Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  14. Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin
  15. Ein Moment zum Schämen

Vatikan verwendet weiterhin Bilder von Marko Rupnik

12. Juli 2023 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Priester und Mosaikkünstler ist vor kurzem aus dem Jesuitenorden ausgeschlossen worden. Ihm wird geistlicher und sexueller Missbrauch in vielen Fällen vorgeworfen.


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der Vatikan hat entschieden, die Werke von Marko Rupnik (68) weiterhin zu verwenden. Rupnik wird vielfacher psychologischer und sexueller Missbrauch vorgeworfen. Im Juni 2023 wurde er aus dem Jesuitenorden ausgeschlossen. Opfer von Rupnik haben angegeben, dass seine Werke in engem Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen stünden.

Das vatikanische Dikasterium für die Kommunikation hat angekündigt, seine Bilder weiterhin zu verwenden. Es gebe keinen Grund, welcher der Verwendung von Rupniks Mosaiken im Weg stehe. Die Werke stünden für sich selbst und müssten vom Lebenswandel des Künstlers getrennt betrachtet werden, berichtet die französische katholische Zeitung La Croix über die Entscheidung des Dikasteriums.


Rupniks Werke sind auf der Internetpräsenz des Vatikan häufig zu finden. Seine Bilder werden in der Onlineausgabe von Vatican News und in den Sozialen Medien verwendet. Sie sind unter anderem in den Rubriken „Tagesheiliger“ und „Liturgische Feste“ zu sehen.

Rupniks „sexuelle Obsession“ stehe in engem Zusammenhang mit seiner Auffassung von Kunst und seinem theologischen Denken, sagte eines seiner Opfer, die unter dem Pseudonym „Anna“ ein Interview gegeben hat. Sie war Mitglied der von Rupnik gegründeten Loyola Gemeinschaft. Rupnik habe sich zunächst Zugang in ihre „psychologische und spirituelle Welt“ verschafft, indem er ihre Unsicherheiten und Schwächen ausgenutzt habe. Dann habe er sich ihre Beziehung zu Gott zunutze gemacht, um sie zu sexuellen Handlungen mit ihm zu verleiten. Er habe mehr und mehr „erotische Spiele“ von ihr verlangt, während sie ihm Modell gesessen sei in seinem Studio im Collegio des Gesú in Rom, aber auch nach der Eucharistiefeier oder der Beichte, sagte Anna.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  10. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  11. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  12. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  15. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz