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In aufgegebener evangelisch-methodistischer Kirche künftig Tierbestattungen

17. November 2023 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Trauermöglichkeiten für tote Haustiere sollen in Albstadt/Württemberg angeboten werden.


Albstadt (kath.net) 70 Jahre lang diente die kleine Pauluskirche im württembergischen Albstadt ihrer evangelisch-methodistischen Gemeinde als Gottesdienst- und Gemeinderaum. Auf der Website der Gemeinde heißt es zwar noch: „Wir sind eine lebendige Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK). Unser Zuhause ist die Pauluskirche in Ebingen.“ Doch schaut man auf den Gottesdienstkalender der Gemeinde, dann heißt es lapidar: „Keine kommenden Termine vorhanden.“ Die Kirche wurde Mitte des Jahres in einem letzten Gottesdienst offiziell entweiht und Altarbibel, Kerzen und Abendmahlgeschirr entfernt.


Neuer Betreiber der ehemaligen Kirche ist eine Tierbestattungseinrichtung. Derzeit wird das in die Jahre gekommene Gebäude renoviert. Aufbahrung verstorbener Tiere und Trauermöglichkeiten sind dann gegeben, auch Trauerzeremonien können auf Wunsch durchgeführt werden. Deutschlandweit gilt dies als erste Trauermöglichkeit in einer (ehemaligen) Kirche.


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Lesermeinungen

 Walahfrid Strabo 18. November 2023 

Ich liebe Tiere. Ich könnte mir ein Leben ohne auch nicht vorstellen. Sie sind für mich Gefährten und Teil meines Lebens. Ich begrabe sie auch nach ihrem Tod bei mir auf dem eigenen Land mit großer Trauer.

Aber: es sind trotz allem Tiere! Wie oft liest man in sozialen Medien "Mein Hund ist jetzt im Hundehimmel und wartet auf mich", "Mein Kaninchen ist über den Regenbogen in den Himmel gegangen" usw usf. Gleichzeitig wird die Existenz eines Gottes geleugnet, ein Leben nach dem Tod negiert. Wenn es angeblich einen Tierhimmel gibt, wer ist dann der Schöpfer von diesem Himmel??? Eine völlig verkehrte Welt.


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 SalvatoreMio 18. November 2023 
 

Verdrehte Welt, wahrhaftig!

@Gotteskind29: das Problem ist nur, dass viele unter uns es so wollen! Ich kannte einen Priester, der eine Seebestattung wünschte (hatte mit Seemanns-Mission aber nichts zu tun). Auch solche, die ihr Lebtag ganz treu der Kirche gedient haben: "natürlich Urnenbestattung" aufgrund der Situation der Gesellschaft, obwohl auch Erdbestattungen durchaus auf "Rasenflächen" ohne Pflegeaufwand möglich sind. - Aber wir Menschen sind wohl nach Auffassung vieler nur eine Tierart unter anderen. Jedenfalls sprechen wir über uns fast nur noch wie über andere Wesen, wie z. B.: "5 Menschen erlitten beim Brand eine Rauchvergiftung; oder "bei dem Verkehrsunfall kam 1 Mensch ums Leben". Ich frage mich ständig, warum der Begriff "Person" verschwindet.


4
 
 girsberg74 17. November 2023 
 

Man mag sich fragen,

ob der Betreiber der Anlage gewisse Rituale vorgibt?
Man würde dann in Anlehnung an die ursprügliche Verwendung des Gebäudes von Liturgie sprechen wollen, vielleicht sogar von verschiedenen.

Oder?


0
 
 Gotteskind29 17. November 2023 
 

Tierbegräbnis

Ich verstehe, dass man einem Tier hängt, es bleibt aber immer Tier. So verstehe ich es nicht, wenn Trauerzeremonien für ein Tier in einer ehemaligen Kirche abgehalten werden, man aber seine toten Angehörigen nur noch ins Krematorium bringen lässt und ihnen die Kirche verweigert. Im Anschluss noch die Urne in der Urnenwiese oder im Urnenwald vergraben und sich nicht mehr drum kümmern.
Es ist eine verkehrte Welt.


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 anjali 17. November 2023 
 

Tiere in Kirche

Tiere können richtige Freunde sein. Es gibt auch Tiersegnungen (4 Oktober,St.Franziskus) in Katholischen Kirchen,früher auch am Petersplatz für Antonius Abt,irgendwo in Januari.Ob das jetzt bei Papst Franziskus noch so ist weiss ich nicht.


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