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Eine 'moralische Frage' - Erdbeben bei US-Tradi-Newssite

23. November 2023 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Michael Voris, der Gründer der Tradi-Newssite "Church Militant" hat diese Woche den Rücktritt als Präsident von St. Michael's Media und Church Militant bekannt gegeben.


Baltimor (kath.net)
Michael Voris, der Gründer der Tradi-Newssite "Church Militant" hat diese Woche den Rücktritt als Präsident von St. Michael's Media und Church Militant bekannt gegeben. Laut einer offiziellen Mitteilung soll es um eine Frage der Moral bzw. um eine "Moralklausel" der Website gehen, die von Michael Voris verletzt worden sei. Details wurden von  "Church Militant" nicht bekanntgegeben. In einer Erklärung auf X sprach Voris von der Notwendigkeit zur "Bekämpfung von Dämonen" und einem "spirituellen Terror" und dass er sich zurückziehen werde. Er bat die Leser auch, dass sie die möglichen persönlichen Verfehlungen von Einzelpersonen vom Apostolat von "Church Militant" trennen sollten. Voris teilte 2016 seinen Lesern mit, dass er in jungen Jahren zahlreiche heterosexuelle aber auch homosexuellen Beziehungen gehabt habe, die er später als extrem sündhaft erkannte. Die Newssite hat laut eigenen Angaben derzeit ungefähr 40 Angestellte, wie es mit der Newssite jetzt weitergeht ist noch völlig unklar. Christine Niles, eine ehemalige bekannte Mitarbeiterin von "Church Militant", hat in einer Stellungnahme deutliche Kritik an Michael Voris geübt. Schon seit geraumer Zeit wurde bei "Church Militant" das Gebet laut Niles vernachlässigt. "Wenn Du das in diesem Mediengeschäft nicht hast, dann bist Du verloren. Du bist verloren. Man darf niemals aufhören zu beten. Es ist ein geistlicher Kampf, um das es geht."


VIDEO-Stellungnahme von Christine Niles, ehemaligern Mitarbeiterin von "Church Militant"


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Lesermeinungen

 Juandiego 24. November 2023 

Er braucht unser Gebet

@PKD
Michael Voris braucht unsere Unterstützung. Er braucht unser Gebet. Er hat wirklich gekämpft wie ein Löwe.


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 PBK 23. November 2023 
 

Große Wertschätzung für einen kämpferischen Löwen

Michael Voris war sicherlich kein Leisetreter. Seine Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen und zu kritisieren, war nichts für Zartbesaitete. Seine Unerschrockenheit, Missstände, insbesondere des sexuellen Missbrauchs, sowohl unter Modernisten, ABER auch unter traditionellen Gemeinschaften wie Pius- oder Petrusbruderschaft deutlich anzusprechen, zollt großen Respekt. Kein Wunder, dass der Teufel einen so großen Kämpfer angreift. Wen der Teufel nicht führen kann, den treibt er an.
Ich wünsche Michael Voris fiel Kraft und Heilung in Jesus Christus, auf dass er gestärkt in welcher Art und Weise auch immer zurück kommt. Seine Stimme wird sicher gebraucht.


2
 
 Ludwig Windthorst 23. November 2023 
 

Tragisch

Habe Michael Voris und church militant wegen der klaren und offenen Kritik an Misständen, insbesondere in der amerikanischen Kirch geschätzt. Hoffentlich können sie diese Plattform ohne ihn aufrecht erhalten. Die Bedeutung des Gebets, auf die Christine Niles hinweist, ist für jeden Christen wichtig. Ich hoffe, dass ihm die Umkehr gelingt und er zurückkommt.

www.youtube.com/watch?v=tmKe7pEdVkQ


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 Chris2 23. November 2023 
 

Man kann Frau Niles nur zustimmen

Ohne Gebet hat man bereits verloren. Nicht nur als Journalist...


3
 
 kleingläubiger 23. November 2023 
 

Eine Redaktion, in der aktiv gebetet wird, ist heute schon etwas außergewöhnliches, sogar bei traditionellen katholischen Medien. Es wäre schön, wenn diese wichtige Seite weiterhin bestehen könnte.


3
 
 ThomasR 23. November 2023 
 

Ein Erdbeben kann sich auch schöpferisch auswirken

den Verantwortlichen wünscht man v.A. Rückkehr zum Gebet/Vertiefung des Gebetslebens und gemeinsame Suche nach dem Wohl der Kirche und den Gläubigen
Selbst Traditionis custodes ist kein Verbot der alten Messe. Alle Priesterseminare der Tradition sind überfüllt.

Auch bei der laufenden Synode scheint Gebet keine vorrangige (noch vor Diskussion und Gedankenaustausch) Rolle zu spielen


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