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Abermals mehr Katholiken weltweit - Anstiege in Afrika, Amerika und Asien

23. Oktober 2023 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Weltweit rund 1,38 Milliarden Katholikinnen und Katholiken - Zuwachs um 16,24 Millionen Menschen seit 2020 - In Europa arbeiten nach wie vor mehr Priester als in jedem anderen Kontinent


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die weltweite katholische Kirche verzeichnet erneut einen Anstieg ihrer Mitgliederzahlen. Das geht aus Daten hervor, die anlässlich des bevorstehenden "Sonntag der Weltmission" (22. Oktober) am Freitag vom römischen Pressedienst "Fides" veröffentlicht wurden. Im Vergleich zu 2020 betrug der Zuwachs 16,24 Millionen Menschen. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung ging jedoch wie schon im Vorjahr leicht zurück. 17,67 Prozent der Menschheit (minus 0,06 Prozent) gehörten 2021 der katholischen Kirche an. Die "Fides"-Meldung enthält Detailzahlen aus dem bereits im Frühjahr vom Vatikan veröffentlichten aktuellen Statistischen Jahrbuch der Weltkirche.


Weltweit leben demnach rund 1,38 Milliarden Katholikinnen und Katholiken. Anstiege verzeichnete die größte unter den christlichen Kirchen auf allen Kontinenten, mit Ausnahme von Europa (-244.000). Die höchsten Zuwächse gab es in Afrika (+8,31 Mio.) und ganz Amerika (+6,63 Mio.). In Asien stieg die Zahl der Katholiken um 1,49 Millionen. Nachdem Ozeanien im Vorjahr ein Minus bei den Mitgliederzahlen verzeichnet hatte, gab es 2021 einen Zuwachs von 55.000 Menschen.

Der Abwärtstrend beim geweihten Personal setzte sich laut der neuen Statistik fort, wenn auch gebremst. Die Zahl der Priester, sowohl Diözesan- als auch Ordenspriester, sank um 2.347 auf insgesamt 407.872. Mit Abstand verzeichnete Europa unter den Kontinenten den größten Rückgang (-3.632), gefolgt von ganz Amerika (-963). Anstiege gab es in Afrika (+1.518), Asien (+719) und in Ozeanien (+11). Dennoch arbeiteten in Europa mit 160.322 nach wie vor mehr Priester als in jedem anderen Kontinent.

Ebenso ging die Zahl katholischer Ordensangehöriger zurück: Ein Minus von 795 verzeichneten die Männer, eines von 10.588 die Frauen. Die Zahl aller Bischöfe weltweit sank um 23 auf 5.340.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 BetenHilft 24. Oktober 2023 
 

Unser Pfarrer beginnt grundsätzlich Alle Ansprachen mit

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Kinder
Und das ist vollkommen in Ordnung für mich als Mann! Ich bin kein Freund von zu viel weiblicher Form aber das ist heute eine andere Zeit. Wenn unser Einziges Problem die weibliche Ansprache im Gottesdienst o.ä. ist, dann haben wir aber sehr geschlossene Augen was unsere Kirche betrifft.


0
 
 lakota 24. Oktober 2023 
 

@werter Bücherwurm

Ich habe nichts gegen "Damen und Herren" wenn beide Geschlechter zugegen sind und man sie direkt anspricht.

Aber wenn so zeitgeistig von "Christinnen und Christen", "Katholikinnen und Katholiken" gesprochen wird, frage ich mich, haben die keine Kinder ...oder zählen die bei dem Zuwachs nicht mit?

Wenn man von Menschen spricht, sind doch auch alle gemeint: Männer, Frauen, Kinder, Alte, Junge....
Wenn ich von Katholiken spreche gilt das doch auch..oder nicht?


0
 
 bücherwurm 24. Oktober 2023 

@Lakota: Sie können gern an die (Österreichische) Katholische Presseagentur,

von der wir diesen Beitrag übernommen haben, eine freundliche Beschwerde schreiben. Andererseits tut es auch nicht weh, wenn wir Frauen mal mitgenannt werden. Das habe ich schon lange gemacht, vor all den sprachlichen Änderungen. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts war es noch üblich, dass ein Professor am Anfang seiner Vorlesung die Studenten mit "Sehr geehrte Herren" grüßte... ja, ich finde, dass die Anpassung auf "Damen und Herren" dann passend war, als auch Studentinnen auftauchten :)


0
 
 lakota 24. Oktober 2023 
 

Katholikinnen und Katholiken...

ehrlich, da sträuben sich mir die Haare.

Vom Zuwachs der Menschinnen und Menschen spricht man doch auch nicht.


0
 
 Norbert Langenfeld 23. Oktober 2023 

Abwanderung zu Freikirchen

In Südamerika tritt man nicht aus der Kirche aus wie bei uns (Amtsgericht o.Ä.). Es gibt ja auch keine staatlich eingetriebene Kirchensteuer. Man geht einfach in eine Freikirche und zahlt dort seinen Zehnten. Auf dem Papier ist man noch katholisch.
Fragt sich was dann von der Statistik zu halten ist.


0
 
 Seeker2000 23. Oktober 2023 
 

Provokante Frage

Heißt das, dass zu viele Priester pro Gläubigen das Wachstum ausbremsen?

Oder liegt es dann doch an der Art der Verkündigung und des Inhalts der Verkündigung. Glaube vs. Klima-, Gender-, etc.-Ideologie? Daran, dass Verwaltung vor Verkündigung geht (s.neue Mitteilung München)? Daran, dass Laien noch vor Jahren in der Gemeindearbeit durch Hauptamtliche ausgeschlossen wurden, weil sie "nicht qualifiziert genug" waren? Tw. obwohl sie das da schon Jahre - und das gut - gemacht hatten. Kuchenbacken ja, zB Bibelkreis leiten nein? (Lieber keiner als von einem Laien!) Und Jugendarbeit nur noch nach (Lehr-)Plan ... und formuliertem Konzept ... (was das mit jugendlichen Leitern und jungen Erwachsenen macht, kann man sich vorstellen.)

Sicher liegt der og Zuwachs nicht an der Zahl der Messen, denn:
weniger Priester = weniger Messen
=> es geht auch mit anderen Gottesdienstformen.

Damit dürfte die "Notwendigkeit" von Frauenordination zur Verbesseung der Situation als Argument ausgedient haben?!


1
 
 Vox coelestis 23. Oktober 2023 
 

Frage

Ich hab einmal gelesen, dass die Katholische Kirche in Südamerika in den vergangenen Jahren bzw. Jahrzehnten extrem viele Mitglieder an die Freikirchen verloren hat. Teils wurde von einer Halbierung gesprochen.
Hier ist jetzt aber wieder ein Zuwachs (bezogen allerdings auf ganz Amerika) verzeichnet. Ist dieser Trend gestoppt? Weiß jemand dazu noch Näheres?


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