Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  2. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  5. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  6. Das Leben des Menschen ist schutzwürdig oder doch nicht?
  7. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  8. Erzbistum Hamburg verliert 2023 Millionen Euro durch Mitgliederschwund
  9. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  10. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  11. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  12. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  13. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  14. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  15. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit

Berufen, Träger der Hoffnung und der Heilung Gottes zu werden

4. Februar 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Jesus in Bewegung. Keine ‚Sakristei-Christen‘ oder ‚Salon-Christen‘ sein. Da wahre Antlitz des nahen und barmherzigen Gottes ohne Kälte und sein Mitleid entdecken. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am fünften Sonntag im Jahreskreis: „Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war“.

Das Evangelium zeige „Jesus in Bewegung“. Er habe gerade seine Predigt beendet und gehe, nachdem er die Synagoge verlassen habe, zum Haus von Simon Petrus, wo er dessen Schwiegermutter vom Fieber heile. Dann gehe er wieder zum Stadttor hinaus, wo er auf viele Kranke und Besessene treffe und sie heile. Am nächsten Morgen stehe er früh auf und gehe hinaus, um sich zurückzuziehen und zu beten. Schließlich mache er sich wieder auf den Weg durch Galiläa (vgl. Mk 1,29-39).


„Verweilen wir bei dieser ständigen Bewegung Jesu“, so der Papst, „die uns etwas Wichtiges über Gott sagt und uns gleichzeitig vor einige Fragen zu unserem Glauben stellt“.

Jesus gehe hin, um der verwundeten Menschheit zu begegnen, und zeige uns das Antlitz des Vaters. Es könne sein, dass in uns noch die Vorstellung von einem fernen, kalten Gott existiere, dem unser Schicksal gleichgültig sei. Das Evangelium hingegen zeige uns, dass Jesus, nachdem er in der Synagoge gelehrt habe, hinausgehe, damit das von ihm verkündete Wort die Menschen erreiche, berühre und heile.

Damit offenbare er, dass Gott kein abgehobener Herr sei, der von oben zu uns spricht, sondern ein Vater voller Liebe, der sich uns nähere, der uns zu Hause besuche, der retten und befreien wolle, der von jedem Übel des Leibes und des Geistes heilen wolle. Nähe, Mitleid, Zärtlichkeit.

Dieses unaufhörliche Gehen Jesu fordere uns heraus. Wir könnten uns fragen:

„Haben wir das Antlitz Gottes als Vater der Barmherzigkeit entdeckt, oder glauben und verkünden wir einen kalten und fernen Gott? Gibt uns der Glaube die Unruhe des Weges, oder ist er ein intimistischer Trost, der uns zur Ruhe kommen lässt? Beten wir nur, um Frieden zu finden, oder bringt uns das Wort, das wir hören und verkünden, auch dazu, wie Jesus zu den anderen hinauszugehen, um den Trost Gottes zu verbreiten?“.

Man müsse also auf den Weg Jesu blicken und daran denken, dass unsere erste geistliche Aufgabe darin bestehe, den Gott, den wir zu kennen glaubten, zu verlassen und uns jeden Tag zu dem Gott zu bekehren, den Jesus uns im Evangelium vorstelle, „dem Vater der Liebe und des Mitleids“.

Wenn wir das wahre Gesicht des Vaters entdeckten, reife unser Glaube: „Wir bleiben nicht länger ‚Sakristei-Christen‘ oder ‚Salon-Christen‘,“ sondern wir fühlten uns berufen, „Träger der Hoffnung und der Heilung Gottes zu werden“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 4. Februar 2024 

Gnade und Erbarmen vom fleischgewordenen Wort Jesus Christus

"Gebt jedem Rede und Atwort, der euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt", mahnt Sankt Petrus. Grund unserer Hoffnung ist nicht das gute "Bauchgefühl" der Barmherzigkeit, sondern die am Kreuz von unserem Herrn Jesus Christus erworbene Gnade. Sein Kreuz war weder eine "Sakristei", noch ein "Salon". Aber einen anderen Grund der Hoffnung aller Menschen kann niemand, auch nicht der Papst legen als IHN.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  5. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  6. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  7. Der Teufel sitzt im Detail
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  10. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  11. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  12. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  13. Taylor sei mit Euch
  14. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  15. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz