Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

'Welt'-Kritik: Deutsche Kirchen kümmern sich kaum noch um Religion

27. Dezember 2022 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Harald Martenstein, der bekannte Welt-Kolumnist, übt zu Weihnachten deutliche Kritik am Auftreten der Kirchen: Kirchen müsste wieder mehr mit dem Himmel zu tun haben als mit der Welt


Berlin (kath.net)

"Ich denke dann, dass es auf diese Weise für die Kirche wieder besser laufen könnte, sie müsste wieder mehr mit dem Himmel zu tun haben als mit der Welt. Mit dem Diesseits befassen sich schon alle anderen." Harald Martenstein, der bekannte Welt-Kolumnist, hat zu Weihnachten in einer Kolumne deutliche Kritik am Auftreten der Kirchen in Deutschland geübt, da sich diese kaum noch um Religion kümmern. Die EKD suche laut Martenstein den Anschluss an radikale Aktivisten, die "Klimabewegung" sei für viele schon Religionsersatz. Er stelle sich aber die Frage, was mit der christlichen Nächstenliebe sei. "Jesus hätte auch Vielfliegerinnen, AKW-Betreibern und „Reichsbürgern“ die Füße gewaschen."


Martenstein, der selber laut eigenen Angaben "erzkatholisch" erzogen wurde, sei später aber ausgetreten. Den Grund habe er aber vergessen. Laut dem „Religionsmonitor“ der Bertelsmann-Stiftung spiele aber der Glaube an Gott nach wie vor eine große Rolle in Deutschland: 38 Prozent glauben „stark“ oder „ziemlich stark“ an Gott. Eine satte Mehrheit der Austrittswilligen, nämlich 90 Prozent sagt, dass man auch ganz ohne die Kirche Christ sei könne. Laut Martenstein klinge das nicht nach einem grundsätzlichen Nein zum Glaube und sind weiterhin für die Ideen des Christentums offen. "Die Kirchen kümmern sich ja auch, so bizarr es klingen mag, zurzeit kaum noch um Religion."

Der Protestantismus habe sich laut Martenstein fast vollständig in eine Vorfeldorganisation der Grünen verwandelt. "Ob sie da wirklich noch an Gott glauben, ist schwer zu sagen. Aber an Robert Habeck und Fridays for Future glauben viele Pfarrer nach meinem Eindruck ganz bestimmt." Ihre Glaubensbedürfnisse befriedigen nicht wenige Leute inzwischen anderswo, unter anderem viele in der Klimabewegung. Da gibt eine Liste von unhinterfragbaren Geboten, den Weltuntergang als finale Strafe oder Heiligenfiguren wie Greta und die Inhaftierten von der „Letzten Generation“ als Märtyrer. "De facto ist die Klimakirche der Heiligen der letzten Tage schon staatlich anerkannt. Eine zweite Kirche dieser Art ist ebenfalls überflüssig."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz