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Katholischer Bischof von Erfurt: Reli-Lehrer dürfen keine AfD-Mandatsträger sein

30. September 2023 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Für Ulrich Neymeyr ist eine AfD-Mitgliedschaft mit einem kirchlichem Engagement kaum vereinbar. Aber gegenüber extremen Linksparteien, die Abtreibung bis zur Geburt fordern, zieht der Bischof keine Grenzlinie.


Erfurt (kath.net/rn)

Für Ulrich Neymeyr, katholischen Bischof von Erfurt, ist eine AfD-Mitgliedschaft mit einem kirchlichem Engagement kaum vereinbar. Dies teilte er gegenüber dem MDR mit. Er möchte aber auch differenzieren. "Sympathisiert jemand mit den Zielen in der AfD? Ist er Mitglied in der Partei? Oder ist er gar Mandatsträger? Da würde ich jeweils schärfere Regeln ansetzen." Für den Bischof stehe aber fest, dass ein Religionslehrer kein Mandatsträger der ADF sein dürfe. Der Bischof meinte dann auch laut Medienberichten, dass es im Extremfall auch dazu führen könne, dass "wir" sagen, diese Partei ist für Katholiken nicht wählbar sei oder man kann als Katholik nicht Mitglied in dieser Partei sein könne. Mit extremen Links-Parteien wie den Grünen oder den Linken, die Abtreibung bis zur Geburt fordern, dürfte Neymeyr aber kein Problem haben.



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