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Heute vor zwei Jahren begann die Rufmordkampagne gegen Papst em. Benedikt XVI.

20. Jänner 2024 in Chronik, 30 Lesermeinungen
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„Viele Medien übergehen Unschuldsvermutung bei kirchlichen Missbrauchsfällen, besonders wenn es um glaubenstreue Bischöfe geht und beim seit Jahren in sprungbereiter Feindseligkeit medial attackierten Papst Benedikt.“ Gastkommentar von Hubert Hecker


München-Vatikan (kath.net)

1.    Mediale Vorverurteilung

Mit der Präsentation des Gutachtens der Münchener WSW-Kanzlei zum Bistum München-Freising am 20. Januar 2022 begann eine beispiellose Rufmordkampagne gegen den emeritierten Papst Benedikt.

Doch schon am 4. Januar, also 14 Tage vor der Gutachten-Publikation, hatte die ZEIT auf ihrer Titelseite die Erwartungen der Medien an das kommende Gutachten so formuliert: „Wie viel Schuld trägt Benedikt XVI. am Treiben eines Sexualtäters in seinem alten Bistum?“

Das Frageinteresse der Zeitung ging nicht dahin, ob Erzbischof Ratzinger vor 40 Jahren schuldig geworden war am Seelsorgeeinsatz eines Priesters aus einer anderen Diözese, zu dem die Diagnose Pädophilie nicht mitgeteilt worden war, sondern wie hoch der Schuldanteil des emeritierten Papstes an den Missbrauchstaten des damaligen Klerikers sei.

Laut Pressekodex gilt in Deutschland bei Verdachtsfällen von Fehlverhalten die Unschuldsvermutung. Viele Medien übergehen diese Rechtsnorm bei kirchlichen Missbrauchsfällen, insbesondere wenn es um glaubenstreue Bischöfe geht und erst recht bei dem seit Jahren in sprungbereiter Feindseligkeit medial attackierten Papst Benedikt.

Jedenfalls markierten nach der obigen Formulierung die ZEIT-Redakteure den Papst schon vor der Gutachtenveröffentlichung als schuldig Verurteilten. Die Medien spielten sich mit ihrem Vor-Urteil als gesellschaftliche Richterinstanz auf.

Schon Anfang 2010, als die Medien in Deutschland die Missbrauchsfälle im Bereich der Kirche als Skandal aufmachten, geriet der inzwischen zum Papst gewählte Benedikt XVI. in den Sucher der Leitmedien. Der Spiegel setzte damals dreizehn Redakteure an, um dem Papst Verwicklungen in Missbrauchsfälle anzuheften. Das berichtete der damalige Spiegel-Redakteur Matthias Matussek. Obwohl die Journalisten nichts Belastendes gegen Ratzinger fanden, titelte das nachrichtenkreative Magazin: „Missbrauchsfall im Ratzinger-Bistum aufgedeckt.“ Mit ähnlicher Überschrift: „Ratzingers Bistum setzte pädophilen Pfarrer ein“, versuchte auch die Süddeutsche Zeitung auf die billige Tour der Wortassoziation vom „Ratzinger-Bistum“ den Papst als amtlichen Beihelfer zu Missbrauchstaten anschwärzen.

2. Kein gutachterlicher Nachweis von Fehlverhalten, trotzdem Verdächtigungen und Unterstellungen

Nach zahlreichen Nachfragen und Vorhalten von Seiten des WSW-Gutachters Wastl blieb Papst Benedikt bei seiner protokollgestützten Aussage, zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Aufnahme des Priesters H. in der Ordinariatssitzung am 15. 1. 1980 habe er keine Kenntnis über die Vorgeschichte des Ankommenden gehabt. Gegenüber dieser Feststellung konnte RA Wastl keinerlei Gegenbeweise oder Indizien für Fehlverhalten anführen. Gleichwohl verweigert er die zwingende Bewertung, dass in diesem Fall kein konkreter Vorwurf gegen den damaligen Erzbischof Ratzinger zu erheben möglich war.

Stattdessen verlegt sich der Gutachter auf Mutmaßungen, Gerüchte, moralische Vorwürfe und Überlegungen zur „allgemeinen Lebenserfahrung“, die allerdings nach Auftrag und Methode des Gutachtens juristisch irrelevant und irreführend waren.

Er machte Ratzinger bzw. dem Bistum München Vorwürfe wie „nicht nachvollziehbare Ignoranz gegenüber“ dem Priester H. sowie fehlende Nachfragebereitschaft. Dann führt er zwei Zeitzeugen an, die vom Hörensagen gewusst haben wollten, dass Kardinal Ratzinger in späterer Zeit nach der Ordinariatssitzung im Januar 1980 bis Mitte 1982 doch Kenntnisse von der Vorgeschichte des Peter H. gehabt haben müsste. Schließlich glaubt er „plausibel“ machen zu können, dass der Priester H. in seiner ersten Seelsorgestelle im Bistum München missbräuchlich aufgefallen wäre, was der Beschuldigte bestritt.


Wastl kann aus diesen Plausibilitätsangaben natürlich keinen gutachterlichen Vorwurf destillieren. Im Gegenteil musste er resümieren, dass aus diesen unbewiesenen Annahmen „ein etwaiges pflichtwidriges und/oder unangemessenes Verhalten“ von Kardinal Ratzinger „nicht angenommen werden kann und jedenfalls nicht nachweisbar ist“ (S. 182 des WSW-Gutachtens). Diese Unschuldsannahme gelte ebenso für die spätere Versetzung von Peter H. in einen zweiten Einsatzort im Bereich der Erzdiözese.

Wenn der juristische Kern des Gutachtens in einem Freispruch Ratzingers vom Vorwurf des Fehlverhaltens bestand – warum führte der Gutachter dann die zahlreichen Annahmen, Mutmaßungen und Verdächtigungen an, die in ihrer Gesamtheit doch ein Fehlverhalten des Erzbischofs unterstellten? Offenbar waren sie für die Verdachtsbestärkung und Schuldigsprechung in der medialen Öffentlichkeit bestimmt, wie sich später herausstellte.

Die Münchener Kanzlei WSW hatte in ihrem vorhergehenden Missbrauchsgutachten für das Erzbistum Köln ähnlich spekulativ-moralisch argumentiert. Daraufhin beauftragte Kardinal Woelki die Jura-Professoren Jahn und Streng, das WSW-Gutachten bezüglich der „Einhaltung methodischer Standards“ zu prüfen. Der Prüfbericht vom Oktober 2020 kommt zu dem vernichtenden Urteil, dass das Kanzleigutachten „die Mindeststandards einer juristischen Begutachtung in mehrfacher Hinsicht verfehlt“, u. a. durch unklare Begriffe, Vermischung von Faktensammlung und Bewertung, moralisierende Unterstellungen, Verlassen der Neutralitätsstandpunktes und andere Fehler. Eben diese 2020 festgestellten schwerwiegenden methodischen Mängel finden sich auch in dem späteren Münchener Gutachten vom Jan. 2022, wie oben aufgezeigt.

3. Im mündlichen Vortrag des Gutachters wandelt sich der Freispruch zum Schuldspruch

Die WSW-Kanzlei leitete nach der vernichtenden Kritik an ihrem Bericht keinerlei methodische Korrekturen bei der späteren Erstellung des Münchener Gutachtens ein. Im Gegenteil weitete RA Wastl die Passagen mit wagen Verdächtigungen und unbelegbaren Mutmaßungen noch weiter aus. Diese moralisierenden Aufbauschungen blähten das Gutachten auf über 1.800 Seiten auf (im Vergleich zu den 800 Seiten des Kölner Gutachtens von Björn Gercke für das größere Erzbistum Köln).

Bei der öffentlichen Präsentation des Gutachtens unterschlug RA Wastl vollständig seine juristisch korrekten Feststellungen zur Nicht-Belastung von Erzbischof Ratzinger, wie oben anhand der Schriftform dargestellt. Im Gegensatz zu seinen juristisch-gutachterlichen Erkenntnissen fokussierte sich der Kanzlei-Jurist ausschließlich auf seinen schwammigen Verdächtigungsüberlegungen zur Schuld-Unterstellung. So behauptete er, Ratzingers Wissen um die pädosexuelle Vorgeschichte des Priesters H. in der Zeit nach der Ordinariatssitzung am 15.1.1980 sei für ihn „überwiegend wahrscheinlich“. Mit solchen Tendenz- und Plausibilitätsbegriffen listete er weitere subjektive Verdachtsmomente gegen den damaligen Münchener Erzbischof auf. Sie waren – wie gesagt – gutachterlich irrelevant. Bei einem Gerichtsprozess hätte diese Feststellung nach dem Grundsatz: im Zweifel für den Angeklagten mit Sicherheit zu einem Freispruch geführt. Bei der außergerichtlichen Präsentation im Stile eines Tribunals wurde in diesem Fall die besagte Formulierung als Beleg für das Schuldigsein vermittelt und verstanden. Denn die Begriffe und Bewertungen des Vortrags waren offensichtlich auf die Zuhörer und besonders die Medienvertreter gemünzt. Die Gutachtenpräsentation bediente das oben aufgezeigte Medieninteresse an einem Schuldspruch gegen den prominenten Angeklagten. Doch der Höhepunkt der Anklagerede sollte erst noch kommen.

4. Aus einer versehentlich unrichtigen Angabe skandalisierte man eine „Bilanz des Schreckens“

Während der Erstellung des Gutachtens hatte RA Wastl dem emeritierten Papst zahlreiche Dokumente und Berichte vorgelegt mit der Bitte um Stellungnahme. Der 94jährige Benedikt konnte damals auf die Mithilfe von fünf Juristen zurückgreifen bei der Durchsicht von 8.000 relevanten Dokumentseiten. Auf dieser Basis beantwortete das Juristenteam die Fragen des Gutachters in Form einer 82seitigen Stellungnahme. Darin wurden die Unterstellungen und Verdächtigungen gegen Ratzinger zurückgewiesen.

In dem Text stand allerdings auch der unrichtige Satz, dass Erzbischof Ratzinger in der Ordinariatssitzung vom 15.1.1980 nicht anwesend gewesen wäre, obwohl sein Name in der Anwesenheitszeile vermerkt war. Die fehlerhafte Aussage war offensichtlich aus Versehen in die Endredaktion des Textes gerutscht, wie es bei der Prüfung von 8.000 Dokumentseiten vorkommen kann. So charakterisierte es der Papstsekretär Gänswein am Tag nach der Gutachtenpräsentation. Jedenfalls sprach für ein unabsichtliches Versehen und gegen eine absichtliche Falschaussage auch eine frühere Erklärung Benedikts, nach der er selbstverständlich seine Sitzungsanwesenheit anerkenne, wenn sein Name im Protokoll als anwesend vermerkt sei.

RA Wastl vermittelte dagegen bei seiner Gutachtenpräsentation den Eindruck, die irrtümliche Aussage sei eine bewusste Täuschung Benedikt gewesen. In seiner „dramaturgisch“ inszenierten Rede, wie er selbst sagte, spielte er sich als tribunaler Ankläger auf mit einer Argumentation ad personam: Durch den unrichtigen Satz in dem Schriftstück (der Juristen) sei Benedikts Glaubwürdigkeit und die der von ihm unterschriebenen Stellungnahme grundsätzlich infrage zu stellen. Damit bestätigte er endgültig die Schulderwartung der Medien gegen den ehemaligen Papst.

Darüber hinaus bediente RA Wastl auch das mediale Skandalinteresse, indem er seine gesamten Ausführungen ankündigte als Bilanz des Schreckens, was im schriftlichen Gutachten sachlich und fachlich korrekt als pflichtwidriges bzw. unangemessenen Verhalten von kirchlichen Führungskräften bezeichnet wurde. Mit dem Skandalwort waren Assoziationen gesetzt von der Kirche als Schreckenskammer oder gar Schreckensherrschaft.

5. Bild-Zeitung und FAZ einig in der Bezichtigung der vorsätzlichen Lüge

Die Medien stürzten sich auf die Skandalvorlage von Wastl. DPA titelte: „Bilanz des Schreckens. Gutachten belastet Benedikt“. Der Spiegel setzte wie immer noch eins drauf: „Irreparabler Schaden durch Benedikt“. Ein Tagesspiegel-Redakteur glaubte zu wissen, dass „Ratzinger sein Leben in Schande beschließen werde“.

Die Bild-Zeitung hatte 2005 dem neugewählten Papst Benedikt ein ‚Hosianna‘ bereitet („Wir sind Papst“). Als er jetzt bei der Gutachtenvorstellung zur medialen Hinrichtung präsentiert wurde, stand das Blatt im Kreuzigungs-Chor an vorderster Stelle, um Benedikt in seinem öffentlichen Ansehen zu vernichten. Der FAZ-Journalist Daniel Deckers stieß mit seiner Titel-Zeile „Benedikts Lüge“ ins gleiche Horn. Deckers behauptet in der Ausgabe vom 21. 1. 2022: Der vormalige Papst „hat die Gutachter belogen – und das mit Vorsatz“. Die versehentliche Aussage in der Stellungnahme platzierte er noch ein drittes Mal als „manifeste Lüge“.

Die Beurteilung einer Aussage als Lüge beinhaltet, dass der Beschuldigte im Wissen um die Falschheit seiner Aussage handelte, eben mit Vorsatz. Eine solche willentliche Absicht Benedikts konnten aber Außenstehende wie Wastl und Deckers nicht wissen und schon gar nicht beweisen. Es gehört zur journalistischen Berufsethik, in diesem Fall des Nichtwissens mindestens die Alternative des Versehens zu erörtern. Deckers dagegen ging mit seiner moralisierenden Tatsachenbehauptung sogar noch weiter, indem er Ratzingers vermeintliche Lüge als Folge von seinen ‚lebensgeschichtlichen Schattenseiten‘ darstellte. So schloss sich Deckers den Angriffen von Journalisten und Theologen an, die aufgrund ihrer Mutmaßung über eine einzige Aussage das gesamte kirchlich-theologische Lebenswerk von Joseph Ratzinger zu desavouieren versuchten.

Diese Attacke mit Bezug auf den Missbrauchskomplex ist deshalb besonders infam, weil Ratzinger als Kardinal und Papst seit 1990 mehr gegen Missbrauchsvorkommen in der Weltkirche getan hat als jeder andere Kirchenführer. Er hat die kirchliche Prozessordnung reformiert, als Glaubenspräfekt dafür gesorgt, dass etwa 500 Missbrauchspriester laisiert wurden, die Aufstellung bzw. Verschärfung der Richtlinien für nationale Bischofskonferenzen initiiert, in zahlreichen Reden, Schriften und Reisen den Missbrauch von Klerikern angeprangert und mit vielen Opfern gesprochen.

6. Eine mediale Rufmordkampagne gegen Papst em. Benedikt

Ein weiterer Vorwurf von Journalisten und auch Kirchenleuten gegen Benedikt bestand darin, dessen juristische Stellungnahme zu den gutachterlichen Beschuldigungen als ungehörig und unpassend zu verurteilen. Was nach unserer Rechtsordnung jedem Bürger rechtlich garantiert wird, dass er sich mit sachlichen Hinweisen und Argumenten gegen Anklagen und Beschuldigungen verteidigen kann, wurde dem emeritierten Papst abgesprochen. Bischof Bätzing hat damals ebenfalls mit den medialen Wölfen aufgeheult, Benedikts Verteidigung gegen (unberechtigte) Vorwürfe des Gutachtens sei „desaströs“. Er hätte seine Schuld als quasi systemische eingestehen sollen, „egal ob er bei einer bestimmten Sitzung dabei war“ oder nicht, wie Bätzing erst kürzlich wieder im ZEIT-Interview vom 14. 9. sagte. Auch dieses Ansinnen widerspricht fundamental unserer Rechtsordnung, nach der es nur eine persönliche Schuld gibt. Darum ging es ja auch in dem Gutachten, ob Ratzinger in seinen Amtshandlungen und -entscheidungen persönliches Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte – und um die Frage ging es auch in seiner Stellungnahme.

Aber diesen rationalen Diskursrahmen wollten die deutschen Medien nicht anerkennen. Ihr schon vorab erklärtes Ziel war es (siehe oben), den emeritierten Papst als Schuldigen im kirchlichen Missbrauchskomplex gebrandmarkt zu sehen - selbst ohne den Nachweis von (persönlichem) Fehlverhalten. Die gleiche mediale Skandalisierung ist bei Kardinal Woelki zu beobachten, „auf dem alle einschließlich der DBK herumhacken, obwohl er den Gutachtern zufolge nichts vertuscht hat“, so die ZEIT-Journalistin Evelyn Finger. Der Grund für die Medienkampagnen gegen die beiden führenden Kirchenmänner Woelki und Ratzinger liegt wohl in ihrer glaubenstreuen Grundhaltung. Denn sogenannte Reform-Bischöfe mit nachweislichem Fehlverhalten wie Marx und Bode werden von den Medien in Watte gepackt. Wenn Bischof Bätzing in dem ZEIT-Gespräch betont: „Woelki stellt sich gegen die Mehrheitsentscheidungen des Synodalen Weges“, bestätigt er indirekt den Hintergrund für dessen mediale Skandalisierung.  

Die Zerstörung des öffentlichen Ansehens von Papst em. Benedikt ist den Medien jedenfalls gelungen. Nach einer Studie von Media Tenor zu der Reputation von führenden katholischen Kirchenleuten im Zusammenhang mit der Missbrauchsdebatte im Jahre 2022 lag der deutsche Papst mit weitem Abstand an unterster Stelle. Seine oben beschriebenen Verdienste um die Bekämpfung des Missbrauchs in der Weltkirche wurden durch die mediale Stigmatisierung in der öffentlichen Erinnerung ausgelöscht, ein wesentlicher Teil seines Lebenswerkes durch die Rufmordkampagne der damnatio memoriae preisgegeben.

Archivfoto: Papst em. Benedikt XVI. im Februar 2022


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Lesermeinungen

 JP2B16 24. Jänner 2024 
 

@chorbisch, im Link mehr Hintergrund zu CORRECTIV ...

...zu Frau von Storch kann man stehen wie man will.
Das, was sie in dem Artikel sagt, muss deshalb keine Erfindung sein, warum auch?

reitschuster.de/post/eine-kampagne-der-gruenen-milliardaere-und-ihres-politischen-kartells/


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 Chris2 22. Jänner 2024 
 

Die Anderekirchler wollen das so

@modernchrist, sonst würden sie diese zü über (80% homosexuellen) Straftaten gegen wehrlose Kinder und Jugendliche nicht für kirchenpolitische Zwecke missbrauchen und damit auch gesamtgesellschatlich präsent halten.


0
 
 modernchrist 21. Jänner 2024 
 

Jedes Jahr werden in Deutschland ca 14 000

Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern in der normalen Gesellschaft polizeilich angezeigt. Gerade hat ein einziger 47-j. Fussballtrainer
in seinem Prozess gestanden, in den letzten Jahren 900 mal solche Taten an 10 Opfern begangen zu haben. Wenn jedoch heute irgendwo das Wort "Missbrauch" fällt, dann kommt sofort das Wort "Kirche" ! Hier sieht man die katastrophale Umgangsweise der kirchlichen Funktionäre mit diesem Thema: Das Wort Missbrauch kam ausserliturgisch mehr vor als das Wort Gott! Und da nur 5 % die Messe besuchen, hörten diese praktisch nur mehr das Wort "Missbrauch". Mit den Folgen einer vernichtenden Selbstzerstörung und Entsolidarisierung mit dieser "Täterorganisation". Über die verheerenden Aussagen einzelner Bischöfe kann man sich nur die Haare raufen. Wie Ratzingers Werk absichtlich zerstört werden soll, so auch das Ansehen der katholischen Kirche - und viele Funktionäre schauen zu.


2
 
 JP2B16 21. Jänner 2024 
 

@chorbisch, zu meinen Quellen, die ich als seriös erachte (nicht immer die Kommentare) ...

"Tichys Einblick" wurde auch schon seitens der kath.net Redaktion als Quelle angegeben. Auf diesem Portal erscheinen auch regelmäßig kirchliche Themen, insb. solche, die sich kritisch mit dem "anders katholisch" befassen. U.a. finden sich hier Beiträge von Kardinal Müller, Peter Seewald, Martin Lohmann u.a. Regelmäßige schreiben hier Autoren wie Marco Gallina, früher Tagespost, oder auch die EWTN Moderatorin Anna Bineta Diouf.
Wie CORRECTIV sind die Redakteure von Appollo-News auch junge, mit moderner Medientechnik vertraute Menschen, von denen einige aus der Tichy-Schmiede kommen. Sie waren es, die die Unregelmäßigkeiten der Wahlen in etlichen Berliner Wahlbezirken 2021 aufdeckten.
Herr Reitschuster lebte und arbeite fast zwei Jahrzehnte in Moskau, 16 Jahre davon für den Focus. Er weiß von was er spricht, wenn er vor Putin und einer "Russlandfreundlichkeit" von Linken (auch Teile der SPD) und AfD warnt. Seine Corona-kritschen Recherchen haben sich inzwischen alle bewahrheitet.


0
 
 chorbisch 21. Jänner 2024 
 

@ JPB216; pro veritate

@ Pro Veritate, bitte sehen Sie mir nach, daß ich Ihre Definition von "spd-nah" nicht teile, auch ohne zu "googeln".

Denn wenn ich mir die Quellenliste von @ JPB216 ansehe, dennoch danke dafür, dann ist die mir etwas zu einseitig. Ich will damit keineswegs behaupten, daß Correctic der Hort der Wahrheit und des sachlichen Tonfalls ist. Aber ein, zwei Belege aus Zeitungen, wie der FAZ, der Welt oder gar , horribile dictu, der Süddeutschen, machten die Kritik für mich überzeugender.

In den letzten Wochen gab es Berichte über einige "Geschichtsdokumentationen" in der ARD, die gröbste Fehler enthalten und von denen sich die ARD bisher nur halbherzig distanziert. Und die Süddeutsche hat über zwei Rügen des Presserats berichtet, die sie wegen falscher bzw. mißverständlicher Angaben zur Kriminalität bei Migranten bekommen hatte.
Letzteres nur als Hinaweis darauf, daß ich keineswegs der ARD und anderen Leitmedien alles glaube. Aber ich glaube auch den "Alternativmedien" nicht alles.


0
 
 JP2B16 21. Jänner 2024 
 

@Katholik2000, da haben Sie mich missverstanden. @chorbisch, sehen Sie die Links

@Katholik2000
Ich habe den Umgang mit der AfD beanstandet.
Ich würde die AfD genauso wenig wählen wie die Grünen. Sehen Sie meinen jüngste Kommentar unter https://www.kath.net/news/83548

@chorbisch
Ihren Vergleich mit der Tagespost verstehe ich nicht. Selbstherrlich hat die SPD (und Grüne) schon immer für sich die Deutungshoheit über "Gut und Böse" beansprucht. So macht Kevin Kühnert die AfD indirekt verantwortlich für den eigenen Niedergang:
https://apollo-news.net/austrittswelle-bei-der-spd-kuehnert-will-aufstand-gegen-die-afd/
SPD-nahe:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/dushan-wegner-metaethics/correctiv-korrigieren/
von 2017 (!)
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/correctiv-deutschlands-seltsamster-konzern/
von 2020
Während der Corona-Pandemie hat sich CORRECTIV eher als "Faktenverstecker" erwiesen.
Weitere Hintergründe:
https://reitschuster.de/post/der-correctiv-lauschangriff-und-das-staatlich-finanzierte-zensurnetzwerk/
Und hier verlinkt Beitrag von heute:

www.tichyseinblick.de/meinungen/correctiv-wannsee-und-der-moralputsch-der-wohlgesinnten/


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 Benno Faessler-Good 21. Jänner 2024 
 

Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensleute und Priester in der NS-Zeit

Interessantes Hintergrundwissen zu diesem Thema:

Autor:

Hans Günter Hockerts

"Die Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensangehörige und Priester 1936/1937. Eine Studie zur nationalsozialistischen Herrschaftstechnik und zum Kirchenkampf (= Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte. Reihe B: Forschungen. 6). Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1971, ISBN 3-7867-0312-4 (Zugleich: Saarbrücken, Universität, Dissertation, 1969) (PDF)"

Dieses Buch habe ich als PDF runtergeladen!

https://brill.com/display/book/edcoll/9783657791217/BP000017.xml?language=de


0
 
 pro veritate 21. Jänner 2024 
 

@ThomasR, @chorbisch

Werter ThomasR, verstehen Sie mich nicht falsch: ich habe nicht daran gezweifelt, dass die von Ihnen Sachverhalte nicht stimmen können, jedoch finde ich es wichtig und richtig, Belege anzufügen.
@chorbisch: Ablenkung gehört zum 'daily business' auf dem politischen Parkett und dass Umfragewerten bei den Parteien sehr wichtig genommen werden, steht ausser Frage. Bringt man beide Dinge zusammen, dann klingt das keineswegs abenteuerlich.
Und wenn ich schon nur den Namen 'Correctiv' höre, nach all dem, was ich über diese Organisation gelesen habe, dann muss ich das Thema wechseln, sonst beginne ich mich zu ärgern. Und SPD-nah meint heutzutage, dass mit allen möglichen und unmöglichen Methoden agiert wird, oft auf Kosten der Wahrheit. Das muss ich nun nicht weiter belegen, das kann jeder selbst 'googeln'. Und weiter sind es die rot-grüne Fraktion, welche mittels Kontaktschuld stets den anderen etwas Negativ-Skandalöses anhängen wollen.


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 SalvatoreMio 21. Jänner 2024 
 

Papst Benedikt XVI

Schaut man kurz durch die Kommentare, so bemerkt man, dass es selten um papa Benedetto geht, sondern um Dinge "drumherum". Na, ja! Was ich bis heute nicht begreife ist, wie herzlos
man eine solche Kampagne diesem gebrechlichen, hochverdienten Priester und Papst antun konnte - ihm, dem es gewiss sehr schwer gefallen war, sein hohes Amt niederzulegen. Und er lebte ja nicht fern aller Welt - wie ein Eremit in den Abruzzen - sondern bekam das alles mit. Schmutzig, diese Verleumdungen!


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 Chris2 20. Jänner 2024 
 

@JP2B16

So ganz off-topic ist das ja nicht, geht es doch beide Male um Rufmordkampagnen. Was man im Link lesen kann, hatte ich ziemlich genau so erwartet, war aber im ersten Moment tatsächlich kurz verunsichert. Aber es ist ja seit 2015 immer so: Jedes mal, wenn der jeweiligen Bundesregierung das Wasser bis zum Hals steht, zaubert sie einen angeblichen rächten Skandal aus dem Hut, bis das ganze Land paranoid ist. Man denke nur an die erste "sächsische Terrorzelle", die erst wochenlang rauf und runter durchs Dorf getrieben wurde und von der man danach seltsamerweise nie wieder gehört hat...


1
 
 chorbisch 20. Jänner 2024 
 

@ JPB216

Danke für den Link. Aber hier steht für mich Aussage gegen Aussage. Für mich als Nicht-Juristen ist es auch zweitrangig, wie die Correctiv-Leute an ihre Informationen kamen, wenn sie denn wahr sind.

Was in dem Interview nicht gefragt wird: Warum ein Jurist und CDU-Mitglied eine Veranstaltung besucht, auf der ein führender Vertreter der Identitären spricht.

Und warauf gründet sich Ihre Aussage, Correctiv sei "SPD-nah"? Wobei das ja nicht verboten ist. Sie würden ja auch nicht der "Tagespost" vorhalten, daß sie katholisch ist.

Noch abenteuerlicher finde ich die Aussage, die ganze Aktion solle von den miesen Umfragewerten der SPD ablenken.


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 ThomasR 20. Jänner 2024 
 

@pro veritate

aber es gibt Beweise,

Im Ordinariat in München gibt es für alle meine Aussagen Rechnungsbelege und Zahlungsnachweise - jeder kann sich an Ordinariat wenden und um Einsicht zu bitten.

Es gibt auch Pressemitteilungen des Ordinariates über die Kosten des neuen Ordinariates von Sanierung des Dombergs in Freising und über Kosten des Gästehauses in Rom.

Über Verflechtung zwischen Beratungsfirma der Frau von einem Mitglied der Finanzkommision des Erzbistums und der Auflösungd der KLöster Altomünster und Reutberg, wobei in beiden Fällen beide Eheleute tätig waren, hat auch kath.net bereits berichtet

Wir haben die größte Austrittwelle in München aller Zeiten.

Erzibistum hat begonnen Pfarrkirchen zu profanieren und Museum in Freising wird weitehrhin finanziert.

2010 hat man Dr. Margot Käßmann vond er Kanzel u.A. von Joseph Ratzinger (ad) ind er Frauenkriche predigen lassen.

Die Kosten des Einsatzes der Kanzlei Wastl wurden in einem Pressestatement durch Ordinariat nicht offen gelegt


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 Chris2 20. Jänner 2024 
 

Kardinal Marx brauchte ja Ablenkungsmanöver,

da "sein eigenes" Gutachten ihn erheblich belastete und homosexuelle Netzwerke mit Erpressungspotential bis in höchste Kreise des Münchener Ordnariats beschrieb.
Übrigens gab es in M ja bereits Jahre zuvor ein erstes Gutachten, das aber nur summarisch in einer Pressekonferenz ge-sterndeutet wurde. Der genaue Text ist m.W. bis heute unter Verschluss - und, anders, als in Köln, interessiert sich seltsamerweise niemand dafür...


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 Katholik2000 20. Jänner 2024 
 

Ich muss doch noch kurz JP2B16

Ich bin politisch schon sehr lange unterwegs und habe dank meines Alters einige Parteien und Regierungen kommen und gehen sehen. Aber bitte passen Sie mir auf mit der AFD ! Da ist für mich absolut jedes Wort überflüssig! Man erinnere sich an eine Zeit wo auch eine Partei und ein Politiker bejubelt wurde … was dann geschah sollte jeder wissen… Man mag über die aktuelle Regierung und Politik nicht glücklich sein, aber bitte dennoch aufpassen !!


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 JP2B16 20. Jänner 2024 
 

Off-Topic: "Laut Pressekodex gilt in Deutschland bei Verdachtsfällen von Fehlverhalten …

…die Unschuldsvermutung. Viele Medien übergehen diese Rechtsnorm …"
Was in diesen Tagen hierzulande einmal mehr passiert, ist die Verächtlichmachung von Menschen auf inakzeptable und verstörende Weise.
Nach Öffentlichmachung eines sog. "Geheimtreffens" von AfD-(und CDU (!))-Politikern bei Potsdam durch die der SPD nahestehenden "Faktenchecker" von CORRECTIV, wird dieser Pressekodex erneut völlig missachtet.
Der Umgang seitens Rot-Grün und ihren Medien-Vasallen mit der AfD ist ein beschämendes, unsägliches Schmierentheater, das ernsthaft die Frage aufwirft, ob die Verantwortlichen dieser Hetz- und Diffamierungskampagne noch als Zivilisierte gelten können. Das Motiv: die SPD erträgt ihre Umfragewerte nicht mehr.
Und nicht minder beschämend, dass sich die Bischöfe aus dem Osten Deutschlands dazu versteigen, mit in diesen Diffamierungschor einzustimmen.
Empfohlen sei das verlinkte Interview mit dem Staatsrechter und CDU-Mitglied Ulrich Vosgerau, der selbst an diesem Treffen teilnahm.

www.tichyseinblick.de/interviews/ulrich-vosgerau-ich-werde-rechtlich-gegen-correctiv-vorgehen/


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 pro veritate 20. Jänner 2024 
 

Es geht immer ums Geld...

Lieber @ThomasR, da muss ich @chorbisch mitunter Recht geben: Es ist ungeschickt und fehl am Platz, jemanden persönlich derat zu beschuldigen, es sei denn, man hat Beweise dafür. Man sollte immer fair bleiben.
Andererseits geht es immer ums Geld, gerade auch in der Kirche. Ein Priester schrieb jüngst in einem Kommentar, dass vor dem Glauben komme in der Kirche das Geld, sinngemäss wiedergegeben. Bereits Lutger klagte die damaligen Missstände in der Kirche (Simonie, Vetternwirtschaft etc.) an, wohl nicht ohne Grund. Und man muss ernüchternd konstatieren, dass der Mensch im Wesentlichen sich in den letzten 6'000 Jahre nicht oder kaum verändert hat: wir schlagen uns immer noch mit denselben 'Geschichten'herum. Hinweis auf die Grossstudie von Prof. J.D. Unwin "Sex and Culture", 1934. Die Studie könnte aktueller kaum sein.


0
 
 Adamo 20. Jänner 2024 
 

Nicht heute vor zwei Jahren begann die Rufmordkampagne gegen Ratzinger,

sondern bereits schon am 30.September 1915!
Damals hat kath.net schon über den Geheimzirkel berichtet, der sich regelmässig in St.Gallen traf, mit dem Ziel die Wahl von Bergoglio voranzutreiben und die Verhinderung von Ratzinger als Papst.


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 Katholik2000 20. Jänner 2024 
 

Mich erinnert das den gern genommenen Satz:

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land

Allerorten wurde Papst Benedikt gewürdigt nur in Deutschland feindete man ihn an. Erst war die Euphorie groß und auch so schnell vorbei
Er war nicht „medial“ genug.


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 Katholik2000 20. Jänner 2024 
 

Mich erinnert das den gern genommenen


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 chorbisch 20. Jänner 2024 
 

@ ThomasR

Finden Sie es wirklich angemessen, bei einem Artikel, in dem es um Kampagnen, üble Nachrede und Unterstellungen geht, Ihrerseits den Verantwortlichen im Erzbistum München Dinge zu unterstellen, für die Sie nach eigener Aussage keinerlei Belege haben?


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 Carlotta 20. Jänner 2024 
 

Danke Hubert Hecker! Danke kathet!

Glücklicherweise hat diese gezielte Schmutzkampagne im europäischen und us-amerikanischen Ausland keinen Eindruck gemacht-- dort hat sich an der grossen Wertschätzung nichts geändert- deshalb wird der Versuch einer damnatio memoriae auch keinen Erfolg haben. Im Gegenteil.


2
 
 ottokar 20. Jänner 2024 
 

Der Rufmord geht weiter!

Jetzt versucht ein bedeutungsloser Schüler des eitlen Münchner Theologieprofessors Michael Schmaus die Habilitationsarbeit von Papst Benedikt ins Unbedeutende zu ziehen. Er habe die Literatur nicht richtig verwertet. Hintergrund war Eifersucht von Schmaud in seiner Nähe einen überragenden theologischen Geisteswissenschaftler zu haben.Aus diesen Gründen wollte Schmaus auch Ratzingers Berufung nach Münster verhindern.


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 physicus 20. Jänner 2024 
 

Die Kanzlei wollte m.E. von eigener Schlamperei ablenken

Denn sie hatte:

(1) Schon 2010 ein Gutachten zu München erstellt. Da wollte man jetzt wohl kritische Fragen vermeiden, warum man damals nicht sonderlich viel "gefunden" hat.

(2) Einen Gutachtenentwurf für Köln geliefert (von ähnlichem Stil wie nun in München), das, wie oben benannt, von Experten als mangelhaft bezeichnet wurde.

Da hat man sich für die Nebelkerzenwerferei in puncto EB Ratzinger bei der Pressekonferenz entschieden - wohlwissend, dass die meisten Medien begierig darauf eingehen werden.


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 pro veritate 20. Jänner 2024 
 

Korrektur: autoritative Supermacht

Habe den Titel nicht mehr kontolliert. 'autoritativ' wollte ich schreiben.


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 pro veritate 20. Jänner 2024 
 

Die Medien als eine auritative Supermacht

Am Beispiel des verstorbenen Papstes em. Benedikt XVI. erkennt man sehr deutlich, dass die Medien in den letzten 30 Jahren sich zu einer Art "Supergewalt" mit fast unantastbaren Kompetenzen innerhalb des Staates entwickelt haben. Unser Civil-Law-System beruht u.a. auf Rechtsgrundsätzen (RGS) aus dem Römischen Recht, und diese RGS bilden die Basis für ein rechtsstaatliches Handeln. Doch die Medien foutieren sich um Recht und Gerechtigkeit, sie missachten vorsätzlich die durch die GG (CH: BV) und des BGB (CH: ZGB) garantierten Persönlichkeitsrechte. Wiederum erkennt man wie wichtig es wäre, dass die Rechtsstaatlichkeit funktionieren würde, gerade bei den Leitmedien, denn diese agieren gleichsam wie in einer sakrosankten Blase, ausserhalb der rechtlichen Zugriffsmöglichkeiten.


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 ThomasR 20. Jänner 2024 
 

Ablenkunsmanöver des EB München mit Freising ???? Ratzinger wurde für Millionen EUR geopfert?

in München geht es um hunderte Millionen EUR und inzwischen eine fluchtartige Austrittwelle der Gläubigen,die in Tausenden Kirche in München verlassen aber auch um liturgische Mißbräuche wie verbotene Frauenpredigten die weiterhin geduldet werden- auch um Papst Franziskus zu zeigen,wer hier die Macht hat?

um die Aufmerksamkeit der Medien von Finanzen des EB abzulenken? und solchen Projekten wie das teuerste Ordinariatsgebäude der Welt,teuerste Bausanierung von einem Gebäudeensamble(vor Allem Diözesanmuseum in Freising) der Welt und extrem teueres Gästehaus in Rom und gleichzeitig Auflösung und Enteigungung der Frauenklöster um an die Immobilien der Schwestern ranzukommen(u.A. die Baugrundstücke der Schwestern vom Altomünster im Sandgrubenfel)und gleichzeitig Finanztransfer an die Firma der Ehefrau eiens Mitglieds der Finanzkommission des Erzbistums als Vergütung für den Einsatz von beiden Eheleuten in der Enteignung von Altomünster&Reutberg- hier geht es auch um hunderte Tausend Euro

kath.net/news/64034


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 Erik 20. Jänner 2024 
 

2 Päpste ...

Gleiche Methode ...
Die Geschichte wiederholt sich ..
Beiden war irdischer Ruhm zum Glück egal.
Benedikt und Pius XII .. beides unbemerkt grosse Refomer
Wenn man genug Dreck schmeißt, bleibt halt was kleben...


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 MiserereMeiDeus 20. Jänner 2024 
 

War da nicht was? Erst vor ein paar Tagen?

„Viele Medien übergehen Unschuldsvermutung bei kirchlichen Missbrauchsfällen, besonders wenn es um glaubenstreue […] geht“


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 lesa 20. Jänner 2024 

Die Flamme der Verleumdung hat über Gerechte keine Macht (Hl. Schrift)

"Je schöner und größer das Werk, desto furchtbarer die Stürme, die sich dagegen entfesseln." (Hl. Faustyna Kowalska)
Aber immer wird es Menschen geben, wie der Autor dieses Artikes und andere, die (wie im Buch Daniel beschrieben), vom Geist Gottes befähigt die Lügner entlarven.
"Menschen, die keine Hoffnung haben, beachten nicht ihre eigene Sünde, um so mehr jedoch die Sünde der andern. Sie sind nicht auf der Suche nach dem, was sie bessern können, sondern nach dem, was sie zerreißen können. Weil sie sich nicht entschuldigen können, sind sie darauf aus, andere zu beschuldigen.
Nicht so David: er hat uns ein Beispiel gegeben, wie wir beten und Gott genugtun sollen, da er sagt: „Ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen. Er lud sich vor sein eigenes Gericht, schmeichelte sich nicht, sondern drang in sich hinein und stieg tief in sich hinab, und darum war sein Gebet um Schonung nicht unverschämt." (T.M)


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 golden 20. Jänner 2024 
 

Wer gläubig ist, wird angegriffen

So ging es auf Erden dem Sohn Gottes, so geht es uns Nachfolgern.Umkehrschluss:Medienhofierte Kirchenleute...


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