Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  5. Wahrheit ist heilsrelevant
  6. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  9. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  13. "Ich glaube, dass ich glaube"
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Ex-Jesuit Ivan Rupnik ist jetzt „Priester ohne Auflagen“

28. Juli 2023 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Journalist Guido Horst kritisiert „römischen Laxismus“ beim Umgang des Vatikans mit Künstler und Millionär Rupnik: Sogar die Exkommunikation durch die Glaubenskongregation wurde wieder aufgehoben.


Vatikan (kath.net/pl) Der aus dem Jesuitenorden ausgeschlossene Ivan Rupnik bleibt „Priester ohne Auflagen, nachdem eine im Dezember 2022 gegen ihn verhängte Exkommunikation wieder aufgehoben worden war“. Darauf macht Guido Horst in einem nachdenklichen Kommentar aufmerksam. Unter dem Titel „Rupnik: Wenn ein Fall zum Himmel stinkt – Als freier Priester kann der Künstler und Ex-Jesuit Marko Ivan Rupnik nun machen, was er will“ schildert er, dass Rupnik einer Frau im Bußsakrament die Absolution erteilt habe, nachdem er sie zuvor zu gemeinsamen sexuellen Handlungen gedrängt habe. Die Glaubenskongregation stellte deswegen die Exkommunikation fest. Diese wurde allerdings „kurz später wieder aufgehoben, was bei der Schwere des Falls und in der Kürze der Zeit eigentlich nur dem Papst persönlich möglich war“.


Horst schildert in seinem „Tagespost“-Kommentar weiter, dass der „Millionär Rupnik… in der Zeit zwischen 1985 und 2018 Dutzende von Frauen sexuell missbraucht“ habe und sich hartnäckig seinem Gehorsamsgelübde verweigerte, wie die Jesuiten mitgeteilt hatten. Außerdem habe er auch eine neue Aufgabe in einer anderen Kommunität ausgeschlagen. Guido Horst kommentiert: „Als persönlicher Freund des Papstes mit besten Kontakten zu zahlreichen Kardinälen und Kurienprälaten scheint der Künstler, dessen Mosaike Heiligtümer weltweit und auch eine vatikanische Kapelle schmücken, ein Leben in Buße und Zurückgezogenheit nicht nötig zu haben.“

Doch würden jetzt Fragen zum „römischen Laxismus“ vernehmbar werden, so Horst, denn gebe es „in der Franziskus-Kirche überhaupt noch einen Unterschied zwischen heiligmäßigen und tugendhaften Priestern und solchen, die ein Doppelleben führen?“ Er erinnerte daran, dass auch „Kardinal Theodore McCarrick für Papst Franziskus in China“ noch Verhandlungen führen durfte, „als die halbe Kurie und die amerikanischen Bischöfe schon längst wussten, dass er ein sexueller Serientäter ist?“. Der Journalist fragte, ob es „in der Kirche heute zwei Klassen von Exkommunizierten“ gebe: „Solche, um die sich keiner kümmert, und jene, für die der Papst ein gutes Wort einlegen kann?“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  11. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  12. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  13. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  14. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  15. Wahrheit ist heilsrelevant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz