Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  14. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  15. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump

Eine 'moralische Frage' - Erdbeben bei US-Tradi-Newssite

23. November 2023 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Michael Voris, der Gründer der Tradi-Newssite "Church Militant" hat diese Woche den Rücktritt als Präsident von St. Michael's Media und Church Militant bekannt gegeben.


Baltimor (kath.net)
Michael Voris, der Gründer der Tradi-Newssite "Church Militant" hat diese Woche den Rücktritt als Präsident von St. Michael's Media und Church Militant bekannt gegeben. Laut einer offiziellen Mitteilung soll es um eine Frage der Moral bzw. um eine "Moralklausel" der Website gehen, die von Michael Voris verletzt worden sei. Details wurden von  "Church Militant" nicht bekanntgegeben. In einer Erklärung auf X sprach Voris von der Notwendigkeit zur "Bekämpfung von Dämonen" und einem "spirituellen Terror" und dass er sich zurückziehen werde. Er bat die Leser auch, dass sie die möglichen persönlichen Verfehlungen von Einzelpersonen vom Apostolat von "Church Militant" trennen sollten. Voris teilte 2016 seinen Lesern mit, dass er in jungen Jahren zahlreiche heterosexuelle aber auch homosexuellen Beziehungen gehabt habe, die er später als extrem sündhaft erkannte. Die Newssite hat laut eigenen Angaben derzeit ungefähr 40 Angestellte, wie es mit der Newssite jetzt weitergeht ist noch völlig unklar. Christine Niles, eine ehemalige bekannte Mitarbeiterin von "Church Militant", hat in einer Stellungnahme deutliche Kritik an Michael Voris geübt. Schon seit geraumer Zeit wurde bei "Church Militant" das Gebet laut Niles vernachlässigt. "Wenn Du das in diesem Mediengeschäft nicht hast, dann bist Du verloren. Du bist verloren. Man darf niemals aufhören zu beten. Es ist ein geistlicher Kampf, um das es geht."


VIDEO-Stellungnahme von Christine Niles, ehemaligern Mitarbeiterin von "Church Militant"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Juandiego 24. November 2023 

Er braucht unser Gebet

@PKD
Michael Voris braucht unsere Unterstützung. Er braucht unser Gebet. Er hat wirklich gekämpft wie ein Löwe.


0
 
 PBK 23. November 2023 
 

Große Wertschätzung für einen kämpferischen Löwen

Michael Voris war sicherlich kein Leisetreter. Seine Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen und zu kritisieren, war nichts für Zartbesaitete. Seine Unerschrockenheit, Missstände, insbesondere des sexuellen Missbrauchs, sowohl unter Modernisten, ABER auch unter traditionellen Gemeinschaften wie Pius- oder Petrusbruderschaft deutlich anzusprechen, zollt großen Respekt. Kein Wunder, dass der Teufel einen so großen Kämpfer angreift. Wen der Teufel nicht führen kann, den treibt er an.
Ich wünsche Michael Voris fiel Kraft und Heilung in Jesus Christus, auf dass er gestärkt in welcher Art und Weise auch immer zurück kommt. Seine Stimme wird sicher gebraucht.


2
 
 Ludwig Windthorst 23. November 2023 
 

Tragisch

Habe Michael Voris und church militant wegen der klaren und offenen Kritik an Misständen, insbesondere in der amerikanischen Kirch geschätzt. Hoffentlich können sie diese Plattform ohne ihn aufrecht erhalten. Die Bedeutung des Gebets, auf die Christine Niles hinweist, ist für jeden Christen wichtig. Ich hoffe, dass ihm die Umkehr gelingt und er zurückkommt.

www.youtube.com/watch?v=tmKe7pEdVkQ


2
 
 Chris2 23. November 2023 
 

Man kann Frau Niles nur zustimmen

Ohne Gebet hat man bereits verloren. Nicht nur als Journalist...


3
 
 kleingläubiger 23. November 2023 
 

Eine Redaktion, in der aktiv gebetet wird, ist heute schon etwas außergewöhnliches, sogar bei traditionellen katholischen Medien. Es wäre schön, wenn diese wichtige Seite weiterhin bestehen könnte.


3
 
 ThomasR 23. November 2023 
 

Ein Erdbeben kann sich auch schöpferisch auswirken

den Verantwortlichen wünscht man v.A. Rückkehr zum Gebet/Vertiefung des Gebetslebens und gemeinsame Suche nach dem Wohl der Kirche und den Gläubigen
Selbst Traditionis custodes ist kein Verbot der alten Messe. Alle Priesterseminare der Tradition sind überfüllt.

Auch bei der laufenden Synode scheint Gebet keine vorrangige (noch vor Diskussion und Gedankenaustausch) Rolle zu spielen


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz