 Zeitzeuge 2. März 2024 
 

Mehr über das besagte, brisante Buch im Link!

catholicism.org/ad-rem-no-361.html


0
 
 Zeitzeuge 2. März 2024 
 

Liebe lesa, ergänzend wollte ich noch sagen, daß Herr Motte schon die

Schwachstellen bestimmter, nicht unfehlbarer, Texte
des II. Vat. erkannt hat.

Es war P. Murray SJ, der vor dem Konzil wegen
seiner Ansichten über die Religionsfreiheit
vom Vatikan gemaßregelt wurde und dann auf einmal
als Berater in das Konzil berufen wurde und maß-
geblich dann an DH beteiligt war.

Im Link ausnahmsweise ein Art. der US-Wiki über
diesen Jesuiten, in Fußnote 7 ein Hinweis auf
ein umfangreiches, höchst brisantes Buch!

en.wikipedia.org/wiki/John_Courtney_Murray


2
 
 Zeitzeuge 2. März 2024 
 

Liebe lesa, gehe mit Ihnen auch in dieser Frage ganz d'accord!

Eine Interpretation auch bestimmter Texte des
II. Vatikanums in Kontinuität zur Lehrtradition
kann niemals gekünstelt sein, z.B. ist "Dignitatis
humanae" auch nach Aussagen von führenden
Konzilstheologen( Murray, Congar) mit der Tradi-
tion vom Wortlaut her gesehen nicht vereinbar, da
die Päpste bis einschliesslich Pius XII. immer
betont haben, daß der Irrtum kein Recht haben
kann, wohl aber um ein größeres Übel zu verhindern
toleriert werden darf.

Wie wenig heute viele Theologen an einer Lehrkon-
tinuität interessiert sind zeigt die Tatsache,
daß für sie Trient u. Vatikanum I prakt. keine
Rolle mehr spielt (keine Zitationen!).

Im Link ein Hinweis auf ein kritisches Buch des
vor einigen Jahren hochbetagt verstorbenen it.
Spitzentheologen B. Gherardini, das in deutscher Sprache beim Verlag leider vergriffen ist,
ein Expl. habe ich bei ZVAB.com gefunden, in
italienisch ist es noch verfügbar.
Der Chartusianus-Verlag hat ohne Abstriche bisher
nur empfehlenswerte Bücher veröffentlicht!

carthusianus.eshop.t-online.de/Gherardini-Brunero-Das-Zweite-Vatikanische-Konzil-Ein-ausstehender-Diskurs


1
 
 lesa 2. März 2024 

Irreführende Zweideutigkeiten und Unrecht endlich anschauen.

Lieber@Zeitzeuge: Das Buch von Robert de Mattei sowie die Bücher v. Heinz Lothar Barth, (z.B. "Keine Einheit ohne Wahrheit") welche akribisch genau philologisch gewisse lehrmäßige Abweichungen und mehrdeutig auslegbare Aussagen der Konzilstexte beweisen, sind bekannt. "Der Rhein fließt in den Tiber" wird bestellt. Es ist Zeit, die Zweideutigkeiten, Fallen und auch manches Unrecht, das "pressure-Leute" der Kirche und ihren Verteidigern angetan haben, aufzuzeigen. Eine neue Generation von Theologen und Bischöfen, die nicht mehr in diese Fallen tappen und eine verwaschene, "Pastoral" vertreten ausüben und vertreten, wird dann heranwachsen. Der "Sager" von der "nicht gepachteten" Wahrheit ist ein verstaubtes 68iger Klischee, das dem "Geist des Konzils" entspricht - der sich hoffentlich bald verflüchtigt. Literatur, die der Wahrheit dient, nicht dem Ungeist des mainstreams, steht bereit. Zum Lesen!


2
 
 JP2B16 2. März 2024 
 

@Fink, Predigt Bf. Bätzing: "Unser Sprechen von Gott wird sich verändern müssen, dringend. [...]

Doch in weiten Teilen haben unsere Bilder von Gott und unser Reden über ihn den Anschluss an das Wissen unserer Zeit verloren.“
Da würde ich soweit gehen und sagen, das ist schlicht Häresie. Denn ganz praktisch kann das nicht anders verstanden werden, als dass Menschengemachtes Wissen über das Wort (und das daraus abgeleitete Bild), wie es in der Hl. Schrift uns verbürgt ist, gestellt wird.

Als Gegenentwurf zur äußerst kostspieligen und wenig effizienten wissenschaftlichen Wahrheitsklärung an den Universitäten sei die äußerst eindrückliche Geschichte der Mirjana Soldo, wie sie in ihrem Buch "Mein Herz wird triumphieren" niedergeschrieben ist, empfohlen. Es bedarf nur der Lektüre, um zu erkennen, das unser Glaube wirklich WAHR ist. Jede noch so wertzuschätzende "Wissenschaft" wird die in diesen Zeilen liegende Überzeugungskraft niemals erreichen können. Dieses Werk ist ein ganz großes Gnadengeschenk der Gottesmutter an uns Gläubige. Unseren Bischöfe sei die Lektüre sehr empfohlen.


2
 
 JP2B16 2. März 2024 
 

"die Wahrheit für sich gepachtet" ist semantisch im Kontext Kirche ein geistiges Armutszeugnis...

... und eines Bischofs der kath. Kirche höchst unwürdig, da bei ihm nicht nur die Unfähigkeit, den Glauben erklären zu können, wie der Autor resümiert, festgestellt werden kann, sondern ein erschreckend grundlegend falsches Verständnis von Kirche vorliegt. @Peter2021 hat dankenswerterweise den "Cooperatores Veritatis", Papst Benedikt, zitiert, der in seiner eindrücklichen Predigt zum Abschluss der Begegnung mit dem "Ratzinger Schülerkreis" im Sept. 2012 erklärte, dass "...man die Wahrheit empfangen hat" und "...die Wahrheit zu uns gekommen ist und uns drängt."
Das aber ist geradezu die Antipode zu dem, was der Bischof von Augsburg von Wahrheit fabuliert, die er quasi "objektifiziert" und die so, gleich einem Acker, (auf Zeit) "gepachtet" werden kann. Die Wahrheit ist ein ganz konktetes "Subjekt" und als solches im Mensch-gewordenen Gott Jesus Christus zu uns gekommen.
Bischof Meier bleibt bedauerlicherweise mit seiner Vorstellung von Wahrheit gänzlich in weltlichen Kategorien stecken.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/homilies/2012/documents/hf_ben-xvi_hom_20120902_ratzinger-schuelerkreis.html


2
 
 Zeitzeuge 1. März 2024 
 

Liebe lesa, danke für Ihre Replik;

Ihren Ausführungen schließe ich mich an.

Das nicht absolut eindeutige "subsistit" statt des
ursprünglich vorgesehenen "est" soll einem
Vorschlag des evang. Konzilsbeobachters Wilhelm
Schmidt (1914-2011) entstammen.

Bekannt ist auch daß das "Lumen gentium" ursprünglich die kath. Kirche bezeichnen sollte und dann
auf Vorschlag von Karl Rahner auf Jesus Christus
umgedeutet wurde, was in sich betrachtet natürlich
nicht falsch ist, aber es ging ja um das Selbst-
verständnis SEINER hl. kath. Kirche, deren Haupt
er ist.

Sie kennen bestimmt das kritische Buch von
Roberto de Mattei über das II. Vatikanum und
das von P. Wiltgen "Der Rhein fließt in den
Tiber", da stehen so manche Fakten drin.... .


2
 
 lesa 1. März 2024 

Die Glaubensüberlieferung ist ausschlaggebend

Lieber@Zeitzeuge: Danke! Im übrigen beweist Herr Motte hier, dass Vatikanum II jene Schwachstellen aufwies, gegen die unter anderen aus Gründen der Verantwortung eine Gemeinschaft Einspruch erhoben hat. Ausschlaggebend ist die Lehrüberlieferung der geoffenbarten Wahrheit.


2
 
 Zeitzeuge 1. März 2024 
 

@Ulrich Motte, Ergänzung; "....das wissen Sie ja auch ganz bestimmt

sicher auch selber", wie Sie ja in Ihrem ersten
Beitrag am Schluß im vorletzten Satz es auch zum Ausdruck gebracht
haben. Insofern ist diese Diskussion für mich
angeschlossen, danke!


2
 
 Zeitzeuge 1. März 2024 
 

@Ulrich Motte; Ihre Wiederholungen werden hier nicht viele interessieren,

bereits damals schrieb ich Ihnen, daß man die
theologischen Qualifikationen beachten muß.

Die katholische Kirche hat niemals eine
de fide divana et catholica Lehre, also ein
eigentliches Dogma sinnentstellend verändert.

Der von mir verlinkte Artikel beschreibt sehr
wohl, daß auch der katholische Exklusivismus,
ein kath. Grunddogma, unverändert fortbesteht,
"der Kirche eigene Gaben"!

Auch "Dignitatis humanae" ist lediglich eine
"Erklärung", die aber keinesfalls eine eigentliche, unfehlbare
Glaubenswahrheit verkündet, allerdings sollte diese Erklärung m.E.
lehramtlich "nachgebessert" werden was natürlich
möglich wäre, da es eben nicht um ein "neues Dogma
geht".

Daß es Kräfte auf dem Konzil gab, die "eine andere
Richtung" wollten, ist bekannt, aber "neue Dogmen"
wurden dort keine verkündigt, das wissen Sie aber
ganz bestimmt auch selber.


1
 
 SalvatoreMio 1. März 2024 
 

"Das Problem sitzt noch viel tiefer"

@Wynfried: da haben Sie gewiss Recht! Zum "fehlenden Bekennermut": wie soll man das nachvollziehen? Bischof wird man nicht von heute auf morgen, sondern hat schon allerlei Hirtenjahre hinter sich. Also müsste man sich selbst kennen. Wie kann man den Mut haben, das Bischofsamt anzunehmen und den Treueeid abzulegen, aber der Mut, fest zum Glauben und zur Lehre der Kirche zu stehen, fehlt? - Die Zahl unserer Bischöfe ist nicht klein. Was sollte Bischof Bätzing wohl machen, wenn viele von ihnen nicht mitziehen würden, um der Kirche treu zu bleiben? Aber sie machen mit, das ist das Dramatische!


3
 
 Wynfried 1. März 2024 

Wenn die Bischöfe selber keinen Glauben haben, kann es auch keine Glaubenserneuerung geben!

Das Problem sitzt noch viel tiefer. Es ist nicht nur der fehlende Bekennermut, wie Herr Gersdorff konstatiert, sondern mangelnder Glaube, ein falsches Gottesbild und ein fehlendes Sentire cum Ecclesia. Wo war in den letzten Jahren überhaupt noch von Ehrfurcht vor Gott und Seinen Geboten die Rede beim sogenannten Synodalen Weg und bei den Vollversammlungen der Deutschen Bischofskonferenz? Deutschland ist wieder Missionsland geworden, aber die Hirten scheint es nicht zu interessieren.


3
 
 SalvatoreMio 1. März 2024 
 

"Keine Kirche hat die Wahrheit für sich gepachtet"

@kant3: Um noch nachzuhaken: das Thema in sich enthält viel Zündstoff, allein schon dieser eine Satz! Doch wenn eine Persönlichkeit wie ein Bischof Wichtiges sagt, muss sie überlegen, zu wem sie spricht: ob in einer Diskussionsrunde zwischen "Gleichgesinnten" oder in der Öffentlichkeit. In der Öffentlichkeit werden unpräzise Worte und Äußerungen einfach "aufgeschnappt", unreflektiert weiterverbreitet und richten oftmals immensen Schaden an.


2
 
 Uwe Lay 1. März 2024 
 

Was ist schon wahr?

M.E.greift die These mangelnden Bekennermutes der Bischöfe zu kurz, denn die Bischöfe kennen zwar die Lehre der Kirche, das depositum fidei, aber zig Jahrzehnte historischer Kritik durch die Universitätstheologie,daß all das doch nur zeitbedingte Vorstellungen von der Wahrheit und nicht selbst die Wahrheit sei, zeitigen ihre destruktive Wirkung: Ist der katholische Glaube denn wirklich wahr? So erst konnte es zu der jetzigen Selbstrelativierung des Glaubens kommen.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


3
 
 Peter2021 1. März 2024 
 

@ Herbstlicht

Exakt!! Es gibt nur eine Kirche und eine Wahrheit! Papst Benedikt hat es sehr treffend formuliert: "Niemand kann die Wahrheit haben, die Wahrheit hat uns, sie ist etwas Lebendiges! Wir sind nicht ihre Besitzer, sondern wir sind von ihr ergriffen; nur wenn wir uns von ihr führen und treiben lassen, bleiben wir in ihr; nur wenn wir mit ihr und in ihr Pilger der Wahrheit sind, dann ist sie in uns und durch uns da. Ich glaube, das müssen wir wieder neu erlernen, dieses Nicht-Haben der Wahrheit."

Wer die Wahrheit verleugnet, verrät Jesus.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/homilies/2012/documents/hf_ben-xvi_hom_20120902_ratzinger-schuelerkreis.html


4
 
 Herbstlicht 1. März 2024 
 

Was hat Jesus Christus gesagt?

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich." (Johannes 14,6)

Nein, nicht die Bischöfe bestimmen die Wahrheit, sondern allein Jesus Christus.
ER bürgt für die WAHRHEIT!

Bischöfe sind keine Revolutionäre, sondern Hirten, so wie es einst die Jünger waren.
Sie haben ein Auftrag:
Sich an unseren Herrn zu halten und das zu lehren und weiterzugeben, was ER gelehrt hat.

Dann entlarvt sich das Wort des Herrn Bischof Meier ganz von selbst: "Keine Kirche hat für sich die Wahrheit gepachtet."


4
 
 ThomasR 1. März 2024 
 

@naiverkatholik

erstaunlicherweise haben Bischöfe keine Angst Pfarren aufzulösen (und damit die noch übrig gebliebenen Gläubigen aus der Kirche zu vertreiben, KIrchen profanieren, Erstkommunion ohne Beichte zu dulden und Priesterseminare zu schließen (ohne diese selsbt mit Bewerbern aus Afrika zu füllen)

Diese fehlende Angst der Bischöfe beunruhigt mich schon. Die Macht der Kirche wird immer öfter in Förderung und Verwaltung des Untergangs der Kirche investiert.


1
 
 modernchrist 1. März 2024 
 

Woher wissen Sie das so genau, Herr Bätzing?

„Unser Sprechen von Gott wird sich verändern müssen, dringend." Das Sprechen von Gott in der Welt, bei Priestern und Laien, bei Progressisten und Konservativen ist teilweise so verschieden, jeder spricht mit Gott und über Gott wohl anders. Außer in der Liturgie. Wollen Sie Kindern vorschreiben, dass sie ab jetzt dringend ihren Umgang, ihr Sprechen von und zu ihren Vätern überarbeiten müssen und ändern, anpassen an I h r e genialen neuen Ideen und Überzeugungen? Man sieht totalitäres Denken aus allen Fugen quellen, auch in diesen übergriffigen bischöflichen Forderungen!


2
 
 lesa 1. März 2024 

"Est" oder "subsistit in" ... Keine Einheit, kein Glaube ohne Wahrheit!!

@jothekieker: Sehr gut! "Laßt uns mit tiefer Überzeugung die Fülle der Botschaft Jesu Christi verkünden und jeder Versuchung widerstehen, nur den Teil seiner Wahrheit zu teilen..."
Dazu gehört besonders auch, Zweideutigkeiten wieder zuklären wie z.B. den "subsistit-Begriff" im Licht der Wahrheit zu korrigieren. Siehe den Versuch von G.Weishaupt (Link von @Zeitzeuge) Es ist ein Unterschied, ob man die Katholische Kirche als halt "die beste aller Möglichkeiten von Kirchenverwirkichungen" betrachtet oder den überlieferten Glauben anzunehmen, dass sie die Kirche Jesu Christi IST. EST ist etwas anders als SUBSISTIT.


3
 
 Jothekieker 1. März 2024 
 

Die deutschen Bischöfe sollten auf Bischof Strickland hören

Bischof Strickland schreibt in seinem aktuellen Brief an die Bischöfe:
"Laßt uns mit tiefer Überzeugung die Fülle der Botschaft Jesu Christi verkünden und jeder Versuchung widerstehen, nur den Teil seiner Wahrheit zu teilen, den die Welt akzeptiert, um dem Zorn einer Welt zu entgehen, die ihn immer noch haßt."

Hier haben die deutschen Bischöfe noch eine steile Lernkurve vor sich.


5
 
 Ulrich Motte 1. März 2024 
 

Zeitzeuge

Würden hier Wiederholungen unterbleiben, selbst wenn sie zum Text passen, wären Kathnetkommentare aber arg reduziert... Ich gehe davon aus, daß es Kathnet-Leser gibt, die mich so wenig wichtig nehmen wie ich mich selber und sich nicht an alle meinen Worte erinnern... Im übrigen geht es weder bei Ihnen noch - für mich erkennbar - bei dem Link um meine Argumente... Ich kann dann lange nicht antworten wegen meiner Reise zu einer oekumenischen...Tagung - Verzeihung bitte!


2
 
 ottokar 1. März 2024 
 

Fassen wir es doch so zusammen, wie wir es sonntags nach der Homilie beten:

„Ich glaube an die eine heilige katholische und apostolische Kirche“ und dieses Bekenntnis schließt alle gegensätzlichen Glaubensrichtungen aus. Das können auch neueste humanwissenschaftliche Erkenntnisse oder neueste Forderungen des Zeitgeistes oder die Deutsche Bischofskonferenz nicht ändern.


5
 
 naiverkatholik 1. März 2024 
 

Die (der) letzte am Schafott.....

Die ängstliche Nonne Blache in der Novelle von Gertrud von le Fort singt ganz am Ende mutig und alleine Psalmen auf dem Gang zum Schafott.
Auch ein ängstlicher Bischof kann am Ende mit den mutigen Laien mutig werden. Falls er Zweifel am SynWeg hat, sich dagegen stellen unter Ansehensverlust in seiner bisherigen Blase.


4
 
 ThomasR 1. März 2024 
 

in Persönlichkeit von meisten deutschen Bischöfen

kommt bedauerlich säkularisierte Priesterausbildung in Erscheinung- so sind die Priester, wie ihre Ausbildung und Formung

Den Bischöfen steht auch zu die Macht die Erneuerungsprozesse des Glaubens und der Kirche einzuleiten aber auch Kirchen zu profanieren die Gläubigen über unendliche Strukturreformen zu zerstreuen und allegemein sich der Verwaltung des Untergangs zuzuwenden. In den letzten Jahren scheint vor Allem Zweites in die Erscheinung zu kommen.


2
 
 lesa 1. März 2024 

Der Verzicht auf Wahrheit hat in die Beliebigkeit u. Auflösung geführt.

@Stefan Fleischer: Vollkommene Zustimmung. Dank an Herrn Gersdorff für diese engagierte und dringend notwendige Entgegnung. Es herrscht eine solche Orientierungsnot, die nicht sein müsste! Die Bischöfe möchten doch den Schatz der Wahrheit, der Katholischen Kirche anvertraut, neu entdecken!
"Ist die Wahrheit ein objektives Element der Schöpfung oder ist sie verhandlungsfähig, je nach Zeitgeschmack? Der Verzicht auf Wahrheit löst nichts, sondern er führt im Gegenteil zur Diktatur der Beliebigkeit. Alles, was dann bleiben kann, ist dann eigentlich austauschbar. Der Mensch entwürdigt sich selbst, wenn er nicht Wahrheit erkennen kann; wenn alles eigentlich nur Produkt einer einzelnen oder kollektiven Entscheidung ist. Es ist verhängnisvoll, Falsches, Unlauteres und Ungutes in Kauf zu nehmen oder sich Erfolg und öffentliches Ansehen durch Verzicht auf Wahrheit zu erkaufen; und eben auch durch Billigung der herrschenden Meinung, auch wenn diese auf Unwahrheit beruht." (J. Ratzinger)


5
 
 Stefan Fleischer 1. März 2024 

Seit dem Konzil

wird mit der Ökumene Schindluderei getrieben, in die Hände des Relativismus gearbeitet. Jene Einheit, die der Herr gemeint hat, ist m.E. die Einheit im Glauben, dem ganzen und ungeschönten Glauben. Wenn die Ökumene sich so benimmt, als wäre diese Einheit schon erreicht, als seien die Differenzen – selbst in grundlegenden Glaubensfragen - belanglos, dann ist sie dem Verwirrer auf den Leim gekrochen. Dass wir Christen überall wo es möglich ist zusammenarbeiten können und sollen, ist klar. Die Grenzen aber sind dort gegeben, wo die Wahrheit unserer Lehre - und sei es auch unbewusst, oder gut gemeint – direkt oder indirekt in Frage gestellt wird. Solches führt nur zur Verfestigung der Differenzen, aber nicht zur Einheit der Christen. Solches untergräbt die Glaubwürdigkeit des ganze Christentums.


10
 
 SalvatoreMio 1. März 2024 
 

Christus ist Herr der Kirche und kein Pächter!

"Keine Kirche hat die 'Wahrheit gepachtet"? Diese Aussage ist eines Bischofs total unwürdig, uns Katholiken gegenüber eine unglaubliche Frechheit und vor allem eine Beleidigung Christi, den der Bischof Meier damit Lügen straft, oder hat Christus auch nur so dahergeschwafelt, wie einige Bischöfe? Christi Wort gilt in Ewigkeit: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben". "Du bist Petrus, der Fels, auf auf diesen Felsen will mich MEINE Kirche bauen". Und Paulus sagt: "Christus ist das Haupt der Kirche". - Wer bezweifelt, dass die Kirche voll Wahrheit ist, wie kann der Christus als Haupt der Kirche eigentlich ehren? In seinen Abschiedsreden machte Jesus den Jüngern Mut für die Zukunft: "Wenn jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen". (Joh 16, 13) - Auch "Lumen Gentium" ist aus dieser Wahrheit erwachsen.


8
 
 jabberwocky 1. März 2024 

@ Fink, danke für das Zitat, das tief blicken läßt

Ich würde diesen Satz von Bischof Bätzing: „Doch in weiten Teilen haben unsere Bilder von Gott und unser Reden über ihn den Anschluss an das Wissen unserer Zeit verloren“ ein wenig verändern:

Unsere Zeit hat das Wissen über Gott verloren, weil viele "Hirten" und Verkünder selber nichts mehr über Gott wissen und entsprechend reden.


5
 
 Stephaninus 1. März 2024 
 

Ja und nein

Grundsätzlich hat Gersdorff, dessen youtube-Beiträge ich sehr schätze, recht. Der Bekennermut (und sorry, wenn ich das sage) und oft auch die intellektuelle Erscheinung deutscher Bischöfe macht einen kläglichen Eindruck. Aber hier wäre ich etwas vorsichtig. Ich glaube Bischof Meiers Aussage ist nicht im Gegensatz zur gültigen Lehre der Kirche zu verstehen.


0
 
 Zeitzeuge 1. März 2024 
 

Werter Herr Motte, im Unterschied zu Ihnen erspare ich mir Wiederholungen,

das ganze Thema haben wir bereits hier erörtert,

also wende ich mich an die gläubigen Katholiken
hier:

Diese wissen, daß die Wahrheit der
Offenbarung GOTTES nur in der einen Kirche Christi, welche die römisch-katholische ist,
vollständig bewahrt ist und sich nur in deren
unfehlbarer
Glaubens- und Sittenlehre (das II. Vatikanum
verkündete keine neuen Dogmen, Deklarationen
sind entsprechend den theol. Qualifikationen
zu bewerten) ohne Irrtum befindet.
So lehrte denn auch das II. Vat., daß die
möglichen Wahrheitselemente in anderen christl.
Gemeinschaften "der Kirche eigene Gaben sind"!

Mehr dazu im Link von Dr. Weishaupt!

Natürlich ist bekannt, daß Rahner & Co. bereits
beim Konzil zwielichtige tätig waren, z.B. durch
doppeldeutige Texte, was mit verursachend für die
unbestreitbare kath. Glaubens- und Kirchenkrise
ist.

www.kathnews.de/lumen-gentium-artikel-8


6
 
 kleingläubiger 1. März 2024 
 

Deutsche Bischöfe sehen sich heute vermutlich eher als eine Art Manager von beliebigen sozialen Diensten, denn als Hirten. Das Seelenheil der ihnen anvertrauten ist ihnen scheinbar gleichgültig. Wer so die eigene Sendung verkennt, der erinnert sich erst recht nicht mehr an die Worte Jesu:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Mt 11,27; Lk 10,22)


6
 
 kant3 1. März 2024 
 

Wahrheit und Exklusivität

„Die deutschen Bischöfe haben keinen Bekennermut.“ Darin würde ich Gersdorf uneingeschränkt zustimmen.

Aber die Aussge „Keine Kirche hat die Wahrheit für sich gepachtet.“ ist kein gutes Beispiel für mangelnden Bekennermut, denn B. Meier hat sie mit ziemlicher hoher Wahrscheinlichkeit so gemeint: „Keine Kirche kann sagen: Nur wir haben die Wahrheit.“ Es geht ihm also nicht darum, ob die katholische Kirche die Wahrheit hat, sondern ob NUR sie die Wahrheit hat. Es geht um den Exklusivitätsansprich. Und genau den hat das Ökumene-Dekret des Vat II „Unitatis Redintegratio“ mit sehr guten Gründen verneint.

In diesem Sinnes hat B. Meier in gegebenen Kontext (Fokolare, Ökumene) m.Er. zu Recht festgestellt: „Keine Kirche hat die Wahrheit für sich gepachtet.“


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 Kerze 1. März 2024 
 

Es tut so weh!
Gerade in dieser Zeit bräuchten wir unsere Bischöfe als Hirten dringend. Wo sind sie, die uns noch gut und richtig führen?
Hl. Geist wirke Du in unseren deutschen Bischöfen und besonders empfehle ich Dir unseren Erzbischof Herwig Gössl an, der morgen in sein Amt eingeführt wird.Komm heiliger Geist!


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 doda 1. März 2024 

Ich gehe davon aus, dass die allermeisten deutschen Bischöfe nicht mehr an die Lehre der Kirche glau


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 Vox coelestis 1. März 2024 
 

Bekennerbischöfe fallen nicht vom Himmel

Ganz genau - uns fehlen schlichtweg Bischöfe vom Format eines Graf von Galen, Dyba oder Meisner.
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass, wenn wir heute einen solchen hätten, dieser wahrscheinlich nicht lange im Amt wäre. Die Medien würden ihn zerreisen und die Mitbrüder ihn im Regen stehen lassen.
Man erkennt dies ja klar bei Kardinal Woelki.
Trotzdem, so wie man gute Priester erbeten kann, so kann man gewiß auch mutige und standfeste Bischöfe erbeten.
Der Himmel schenkt uns dies gerne- machen wir uns also an die Arbeit.


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 Fink 1. März 2024 
 

Predigt von Bischof Georg Bätzing auf der Frühjahrsvollversammlung der Deutsch.

Bischofskonferenz, gemäß "Tagespost" vom 29.2.2024:
„Unser Sprechen von Gott wird sich verändern müssen, dringend. Wir tun ja als Kirche immer noch so, als wüssten wir eindeutig, wie Gott ist und was er von uns erwartet. Doch in weiten Teilen haben unsere Bilder von Gott und unser Reden über ihn den Anschluss an das Wissen unserer Zeit verloren.“


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 Norbert Langenfeld 1. März 2024 

Was ist Wahrheit?

Die Deutsche Bischofskonferenz hat wirklich nicht die Wahrheit für sich gepachtet. Besonders, wenn sie sich politisch ausgrenzend äußert.


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 Ulrich Motte 1. März 2024 
 

PS. Genauer gesagt

Die evangelisch-konservativen Konfessionen änderten nach ihrer Gründung ihre Lehren weit weniger.


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 Ulrich Motte 1. März 2024 
 

Fehlt Bekennermut?

Aber die Bischöfe, auch Herr Bischof Meier, bekennen doch etwas, nur etwas anderes als früher üblich katholisch. Solche Bekenntnisse abweichend von früherer Lehre (etwa dem - hoch verbindlichen- Konzilsbeschluß nullus salus oder Lehren zur Ökumene oder Religionsfreiheit oder zum Bibelverständnis oder manchen Formen von Modernis oder zur Liturgie) wurden dann später offiziell katholisch... Prof. Küng wurde meines Wissens Ende der 50-er Jahre wegen seiner Meinung zur Religionsfreiheit gerügt, welche Mitte der 60 er Jahre ein Konzil für rechte katholische Lehre erklärte... Sicherlich sind katholische Lehren unterschiedlich verbindlich und unterschiedlich veränderbar- aber sehr viele wurden schon verändert. Der konservative Protestantismus änderte weit weniger seine Lehren und sieht weitestgehend letzlich sowieso nur die Bibel als verbindliche Lehre an.


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