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‚Du und ich müssen aufhören uns dafür zu entschuldigen, dass wir katholisch sind’

18. August 2023 in Spirituelles, 10 Lesermeinungen
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In den Himmel kommen nur diejenigen, denen schon jetzt bewusst ist, dass es um das ewige Leben geht, sagte der Priester Mark Beard in seiner letzten Predigt. Wenige Tage später verunglückte er bei einem Autounfall tödlich.


Amite (kath.net/jg)
In seiner letzten Predigt forderte Mark Beard, Priester der katholischen St. Helena Kirche in Amite (Bistum Baton Rouge, Louisiana), die Gläubigen zu einer klaren Entscheidung für Gott auf.

Diese Entscheidung bleibe uns nicht erspart. Entweder sei Gott „der große ‚Ich bin’ oder nicht“, sagte Beard. Man könne nicht sagen, man glaube und sei katholisch, aber akzeptiere diese oder jene Regel nicht. Es habe Konsequenzen, wenn man beispielsweise die zehn Gebote in seinem Leben nicht beachte oder die Seligpreisungen nicht berücksichtige, warnte Beard.


Daher habe jeder Katholik die Aufgabe, sich über seinen Glauben zu informieren. Seine Aufgabe als Priester sei es, ihnen die „ganze Wahrheit, nichts als die Wahrheit“ zu verkünden, „so wahr mir Gott helfe“. Am Ende des Tages müsse jeder aufstehen und sich bekennen. Niemand habe dabei die Möglichkeit, sich nur das aus der Glaubenslehre auszusuchen, was ihm gefalle. Wir sollten aufhören uns dafür zu entschuldigen, dass wir katholisch seien, sagte Beard. Die Kirche bestehe seit 2000 Jahren und eines Tages werde jeder vor Gott stehen und dann gebe es nur zwei Möglichkeiten. In den Himmel würden diejenigen kommen, denen bewusst sei, dass es um das ewige Leben gehe, betonte er.

Beard starb am 2. August im Alter von 62 Jahren bei einem Autounfall. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitete er zunächst im Unternehmen seiner Familie. Nach einem Besuch in Medjugorje im Jahr 2000 begann er, über eine mögliche Berufung zum Priestertum nachzudenken. 2004 trat er ins Priesterseminar Notre Dame in New Orleans ein und wurde 2009 zum Priester der Diözese Baton Rouge geweiht.

 

Foto: Screenshot Rumble

 


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Lesermeinungen

 lesa 22. August 2023 

Ein Werk der Demut und der Barmherzigkeit

Das Evangelium vom Zöllner und vom Sünder ist und bleibt eine Grundlage für die Verkündigungsarbeit. Es gehört aber zur Demut, die Wahrheit dem Mitmenschen nicht vorzuenthalten, auch wenn dies unpopulär ist. Es gilt, genau hinzuhören, ob es Zeit ist für Worte.
Der allgemeine Zwang zur politischen Korrektheit ist geradezu eine Verkehrung des Gebotes Jesu, einander zu helfen auch durch Wahrheit.
Aus der Botschaft zur Fastenzeit 2012 von Benedikt XVI.:
"Auf die Brüder und Schwestern zu „achten“ beinhaltet auch die Sorge um ihr geistliches Wohl. Und hier möchte ich an einen Aspekt des christlichen Lebens erinnern, von dem ich meine, daß er in Vergessenheit geraten ist: die brüderliche Zurechtweisung im Hinblick auf das ewige Heil. Heutzutage ist man generell sehr empfänglich für das Thema der Fürsorge und der Wohltätigkeit zugunsten des leiblichen und materiellen Wohls der Mitmenschen, die geistliche Verantwortung gegenüber den Brüdern und Schwestern findet hingegen kaum Erwähnung."


1
 
 Geroni 20. August 2023 
 

@ Stefan Fleischer

Sie haben Recht mit Ihrer Aussage.
Mit einem ehemaligen Pfarrer haben wir auch auf diese Weise kommuniziert, aber das hat auch nicht immer was zu sagen. Er hängt dem synodalen Weg an und ist mittlerweile mehr als "liberal", wenn er es nicht schon immer war.
Andererseits - ich kenne leider in meinem Umfeld auch jemanden, der schon eine Weihnachtskarte mit christlichem Motiv als Übergriff empfindet und darauf konsequent nicht reagiert. Man kann bei Atheisten nur durch Vorleben vielleicht was erreichen und Gebet natürlich. Allerdings darf man sich auch nicht verstellen - ein Tischgebet ist schon ein Beispiel, wie man zu seinem Glauben stehen kann.
Manche Leute können auch das nicht aushalten und wenden sich ab, damit muss man rechnen.


1
 
 Adamo 19. August 2023 
 

@Stefan Fleischer - Ihr wunderbares Gebet -

Vielen Dank für Ihr wunderbares Gebet! Ich hab's mir ausgedruckt für das tägliche Beten zur Vorbereitung auf das EWIGEN LEBEN!
(Ich bin 90 Jahre alt)


2
 
 Zeitzeuge 18. August 2023 
 

R.I.P. Rev. Beard, danke auch Hochw. Msgr. Schlegl für die klaren Worte

und Herrn Fleischer für das schöne Gebet!


3
 
 Stefan Fleischer 18. August 2023 

Gelobt sei Jesus Christus

Ja, wir alle sollten uns viel öfter ganz bewusst als römisch-katholische Christen bekennen oder doch zumindest zu erkennen geben. Der Gruss «Gelobt sei Jesus Christus / In Ewigkeit. Amen» wäre da oft eine gute Möglichkeit. Warum ist er in unsren Kreisen so weitgehend verschwunden? Warum ist er nicht einmal mehr in Beichtstuhl gebräuchlich, während er noch in meiner Jugend in den Pfarrhäusern etc. an der Tagesordnung war? Warum wünscht man sich, wenn man zum Gottesdienst geht, nicht mehr «Gute Andacht»? Warum werden wir zu Beginn der Heiligen Liturgie heute meist mit rein weltlichen Formeln begrüsst? Warum ist im Bewusstsein der Meisten das «Der Herr sei mit Euch» nicht mehr die eigentliche, liturgische Begrüssung, die eigentlich keiner Ergänzung bedürfte?
Wenn wir schon innerhalb der Kirche Mühe haben, wie sollen wir dann nach aussen als Katholiken auftreten, z.B. mit der Formel: «Im Gebet verbunden» oder ähnlich als Gruss am Ende eines Briefes, eines Mails etc.


8
 
 J. Rückert 18. August 2023 
 

Heute Außenseiter

Leidenschaftlich predigt es der Priester: Der Himmel nimmt nicht alle auf!
Das ist heute selten zu hören.

"Achtung Reichelt" sagt es jedes Mal: Entschuldigen Sie sich nicht für Ihre Meinung!
Lasst euch nicht einschüchtern vor dem, was alle meinen müssten.


5
 
 SCHLEGL 18. August 2023 
 

Der Herr belohne diesem Priester seine Treue

Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen! Wir brauchen uns weder dafür zu entschuldigen, dass wir Katholiken sind, noch braucht sich ein Priester dafür zu entschuldigen, dass er dieses Amt ausübt!
In dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium, in dem ich 38 Jahre unterrichtete, gab es eine "rote" kirchenfeindliche Kollegin, die nicht einmal meinen Gruß erwiderte.
Auch den Schülerinnen/Schülern ist das aufgefallen. Als es eines Tages im Stiegenhaus wieder einmal so weit war, sagte ich ihr: "Gelobt sei Jesus Christus".Die Dame hat es fürchterlich gerissen und ich setzte fort: "Ob Sie Priester mögen, oder nicht, das ist Ihre Sache, oder die Sache Ihres Psychotherapeuten. Jedenfalls bin ich NICHT Ihr potentielles Opfer".
Den Schülern hat das sehr gefallen, seit damals hat die Kollegin gegrüßt.
Wenn wir uns feig wegducken,sind wir selber schuld! Kein Christ, kein Priester muss "everybody´s darling sein!


6
 
 Stefan Fleischer 18. August 2023 

In diesem Zusammenhang

ein Gebet, das ich mir vor einiger Zeit zusammen gestellt habe:

Mein Herr und mein Gott

Lehre mich, Herr, Deinen Willen zu tun,
denn Du bist unser Gott.

Lehre mich, Herr, Deinen Willen zu akzeptieren,
denn Du bist unser Herr.

Lehre mich, Herr, für all Deine Gaben zu danken,
denn Du bist unser Vater.

Lehre mich, Herr, Dich immer und überall zu loben,
damit ich würdig und fähig werden, Dich in alle Ewigkeit zu preisen.

Lehre mich, Herr, jene wahre Gottesfurcht,
welche sich fürchtet, Dich zu beleidigen.

Lehre mich, Herr, Dich zu lieben,
wie es Deiner unendlichen Liebe zu uns entspricht.

Lehre mich, Herr, Dir zu vertrauen,
was immer auch kommen mag.

Denn Deine Urteile sind wahr,
gerecht sind sie immer. (Ps 19,10)

Und Deine Barmherzigkeit schenkst Du allen,
die Dich fürchten. (Ps 103,13)

Amen


10
 
 Stefan Fleischer 18. August 2023 

eine klare Entscheidung für Gott

Wir sollten uns immer wieder fragen, wie es wäre, wenn wir selbst Gott wären. Wären wir dann zufrieden mit der Art und Weise, wie heute mit Gott umgesprungen wird, selbst innerhalb der Kirche, ja auch ich selbst.


5
 
 Uwe Lay 18. August 2023 
 

Sich schämen, katholisch zu sein!

Gut erinnere ich mich einer Predigt eines katholischen Priesters in einer norddeutschen Staat, in der er sich ausgiebigst dafür entschuldigte, daß wir Katholiken noch Mariä Himmelfahrt feierten. Er bat dann die dortigen Protestanten um Nachsicht, denn Mariä Himmelfahrt wolle doch nur sagen, daß Gott zu uns als Leib-Seele-Einheit Ja sage! Wer auf Kath de den "Standpunkt" zu Mariä Himmelfahrt nachliest, wird da Ähnliches finden: Man predige bitte hier biblisch und nicht so viel von Mariä Himmelfahrt!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


5
 

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