Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  10. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren

Vatikan verwendet weiterhin Bilder von Marko Rupnik

12. Juli 2023 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Priester und Mosaikkünstler ist vor kurzem aus dem Jesuitenorden ausgeschlossen worden. Ihm wird geistlicher und sexueller Missbrauch in vielen Fällen vorgeworfen.


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der Vatikan hat entschieden, die Werke von Marko Rupnik (68) weiterhin zu verwenden. Rupnik wird vielfacher psychologischer und sexueller Missbrauch vorgeworfen. Im Juni 2023 wurde er aus dem Jesuitenorden ausgeschlossen. Opfer von Rupnik haben angegeben, dass seine Werke in engem Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen stünden.

Das vatikanische Dikasterium für die Kommunikation hat angekündigt, seine Bilder weiterhin zu verwenden. Es gebe keinen Grund, welcher der Verwendung von Rupniks Mosaiken im Weg stehe. Die Werke stünden für sich selbst und müssten vom Lebenswandel des Künstlers getrennt betrachtet werden, berichtet die französische katholische Zeitung La Croix über die Entscheidung des Dikasteriums.


Rupniks Werke sind auf der Internetpräsenz des Vatikan häufig zu finden. Seine Bilder werden in der Onlineausgabe von Vatican News und in den Sozialen Medien verwendet. Sie sind unter anderem in den Rubriken „Tagesheiliger“ und „Liturgische Feste“ zu sehen.

Rupniks „sexuelle Obsession“ stehe in engem Zusammenhang mit seiner Auffassung von Kunst und seinem theologischen Denken, sagte eines seiner Opfer, die unter dem Pseudonym „Anna“ ein Interview gegeben hat. Sie war Mitglied der von Rupnik gegründeten Loyola Gemeinschaft. Rupnik habe sich zunächst Zugang in ihre „psychologische und spirituelle Welt“ verschafft, indem er ihre Unsicherheiten und Schwächen ausgenutzt habe. Dann habe er sich ihre Beziehung zu Gott zunutze gemacht, um sie zu sexuellen Handlungen mit ihm zu verleiten. Er habe mehr und mehr „erotische Spiele“ von ihr verlangt, während sie ihm Modell gesessen sei in seinem Studio im Collegio des Gesú in Rom, aber auch nach der Eucharistiefeier oder der Beichte, sagte Anna.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Maria, die Mutter des Friedens
  6. Leere der kirchlichen Lehre
  7. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  8. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  9. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  10. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  11. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  12. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  13. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  14. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  15. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz