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Planmäßiges Finanzdesaster im Erzbistum Hamburg

8. Dezember 2023 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
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Die Gesamtschulden steigen 2024 auf über 167 Millionen Euro, für 2024 plant man ein Defizit von 20 Millionen Euro


Hamburg (kath.net)

Das Hamburger Erzbistum mit  rund 360.000 Katholiken steht weiterhin vor einem finanziellen Desaster. Für 2024 plant das Bistum ein Defizit von 20 Millionen Euro , der Gesamtschuldenstand steigt aufgrund Pensions- und Beihilfeverpflichtungen auf über 167 Millionen Euro. Im Jahr 2021 war dieser noch bei 54 Millionen. Nur die Hälfte der für 2024 eingeplanten Einnahmen fließt noch in die Arbeit der Gemeinden fließen. Das Erzbistum hofft 2024 auf 122,1 Millionen Euro Einnahmen durch die Kirchensteuer. Ob dies wirklich in der Höhe so kommt, wird sich im Laufe des nächstens Jahres zeigen.



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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 9. Dezember 2023 
 

Zu bedenken ist,

dass das EB Hamburg eben anders als es der Name vermuten lässt, nicht nur den Stadtstaat Hamburg sondern eben auch die Flächenländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern umfasst und die Bistumsleitung eben auch für die in diesen Flächenländern lebenden Katholiken und deren Bedürfnisse Sorge zu tragen hat!


2
 
 Zeitzeuge 9. Dezember 2023 
 

Exkurs: Im Link die katholische Lehre über das Opfer Christi am Kreuz,

das bei jeder hl. Messe unblutig gegenwärtig
gesetzt wird.

Laudetur Jesus Christus!

katholischglauben.info/das-hl-messopfer-und-das-kreuzesopfer/


2
 
 Tante Ottilie 9. Dezember 2023 
 

Kathol. Schulen - sicher "nice to have"

Aber wenn dem Hamburger Erzbistum finanziell das Wasser bis zum Hals steht, muss man seitens der Verantwortlichen Führung halt überlegen, was man sich in Zukunft denn noch meint leisten zu können und worauf man denn verzichten muss.
In HH sind die vielen Schulen in lath. Trägerschaft historisch bedingt - eine sog. Hamburgensie.
Denn jahrhundertelang durften im protestantischen Hamburg die Katholiken keine eigenen Kirchen haben, eine klare Diskriminierung.
Eigene Schulen wurden ihnen zugestanden, ähnlich wie den Juden, damit es möglichst wenig zu einer Berührung mit der Mehrheitsbevölkerung kam. In diesen Schulen wurden dann sonn- und feiertags eben auch die kath. Gottesdienste abgehalten.
Aber sollte man im Erzbistum HH heute noch aus Sentimentalität an dieser Hamburgensie festhalten, während die Finanzen aus dem Ruder laufen?


2
 
 SalvatoreMio 9. Dezember 2023 
 

Notwendigkeit der Darbringung eines Opfers zur Besänftigung eines Opfers : heidnische!

Lieber@Chris: ein Priester, der so predigt, kann nur die Mitte des christl. Glaubens nie begriffen oder verloren haben. Und damit kracht das Glaubensgewölbe in sich zusammen. Dabei sagen die Worte des Gottessohnes doch alles aus: "Ich und der Vater sind eins": nichts mit blutrünstigem Opfer! - Jener Kleriker müsste bereit sein zu Nachhilfeunterricht oder aus dem Verkehr gezogen werden.


2
 
 Ulrich Motte 9. Dezember 2023 
 

Katholische Schulen in der BRD

sind Schulen im Rahmen der katholischen Kirche, wie sie in Deutschland ist, nicht unbedingt nur im Rahmen dessen, was konservative Katholiken - mit guten Gründen selbstverständlich - meinen, was katholisch sei... Ähnliches gilt für Schulen der evangelischen Landeskirchen (EKD).


1
 
 ThomasR 9. Dezember 2023 
 

Schulbetrieb ist keine originäre Aufgabe der Kirche

auch Museumsbetrieb ist keine originäre Aufgabe der Kirche
Eine Diözese die Millionen EUR für Museen jedes Jahr ausgibt und gleichzeitig Pfarrkirchen profaniert und verkauft oder abreisst hat eher wenig Zukunft
Heilige Messe (insbesondere im alten Ritus)ist sehr lebendig- in der Zelebration der alten Messe gibt es nichts Museales


1
 
 Chris2 8. Dezember 2023 
 

Genderbrochüren

Aha. Bei uns liegt gerade überall eine teure Hochglanzbroschüre der Pfarrei anlässlich von Weihnachten herum. Geld scheint also noch genug dazusein, auch, wenn der Glaube selbst beim Klerus bisweilen bereits verdunstet ist (die Notwendigkeit zur Darbringing eines Opfers zur "Besänftigung eines Gottes" sei eine "zutiefst heidnische Vorstellung")...


0
 
 SalvatoreMio 8. Dezember 2023 
 

Das Problem liegt eher woanders

Die hohen Kosten katholischer Schulen müssen sich meines Erachtens rechtfertigen durch ein katholisches Profil, also durch Lehrpersonal, das sich mit der Kirche identifiziert durch Denkweise und Lebensführung, die auch im Lehrbetrieb zum Tragen kommt. Aufgrund der Glaubenssituation hierzulande, darf man sehr daran zweifeln, dass das gegeben ist. Und ich kenne diesbezüglich deutliche Berichte aus erster Hand.


3
 
 Tante Ottilie 8. Dezember 2023 
 

Es sollten ursprünglich deutlich mehr Schulen geschlossen werden

Man hat das auf wenige und noch dazu kleinere und unbedeutendere beschränkt.
Dass die "kstholischen" Schulen in Hamburg ein wirklich katholisches Orofil haben, stelle ich in Abrede.

Zumal alle möglichen Schüler dort aufgenommen werden- egal welcher Weltanschauung, Religion oder Konfession.

Deshalb hat z.B. der Senat auch nix dagegen - solange er nicht die Kosten tragen muss.


3
 
 Ulrich Motte 8. Dezember 2023 
 

Werte Vorautoren

Soweit ich weiß, werden bis 2025 6 der vorher 21 katholischen Schulen in Hamburg geschlossen. Sicher könnte noch etwas mehr passieren. Aber es sollte, meine ich als Nichthamburger und Nichtkatholik, das großartige Wirken der katholischen Schulen Hamburgs doch in einer Reihe von Schulen bewahrt werden: Nur geradezu bösartig antikatholische Hamburger können doch etwas haben gegen, sagen wir, 7 oder 8 katholische Schulen dort, oder?


0
 
 Tante Ottilie 8. Dezember 2023 
 

@ThomasR

Zumindest in unserer Gemeinde ist es so, dass der sog. "katholische Kindergarten" von der politischen Gemeinde bezahlt wird, also der Kirche kaum Kosten verursachen dürfte.
Deshalb hatte der auch bei der Oma Erzbistum veranlassten sog. Vermögens- und Immobilienreform oberste Priorität vor dem Gemeindehaus und sogar vor dem Kirchengebäude und seine künftige Berechtigung durfte von vornherein überhaupt nicht diskutiert werden.
Fragt man sich, ob denn dieser Kindergarten wirklich so viel katholischen Profil hat, um dem Niedergang der Gemeinde wirklich entgegen zu wirken.

Bei den über 20 "kath." Schulen, die fast alle auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg liegen, sind dagegen riesige finanzielle Defizite nicht zu leugnen.
Aber das sind offenbar "heilige Kühe", die man nicht anzutasten wagt - und so nimmt das finanzielle Desaster unaufhaltsam seinen Lauf.
Das kommt halt davon, wenn der Bischof sich mit den falschen Leuten umgibt und nur auf diese hört.


2
 
 SalvatoreMio 8. Dezember 2023 
 

Genug Geld da für Genderbroschüren

@CusanusG: Schlimm, so etwas zu hören! Aber kein Wunder, wenn ein enger pastoraler Mitarbeiter des Bischofs mit einem Mann "verheiratet" ist, auf jüngere Leute gewiss viel Einfluss hat - und das alles offenbar völlig in Ordnung ist. Ich frage mich aber immer wieder mal: "Wie ist dieser ganze "Gender-Quatsch" eigentlich entstanden?


5
 
 CusanusG 8. Dezember 2023 
 

Für Genderbrochüren reicht das Geld noch

IMmerhin hat das Bistum Hamburg eine wackere Genderbrüchure herausgebraucht, in der als oberstes Ziel der Kampf für Gendern und gegen rückständige klassische Familien propagiert wird. NUr Muslimen können man das nicht zumuten.


4
 
 ThomasR 8. Dezember 2023 
 

durch Bildung eines Diözesenverbundes mit München

wäre die finanzielle Lage in Hamburg wieder für 20 Jahre geklärt

(wenn München dazu noch ein paar Frauenklöster enteignet- o tempora o mores- , dann laufen die letzetn Gläubigen zu den Piusbrüdern aber die Einnahmen sind wenigstens aus dem Verkauf der Grundstücke der Schwestern über die nächsten 20 Jahre gesichert)
Abgesehen davon, Hamburg hat kein Priesterseminar - und eine Diözese ohne eines Priesterseminars hat eher keine Zukunft
Kostenfaktor in Hamburg sind v.A. Schulen und Kindergärten und nicht die Seelesorge - die Schulen und Kindergärten dürfen auch an die Gemeinden abgegeben (hier sind sogar Mietzahlungen seitens der Gemeinden realisierbar)- wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft - katholische Kindergärten werden auch durch moslemische Kinder besucht bzw. ein kath. Kindergarten oder eine kath Schule ohne Zugang zur Hlg Messe und ohne Integrierung in das Pfarrgemeindeleben hat keine Bedeutung außer Schaffung von Kosten.


2
 
 Tante Ottilie 8. Dezember 2023 
 

@Jothekieker - Ich musste auch im Nachhinein lachen

Obwohl nicht ich direkt sondern die Autokorrektur dafür verantwortlich war und das "n" einfach geschluckt hat.

Aber wer weiß, wer weiß ...?


5
 
 Jothekieker 8. Dezember 2023 
 

Ein echter Freud?

@Tante Otilie
"Statt es trotzdem durchzuziehen, KIFFEN die hohen verantwortlichen Herren.."
Selten so geschmunzelt!


5
 
 Tante Ottilie 8. Dezember 2023 
 

Ich schrieb schon bei Bf Glettler:

Manche Bischöfe drohen völlig den Kontakt zum normalen einfachen Kirchenvolk zu verlieren

So auch offenbar bei uns im EB Hamburg, wo nun schon im 2. Jahr nacheinander weder der Erz- noch sein Weihbischof die Firmung in unserer Gemeinde spendete. Das musste ein hiesigen Priester machen, an den das delegiert war.

Muss zwar nicht an sich gerade schlecht sein, aber so verliert ein Bischof dann den Kontakt zu den ganz normalen einfachen Basiskatholiken einschl. der nächsten Generation, wenn sie keine Kirchenfunktionäre sind.


6
 
 Tante Ottilie 8. Dezember 2023 
 

Alles kein Wunder

Dieses Finanzdesaster wurde bereits vor Jahren dem Bistum und Bischof durch eine eigens zur Prüfung eingesetzte Unternehmensberatungsfirma vorausgesagt, und es wurde damals vor allem geraten, einen Großteil der hochdefizitären "katholischen" Schulen zu schließen.
Das wurde seitens Bischof und damaligen Generalvikar versucht und angegangen.
Erwartungsgemäß gab es einen Aufschrei in der Bevölkerung und eine massive Pressekampagne dagegen.
Statt es trotzdem durchzuziehen, kiffen die hohen verantwortlichen Herren und begnügen sich mit der Schließung nur ganz weniger Schulen.
So fährt der Karren nun erwartungsgemäß finanziell erst recht gegen die Wand. Verantwortlich ist vor allem jetzt der Erubischof, nachdem sein vorheriger Generslvikar rechtzeitig die Segel gestrichen hat.

EB Heße sucht seit längerem sein Heil im sog. Synodalen Weg - eine traurige Figur...


6
 
 kleingläubiger 8. Dezember 2023 
 

Allein in unserer Pfarrei erlebe ich einen Wasserkopf aus Pastoralreferenten, Angestellten und Beauftragten, die sich scheinbar exponentiell von selbst vermehren. Dazu kommen teure Neubauten von Kirchen in Stadtrandlagen wie St. Betonasius, die kaum genutzt werden. Aber jede Gemeinde hat ihren eigenen Wasserkopf.


8
 
 Mensch#17 8. Dezember 2023 
 

Sparen wäre angesagt! Auch bei den ideologischen Spielsachen!

Es hilft nichts: jetzt müsste gespart werden. Ich hätte da auch einige Vorschläge.

- keine Finanzierung von synodalem Weg, synodalem Rat, etc. und irgendwelcher Publikationen darüber

- Reduzierung der Referentenstellen, die vor allem Papier produzieren und nur am Rande Kontakt mit realen Menschen haben.

- sofortige Einstellung der Erstellung und Versendung von Flyern, Drucksachen, etc., die größten Teils sowieso in der blauen Tonne landen.

...

Dem geneigten Leser fallen bestimmt noch viele ander Vorschläge ein!


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