Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  4. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  9. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  12. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)

Äbtissin: „In unserer Bibliothek packt mich manchmal Trauer: Wer wird all diese Bücher lesen?“

5. März 2023 in Spirituelles, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Theologin Reemts OSB/Mariendonk: „Manchmal habe ich die Sorge, dass es im gegenwärtigen Umbruch anders als zur Zeit der Völkerwanderung der Kirche und den Klöstern nicht möglich sein wird, die Kultur und ihre Schätze in die Zukunft mitzunehmen.“


Mariendonk (kath.net/pl) „Zum Mönchtum gehört Lesen, Studium, lebenslange Freude an geistiger Arbeit. Voraussetzung dafür sind sichere Beherrschung unserer Sprache in Wort und Schrift und vor allem die Fähigkeit, fließend und ohne allzu große Anstrengung zu lesen. Werden diese Kulturtechniken noch gelehrt, haben junge Menschen diese Voraussetzung? Ich fürchte, viele haben sie nicht. Gott kann aus Steinen Kinder Abrahams erwecken, er kann seine Kirche auf völlig neue Wege führen, aber manchmal habe ich die Sorge, dass es im gegenwärtigen Umbruch anders als zur Zeit der Völkerwanderung der Kirche und den Klöstern nicht möglich sein wird, die Kultur und ihre Schätze in die Zukunft mitzunehmen.“ Das schreibt die Mariendonker Äbtissin und profilierte Theologin Dr. Christiana Reemts OSB auf ihrem Blog.


Die Benediktinerin gesteht: „In unserer Bibliothek packt mich manchmal Trauer: Wer wird all diese Bücher lesen? Wird es nur noch das Internet geben wie für viele Menschen jetzt schon?“ Sie fragt sich, ob man „irgendwann lernen“ werde, „kontemplativ-nachdenklich am Bildschirm zu lesen, mit großen Pausen, träumend, nachsinnend – oder wird alles nur auf Machen angelegt sein?“ Dann schildert sie, dass ihre Gedanken „durch den Besuch bei einem alten Priester“ ausgelöst wurden, „der nicht mehr allein zurecht kommt und den nichts so sehr bedrückt wie die Frage, was aus seinen Büchern werden wird. Leider weiß ich, dass niemand sie braucht und will.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  9. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  10. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  11. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  12. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz