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US-Bischofskonferenz gibt ersten Bericht zur Religionsfreiheit in den USA heraus, nennt Gefährdungen

18. Jänner 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Linksextremistische Angriffe auf katholische Kirchen und Wohlfahrtseinrichtungen wurzeln häufig in der Befürwortung von Abtreibungen durch die Täter, rechtsextremistische Angriffe in ausländerfeindlichen Stimmungen.


Washington D.C. (kath.net/pl) Ungewöhnliche Töne kommen von der US-Amerikanischen Bischofskonferenz. Der Ausschuss für Religionsfreiheit der USCCB gab jetzt erstmals einen Bericht heraus, der die Situation der Religionsfreiheit innerhalb der USA untersucht. In dem Bericht heißt es: „Der Ausschuss wurde [2011] als Reaktion auf die zunehmenden rechtlichen Bedrohungen der freien Religionsausübung gegründet, die die US-Bischöfe seinerzeit erkannten.“ Zwar sei es „ungewöhnlich, dass das Komitee gezwungen ist, vorhersehbare Bedrohungen für das Leben gläubiger Menschen hier in den Vereinigten Staaten anzuprangern“, räumt der Bericht ein, „aber es gibt keine größere Bedrohung für die Religionsfreiheit, als dass das eigene Gotteshaus zu einem Ort der Gefahr wird“, und diese Gefahr sei „real“.

Die Religionsfreiheit in den USA sehen die US-Bischöfe u.a. bedroht durch
- linksextremistische Angriffe auf katholische Kirchen und Wohlfahrtseinrichtungen, die häufig in der Befürwortung von Abtreibungen durch die Täter wurzeln
- rechtsextremistische Angriffe aus ausländerfeindlichen Stimmungen auf kirchliche Wohlfahrtseinrichtungen und Kirchengebäude
die Antidiskriminierungsgesetzgebung könnte katholische Krankenhäuser und katholisches medizinisches Personal dazu zwingen, „schädliche Verfahren zur Geschlechtsumwandlung durchzuführen, auch bei Kindern“
- Missbrauch von Gesetzen zur Unterstützung schwangerer Frauen durch Bundesbehörden, um Abtreibungen zu fördern, u.a. - Auflagen für katholische Einrichtungen, ihren Angestellten etwa durch bezahlten Urlaub die Abtreibung zu erleichtern
- Die „Unterdrückung religiöser Äußerungen zur Aufrechterhaltung der Ehe und der sexuellen Differenz“ werde auch in diesem Jahr anhalten, insbesondere in Schulen, am Arbeitsplatz und im Gesundheitswesen, aber auch in der Leitung von Bundesbehörden.
- Gesetzliche Bedrohungen religiöser Organisationen, die sich für Migranten einsetzen.
- Bedrohungen für die Sicherheit der jüdischen und muslimischen Mitbürger


Bischof Rhoades erläuterte bei der Vorstellung des Berichts: „ Uns Katholiken kommt eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Religionsfreiheit und der Förderung des Gemeinwohls zu.“ „Obwohl die meisten Gründer unseres Landes keine Katholiken waren, gibt es in ihrer Vision vieles, das mit einem katholischen Verständnis von Religionsfreiheit übereinstimmt.“ „Wir haben eine unverwechselbare Stimme und Tradition, insbesondere mit unserem Verständnis der Menschenwürde, des Glaubens und der Vernunft, des Naturrechts, des Gemeinwohls und des reichen Erbes der katholischen Soziallehre.“

Der 48-seitige Bericht wurde am 16. Januar veröffentlicht, dem Nationalen Tag der Religionsfreiheit.

Link zur Pressemeldung der USCCB: Catholics Play a Vital Role in Defending Religious Freedom, Says Bishop Rhoades in Newly Released Religious Liberty Report

Link zum USCCB-Bericht in voller Länge: First annual report on the state of religious freedom in the United States.

 


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