
'Esoterische Weltuntergangssekte' stört Messe im Turiner Dom mit 'CO2-Texten' von Papst Franziskus5. Dezember 2023 in Chronik, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
KNA und KATHPRESS sprechen bei der linken Extremistenorganistion "Extinction Rebellion" verharmlosend von "Klima-Aktivistinnen" - Linke Publizistin spricht von einer „esoterische Weltuntergangssekte" - Turiner Erzbischof über Störung nicht erfreut
Turin (kath.net)
"Klima-Aktivistinnen stören Messe im Turiner Dom". Mit diesem verharmlosenden Satz haben gestern KNA und KATHPRESS eine Störung einer Heiligen Messe im Turiner Dom vom vergangenen Wochenende beschrieben. Laut der Zeitung "Il Fatto Quotidiano" hat die Gruppe "Extinction Rebellion" des Turiner Erzbischofs unterbrochen und u.a. Texte aus dem jüngsten Klima-Schreiben "Laudate Deum" von Papst Franziskus vorgelesen. Der Turiner Erzbischof Roberto Repole war über diesen Vorfall nicht besonders erfreut und kritisierted ihn deutlich. Laut KAP sagte er: "Ich schätze alle, die sich für die Bewahrung der Schöpfung engagieren und die Appelle von Papst Franziskus aufnehmen (...) Aber es hat mir missfallen, dass sie einfach das Wort ergriffen haben, ohne vorher mit mir zu sprechen oder um Erlaubnis zu fragen. In diesem Fall hätte ich ihnen gesagt, dass wir in der Messe oft für die Bewahrung der Schöpfung beten, aber dass die Feier der Eucharistie kein geeigneter Ort für öffentliche Aktionen ist." 
Die linke Publizistin Jutta Ditfurth bezeichnete diese Gruppe bereits 2019 laut "Spiegel" als eine „esoterische Weltuntergangssekte". Die Gruppe sei „intellektuellenfeindlich“, betreibe „Hyperemotionalisierung“ und hänge der Ideologie der so genannten "Tiefenökologie" an, die "ihre Wurzeln in einem faschistischen Menschenbild“ habe. Sie warnte sogar Kinder und Jugendlichen davor, an Aktionen der Gruppierung teilzunehmen.
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