Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Warum die Klimaschutzpolitik der deutschen Regierung und der EU wenig Sinn macht

24. Juni 2023 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prominenter deutscher Wirtschaftsexperte Hans-Werner Sinn rechnet mit der "grünen Politik" der deutschen Regierung ab "Die Klimapolitik, die den Ausstieg aus Öl und Kohle vorantreibe, helfe laut Sinn dem Klima überhaupt nicht."


München (kath.net)

"Wenn die grünen Verbraucher weniger Öl verbrennen, fällt der Weltmarktpreis – und bei fallendem Preis kaufen andere Verbraucher mehr". Auf dies hat einer bekanntesten Ökonomen, Prof. Hans-Werner Sinn, im "Münchner Merkur" verwiesen und mit der grünen Politik der deutschen Regierung abgerechnet. Sinn, der von 1999 bis 2016 Präsident des Münchener ifo Instituts für Wirtschaftsforschung war, hat große Zweifel, dass die deutsche Regierung und die EU den richtigen Weg beschreiten. Die Klimapolitik, die den Ausstieg aus Öl und Kohle vorantreibe, helfe laut Sinn dem Klima überhaupt nicht. Durch den Verbot von Öl-Heizungen werde hingegen die Luft noch dreckiger, da aufgrund des erhöhten Strombedarfs durch Wärmepumpen mehr Strom aus heimischer Braunkohle gewonnen werde.


Weltweit treibe nur eine kleine Minderheit an Ländern das Verbot von Kohle, Öl voran. Doch die Mehrheit der Länder verdrecke die Luft weiterhin und profitieren sogar davon, wenn die EU weniger Öl verbrauche möchte, da dadurch der Weltmarktpreis sinke. Andere Länder könnten sich dann billiger mehr Öl einkaufen. "Wenn die grünen Verbraucher weniger Öl verbrennen, fällt der Weltmarktpreis – und bei fallendem Preis kaufen andere Verbraucher mehr.", erklärt Sinn.

Weltweit machen die meisten Länder eben wenig bis gar nichts, darunter auch 138 Länder des Pariser Abkommens, die sich zu keinen konkreten Einschränkungen verpflichtet haben, aber für zwei Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes stehen. Daher könne Klimaschutz laut Sinn kaum Erfolg haben, weil eben weltweit weiter viel Kohle, Öl und Gas gefördert werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  4. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  5. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  6. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  7. Auf Christus schauen!
  8. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  9. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  10. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  11. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  12. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  13. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  14. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  15. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz