Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Ermittlung gegen ehemaligen Pariser Erzbischof Aupetit eingestellt

16. September 2023 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Voruntersuchung nach Meldung über möglichen Übergriff auf eine schutzbedürftige Person laut Staatsanwaltschaft eingestellt, da keine Straftat vorliegt.


Paris (kath.net/ KAP)
Die französische Justiz hat die gegen den ehemaligen Erzbischof von Paris, Michel Aupetit (72), eingeleiteten Ermittlungen wegen eines möglichen Übergriffs auf eine schutzbedürftige Person eingestellt, da keine Straftat vorliegt. Eine entsprechende Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag hat Aupetits Anwalt Jean Reinhart gegenüber französischen Medien bestätigt. Es habe "nie eine Zweideutigkeit" oder "unangemessene Gesten" seitens seines Mandanten gegeben, sagte Reinhart.
Die Voruntersuchung war im Dezember 2022 nach einer Meldung der Erzdiözese Paris an die Behörden eingeleitet worden. Diese betraf eine E-Mail-Korrespondenz zwischen Aupetit und einer unter gerichtlicher Erwachsenenvertretung stehenden Frau aus einer Kirchengemeinde.
Der emeritierte Erzbischof habe bei einer Befragung im Juni angegeben, "nie eine sentimentale oder sexuelle Beziehung zu der betreffenden Frau gehabt zu haben", erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Auch die Frau sagte demnach aus. "Sie sagte den Ermittlern, dass sie sich klar an die erwähnten Situationen erinnern könne. Sie war der Ansicht, dass diese keine Straftat darstellten, und hat keine Anzeige erstattet", so die AFP-Quelle.
Erzbischof Aupetit, der seit seinem Rücktritt als Pariser Erzbischof in einem früheren Kloster in Toulouse lebt, sei sich sicher gewesen, dass die Untersuchung mit einer Einstellung des Verfahrens enden werde, erklärte Anwalt Reinhart der Nachrichtenagentur. Aupetit könne nun mit seiner Arbeit in der Seelsorge fortfahren.


Vorzeitiger Rücktritt 2021
In der Causa geht es nicht um jenen Fall einer angeblichen Beziehung zu einer Frau, die im Herbst 2021 im Zusammenhang mit der vorzeitigen Emeritierung Aupetits als Pariser Erzbischof auch international für Schlagzeilen gesorgt hatte. Ende November 2021 hatte Aupetit bei Papst Franziskus seinen Rücktritt als Erzbischof von Paris eingereicht, den das Kirchenoberhaupt kurz darauf annahm. Zuvor hatte die Wochenzeitung "Le Point" eine Untersuchung veröffentlicht, die dem Erzbischof eine Liebesbeziehung mit einer Frau unterstellte. Aupetit gestand damals zwar ein "zweideutiges Verhalten" ein, bestritt aber eine Beziehung mit der Frau, einer Theologin.
Papst Franziskus begründete im Dezember 2021 seine Entscheidung zur Annahme des vorzeitigen Rücktritts von Aupetit damit, dass der Erzbischof zwar gegen das sechste Gebot (das Verbot des Ehebruchs, Anm.) verstoßen habe, wenn auch "nicht vollständig"; den Ausschlag hätten aber die Gerüchte in den Medien gegeben. Aupetits Ruf sei dadurch so beschädigt gewesen, dass er seine Diözese nicht mehr habe leiten können. Neben den Gerüchten um eine Liebesbeziehung gab es seit längerer Zeit Unmut über die Amtsführung des Erzbischofs: Beide Generalvikare der Erzdiözese Paris hatten ihr Amt niedergelegt.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  12. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  13. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  14. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz