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Die Synodalversammlung von DBK + ZDK - Kann man eine Hierarchie der Häresien ausmachen?

13. März 2023 in Kommentar, 16 Lesermeinungen
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Der Geruch von Häresie und Apostasie haftet an jedem der Frankfurter Papiere. Zusätzlich wurden reichlich Nebelkerzen geworfen, die einen Verbleib in der Einheit simulieren sollen. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

Es ist geschehen. Die fünfte und vorletzte Synodalversammlung des Synodalen Weges von DBK und „ZdK“ hat Schritte unternommen, die Spaltung innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland massiv zu vertiefen. Es wurden Texte angenommen, die eindeutig gegen weltkirchliche Festlegungen von hoher Verbindlichkeit stehen. Der Geruch von Häresie und Apostasie haftet an jedem der Frankfurter Papiere. Zusätzlich wurden reichlich Nebelkerzen geworfen, die einen Verbleib in der Einheit simulieren sollen. So sprach man sich für den in mehreren theologischen Gutachten bereits abgelehnten Diakonat der Frau aus. Aber man fragt ja nur in Rom. Das Ziel ist natürlich das Bischofsamt. Jeder der etwas anderes sagt, lügt. Wer etwas anderes glaubt, ist naiv. Sakramente – z.B. die Taufe oder die Trauassistenz – sollen „Lai*innen“ anvertraut werden. Wir gehen dann einer Zweiklassentaufe entgegen. Die besser gestellten Kinder, deren Eltern Geld oder Beziehungen haben, werden vom Priester getauft. Wer etwas anderes annimmt, ist mehr als nur naiv. Man rechne mal die Anzahl der Taufen gegen die Anzahl der am Ort tätigen Priester.

Es wurden Segnungen für alle Paare eingeführt, die nicht heiraten können oder dürfen. In mehreren Fällen hat sich die Universalkirche dazu klar geäußert. Was kümmert es die deutschen Funktionäre. Das Ziel ist die kirchliche Ehe für alle. Jeder, der etwas anderes behauptet, lügt. Wer etwas anderes glaubt, ist naiv. Die Genderagenda ist in die deutschkatholische Kirchenlehre aufgenommen worden. Kritiker dieser umstrittenen Ideologie werden als politisch rechts geframt und der Kontaktschuld bezichtigt, weil auch radikale das sagen. Man bleibt jedoch die moraltheologische Begründung schuldig, warum eine Wahrheit zur Lüge wird, wenn sie der Falsche oder die falsche politische Gruppe ausspricht. Der Papst bezeichnet Gendermainstreaming schon mal als dämonisch. Sicher ist der Papst politisch ganz weit rechts.


Drei Tage lang haben sich in Frankfurt Laienfunktionäre und Bischöfe ein beeindruckendes, zuweilen tränenreiches Schaulaufen geliefert, an dessen Ende nichts weniger als der theologische und spirituelle Bankrott großer Teile der katholischen Kirche in Deutschland steht. Nun muss sich jeder Bischof selber fragen, ob und wie er sein Abstimmungsverhalten vor seinem Herrn rechtfertigen kann. Dabei kann kein Laie helfen. Vielleicht hilft den Bischöfen bei der Reflexion ihres Abstimmungsverhaltens, dass der von ihnen gewählte Sprecher ihrer Konferenz Opposition zu den teils apostatischen und häretischen Beschlüssen der Synodalversammlung dämonisierte und pathologisierte. Er behauptete Widerstände gegen die Beschlüsse seien eine Reaktion auf die „Geistkraft“. Mit diesem Wort, so jedenfalls wird behauptet, umschreibt man in deutschsynodalen Kreisen den Heiligen Geist. Wer dem Heiligen Geist widersagt, ist natürlich diabolisch. Eine andere Aussage des Vorsitzenden lautete, Probleme mit den Beschlüssen zu haben, habe psychologische Ursachen. Mithin ist es pathologisch, die Häresien des Synodalen Weges abzulehnen. Mehr muss man dazu nicht wissen. Ein Blick in Geschichtsbücher zeigt, wer für solche Methoden Vorbild ist.

Jetzt fragt man sich als gläubiger Katholik, der vor diesem Scherbenhaufen der kirchlichen Lehre steht, was räumt man zuerst auf. Gibt es eine Reihung, welcher Beschluss der Schlimmste ist. Ich glaube das nicht, denn eine Hierarchie der Häresien wäre zumindest eine temporäre Teillegitimation oder -akzeptanz dessen, was in Frankfurt geschehen ist. Es gilt dem gesamten Geschehen des sogenannten Synodalen Weges von DBK und „ZdK“ jegliche Legitimation abzusprechen. Rein formalrechtlich ist der Synodale Weg ein völlig unverbindliches Gesprächsforum. Wer sich die verabschiedeten Texte ansieht, wird auch darin kaum direkt verbindliche Entscheidungen antreffen. Wo hat man eine Sache beschlossen, sie umzusetzen? Wo hat man eine Kommission eingerichtet? Wo hat man eine Anfrage, eine Bitte oder eine Forderung an Rom formuliert? Dennoch beanspruchen die handelnden Personen – mehrfach wurde die Vollversammlung des Synodalen Weges „der Souverän“ genannt - absoluten Gehorsam. Also hat gefälligst alles, was beschlossen wurde zu geschehen. Der Druck auf die Bischöfe wird in den nächsten Monaten enorm anwachsen, gefälligst zu parieren.

Schon bei der jüngsten Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hatte der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović, eindeutige Pflöcke eingeschlagen und deutlich gesagt, dass er im Auftrag des Heiligen Vaters spricht. Der Ad- limina – Besuch der deutschen Bischöfe und ein weiterer Brief von drei Kardinälen, ebenfalls im Auftrag und mit inhaltlicher Billigung des Papstes waren nicht weniger deutlich. Der Synodale Weg hat alle gesteckten Grenzen nicht nur überschritten, sondern schlicht über den Haufen gerannt. Selbst gegen eindeutige und ohne jeden inhaltlichen Zweifel ausgesprochene Verbote, wie der Errichtung sogenannter Synodaler Räte wurde verstoßen. Zwar hat man angesichts der Gefahr des Scheiterns die diözesanen und pfarrlichen Räte an den umstrittenen Synodalen Ausschuss überwiesen, doch auch das ist nur erneut eine schismatische Nebelkerze. Der Synodale Ausschuss hat weder Satzung noch Geschäftsordnung. Ob sich das deutschsynodale Funktionärswesen noch einmal auf eine bischöfliche Sperrminorität einlassen wird, darf stark bezweifelt werden. Es war ohnehin nutzlos, denn die Bischöfe haben ganz brav abgestimmt, wie man es von ihnen erwartet hat.

Angesichts des ekklesialen Schutthaufens, den der Synodale Weg von DBK und „ZdK“ nach der letzten Versammlung hinterlassen hat, bleibt eigentlich nur noch der Blick nach Rom. Dort allerdings ist man mit einer Weltsynode beschäftigt, in die deutschsynodale ihre Themen implantieren wollen. Bislang sieht es nicht so aus, als könnte es nicht gelingen. Doch vor der Gefahr ist zu warnen und auch die verantwortlichen Kardinäle Grech und Hollerich scheinen – hoffentlich - langsam aufzuwachen und zu merken, welche Kuckuckseier man ihnen ins Nest legen will.

Es bleibt dem einzelnen, den Familien, den Gruppen schlimmstenfalls nur die Suche nach der katholischen Nische, in der man überwintern kann. Das kann eine Pfarrei sein, das kann ein Kloster sein, es kann auch eine private Kapelle im Keller oder auf dem Dachboden sein. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte musste die Kirche in der Nische überwintern. Der Kirche ist Bestand verheißen. Dem zeitgeistigen Konstrukt, das in Frankfurt errichtet wurde, hingegen nicht. Man vermeide bitte die Rede vom Schisma. Erst wenn der Papst gesagt hat, dass es ein Schisma gibt, gibt es eins. Wir sind in einem unklaren Zustand, der sicher unangenehm ist. Doch man sollte nie vergessen: Ein Schisma kann man nicht heilen. Der jetzige Zustand birgt – aller Düsternis zum Trotz - immerhin noch eine kleine Hoffnung auf Heilung.


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Lesermeinungen

 Chris2 13. März 2023 
 

Wo endet die Häresie und beginnt bereits das Schisma?

Klar ist:
- Eine Weihesimulation von "Diakoninnen" oder gar "Priesterinnen" (lt. Kirchenrecht automatische Selbstexkommunikation!) stellt die Akteure außerhalb der Kirche (klare de-facto-Vorgabe Jesu)
- Wer den sakrilegischen Betrug der Simulation Hl. Messen und der Wandlung durch Laien an den Gläubigen auch nur duldet, ebenso
- Wer offen bekennende (also "praktizierende") Homosexuelle zu Priestern weiht, verstößt klar gegen Bibel und Kirchenrecht und ist direkt verantwortlich für jeden Missbrauchfall, der dadurch verursacht wird (die weitaus meisten Opfer waren ja Buben)
- Wer Amoral gegen die klaren Lehren der Bibel und der Kirche und gegen jede Logik aus dem Missbrauchsskandal erzwingt (!), müsste als Bischof sofort abgesetzt werden (Bonnemain)
> Die jahrzehntelange Appeasement-Politik hat eine Koalition aus Linken bei ihrem "Marsch durch die Institutionen" und anderen Kirchenfeinden und längst ahnunglosen Katholiken geführt, die nicht einmal mehr die absoluten "Basics" kennen...


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 SalvatoreMio 13. März 2023 
 

Die Deutschen bräuchten dringend klare Ansagen

@dalex: in diesem Fall kann man Ihnen nur zustimmen, aber ohne klare Ansagen kann kein Volk, keine Gemeinde, keine Schule, keine Arztpraxis, kein Supermarkt existieren. - Eine letztlich feste Hand ist ein Muss! Und eine Kirche, die sich in aller Welt findet und doch eine Einheit ist, geht nicht ohne klare Linie. Die ist ja da, wird aber unterwandert und durchbrochen, und wir hoffen, dass endlich, wenn auch irgendwie zu spät, eine klare Ansage kommt.


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 Jothekieker 13. März 2023 
 

„Geistkraft“

Welchen Geist meint der Bätzingbuhl wohl damit?


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 ThomasMoore 13. März 2023 

@dalex

Lieber dalex,

leider ist das Problem in diesem Pontifikat nicht nur, daß der Pontifex nur Prozesse anstößt und dann abwartet was passiert. Es gibt auch eine Diskrepanz zwischen dem was er sagt und was er tut. Bestes Beispiel ist das Päpstliche Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie. Warum ernennt er Personen die Abtreibung befürworten, wenn er nach eigener Aussage Abtreibung für eine Art von Auftragsmord hält?
Es bleibt zu hoffen, daß diejenigen Unrecht haben, die behaupten, er lehne den Synodalen Weg in D nur ab, weil ihm dieser Tempo und Takt diktieren will, was Franziskus gar nicht schätzt.
Wenn die Umsetzung des Synodalen Rates und der anderen Beschlüsse voranschreitet ohne dass es ernste Konsequenzen gibt macht sich Rom vollkommen lächerlich, insbesondere wenn einerseits die Zelebration des AO Ritus eingeschränkt/verboten wird, andererseits solche häretischen und schismatischen Vorgänge von linksaußen ohne Konsequenzen bleiben.


9
 
 lesa 13. März 2023 

Die Unklarheit liegt nun klar auf dem Tisch

"Lieber@hape: Beide Wahrnehmungen stimmen m.E. Die von Peter Winnemöller: "Wir leben in einem Zustand der Unklarheit". Das ist die Lage so vieler Christen, die sich nicht mehr auskennen. Und das ist fatal, verhängnisvoll und furchtbar, weil der synodale Irrweg die Unterscheidung von Gut und Böse für Tausende noch mehr verunmöglicht und das Böse für Gut und normal propagiert. Dies in einer Zeit, wo Orientierung so sehr fehlt. Darum kann man nur hoffen auf eindeutige Stellungnahme aus Rom. Eindeutg ist sie nur, wenn sie mit Konsequenzen einhergeht. Auf Worte pfeifen diese Leute. Und die Schar der irregeführten und kaputten Existenzen wächst. Mit ihr Mord und Totschlag.
Sie haben aber auch recht: "Der Hauptnutzen des Synodalen Weges ist doch, dass nun all das, was latent die Leute aus der Kirche getrieben hat, jetzt fein säuberlich in Wort und Bild vorliegt." En Exorzist benannte den Vorgang weniger fein säuberlich, als er sagte: "Der ganze Dreck ist herausgekommen."


6
 
 dalex 13. März 2023 
 

Papst Franziskus

Das Problem bei Papst Franziskus ist, - und das wird aus seinen Interviews und Reden immer deutlicher - dass er Dinge nur aufreißt, so wie man einen harten Boden umgräbt, in der Hoffnung, dass daraus dann etwas Gutes entsteht. Er stößt nur an und guckt zu, was passiert. Aus dem Nacion-Interview:
"Ich mag Prozesse und keine Bewertungen. Es ist komisch, ich bewerte nicht gerne, ich weiß auch nicht, wie man das macht. Prozesse ja, weil ich gerne vorankomme."
Aus dem AP Interview:
"Das ist der Wert einer Synode, denn der Protagonist einer Synode ist der Heilige Geist. Ob es uns gefällt oder nicht. Und der Heilige Geist tut zweierlei: Er stiftet Chaos, er stiftet Verwirrung, wie er es am Pfingstmorgen durch die Charismen tat, und dann schafft er Harmonie."
Ich weiß nicht, ob es eine Sünde wider den Hl. Geist ist, aber mir fehlt nach dem "Synodalen Weg" jegliche Harmonie...


8
 
 rts 13. März 2023 
 

Auch ich widerspreche dem Artikel

und denke wie @hape, dass es in sich keine Spaltung der katholischen Kirche ist. Die Lehre ist überliefert und findet im CIC ihre rechtlich saubere Bewertung.
Es ist lediglich durch die erstellte Schmähschrift schwarz auf weiß der Unglaube vieler geistlicher „Eliten“ offensichtlich geworden, was sich über Jahrzehnte dorthin entwickelt hat. Diese Menschen stellen sich außerhalb des Leibes Christi, sind schon lange nicht mehr katholisch, lehnen sich -wie Luzifer- gegen Gottes Gebote auf usw. Alles kein Problem, wenn sie nicht wie der Wolf im Schafspelz Rang und Würden der Kirche hätten und behaupteten im Namen Jesu zu sprechen.
Mein Fazit: ich glaube weiter an die eine heilige katholische und apostolische Kirche. Wir Rechtgläubigen sind Jesu Leib. Wir bleiben es. Was die anderen machen wird durch das Wirken Gottes geklärt.


5
 
 Smaragdos 13. März 2023 
 

Schisma unter Papst Franziskus?

Wenn es unter PF zu einem Schisma kommt, dann nur mit den frommen Anhängern der Alten Messe... alles andere lässt er laufen. Das einzige, was ihm verhasst ist, ist Ordnung. Chaos hingegen stört ihn nicht, im Gegenteil ("Hagan lío!").


6
 
 Smaragdos 13. März 2023 
 

Katholische Freikirche Deutschlands (KFD)

Was in Frankfurt gegründet wurde, ist die Katholische Freikirche Deutschlands. Im Gegensatz zu den Evangelischen Freikirchen bedeutet in dem Fall frei allerdings nicht frei vom Staat, sondern frei von Rom!


9
 
 edih 13. März 2023 
 

Bleibt der Blick nach Rom.

Ich befürchte, es wird NICHTS kommen, zumindest nicht was sich glaubenstreue Katholiken erhoffen. Auf eine klare unmißverständliche Ansage seitens Rom wird man verzichten müssen. Wenn man die Sache seit Ausrufung des "Synodalen Weges" betrachtet war nichts außer "leerer" Drohungen. Personelle Konsequenzen gab es auch keine, der DBK-vorsitzende hat gewechselt, dass war aber keine Konsequenz. Das "ausbaufähige" Ergebnis liegt nun vor. "Katholische Kirche" in der BRD, wohin gehst Du?


8
 
 Anaximander Ansorg 13. März 2023 
 

"Erst wenn der Papst gesagt hat, dass es ein Schisma gibt, gibt es eins."

Nein, so funktioniert (sage ich als Nichtjurist und zeitlich befristeter Schöffe) das kanonische Recht (CIC) nicht! Dort werden etwaige Delikte als VOR GOTT geschehen verstanden, und nur das hat man im CIC kodifiziert. Es geht hier also nicht auf eine Intention (Pierre Abaelard), sondern auf einen jeweils vorliegenden Sachverhalt zurück. Besteht dieser Sachverhalt, steht das Delikt schon faktisch im Raume. Ohne zu "verurteilen" (Mt 7,1-5) darf jeder Getaufte den nunmehr vorliegenden Sachverhalt ansprechen und kommentieren.


6
 
 J. Rückert 13. März 2023 
 

Vergifteter Wein

Noch in den 60ger Jahren war „links“ negativ konnotiert: ein linkes Ding, ein linker Vogel usw. Wer jetzt das Etikett „rechts“ am Kittel hat, der ist so was wie ein Sittenstrolch. Wer auch nur in seiner Nähe steht und keine Grunzlaute des Abscheus äußert, der ist feindlich. Bunt, vielfältig, inklusiv trifft positiv nur zu, so man den linken Stallgeruch hat.
>Reaktion auf die „Geistkraft“


3
 
 Cosmas 13. März 2023 
 

die Rolle von PF ist leider nicht klar,

da er in konträre Richtungen Signale sendet. Katholische Klarheit sieht anders aus als Liturgiezerstörung und seine Wortspenden zu Interkommunion, wieder verheiratete Geschiedene,....und seine spezielle "Synoditis"


5
 
 Vox coelestis 13. März 2023 
 

Fake oder Realität??

Wenn es wirklich stimmen würde, was heute in unserer Tageszeitung steht (Augsburger Allgemeine), dass nämlich die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in Belgien von der dortigen Bischofskonferenz gutgeheißen wurde und dieser Vorgang mit Papst Franziskus persönlich abgestimmt ist, dann gibt es ohnehin kein Schisma mehr oder der Papst selbst wäre Teil des Schismas.
Da bin ich sehr gespannt wie sich das verhält und was da aus Rom kommt (oder nicht kommt).


8
 
 FNO 13. März 2023 

@dalex

Stimmt. "Frankfurt" war als Würzburg 2.0 konzipiert. Aber was damals falsch war, das wird heute nicht richtiger. Das ist die falsche Philosophie, die das "Denken" Bätzings (bzw. die Unterlassung desselben) völlig beherrscht. Wie hat Jesus "Gemeinde gewollt"? Das bestimmen wir!


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 dalex 13. März 2023 
 

Papst Franziskus wird kein Schisma verkünden.

Er lässt die deutschen Bischöfe lieber wie Schuljungen auflaufen. Dabei bräuchten die Deutschen dringend klare Ansagen. Das ist unser Charakter. Papst Franziskus möchte ein Lebensbeispiel geben, uns zu einer bestimmten inneren Haltung hinführen, ohne es uns aufzuzwingen. Wir sollen das Gefühl haben, selber darauf zu kommen. Aber die Deutschen haben dafür keine Antenne. Man will, nachdem Joseph Ratzinger die Würzburger Synode vierzig Jahre erfolgreich geblockt hatte, endlich durchstarten und kann mit diesem argentinischen Papst rein gar nichts anfangen.


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