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Hillary Clinton vergleicht Abtreibungsverbote mit Vergewaltigung

17. Jänner 2023 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin würde nie eine Frau wählen, die sich für die Einschränkung der Abtreibung einsetzt.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Bei Frauenrechten habe es „viele Erfolge“ gegeben, gleichzeitig gebe es auch Gegenwind, sagte Hillary Clinton, ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin in einem Interview mit dem Sender PBS.

Frauenrechte würden in Ländern wie Iran oder Afghanistan oder der Ukraine, wo Vergewaltigung eine Kriegstaktik sei, angegriffen. In Ländern wie den USA würden die „Angriffe“ von politischen und kulturellen Kräften ausgehen, die Abtreibungen einschränken und verbieten wollen. Clinton sprach nicht von Abtreibung, sondern wörtlich von „Frauengesundheit“ und „körperlicher Autonomie“.


Die Moderatorin von PBS bezeichnete Abtreibung als „Grundrecht“ für Frauen und sagte, sie sei erstaunt, dass dieses Grundrecht für die Hälfte der Weltbevölkerung im Jahr 2022 immer noch nicht gesichert sei.

Clinton antwortete mit einer Behauptung, die immer wieder von Abtreibungsbefürwortern aufgestellt wird. „Wir werden sehen, was in Staaten wie Arkansas und so vielen anderen passiert, wenn wir mit echten Problemen konfrontiert sind. Wir haben schon gesehen, dass Frauen mit Fehlgeburten abgewiesen werden, wenn sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Wenn vielleicht eine Frau stirbt, weil ihr die medizinische Versorgung verweigert wird“ , sagte sie wörtlich.

Alle Abtreibungsverbote, die derzeit in den USA in Kraft sind, sehen eine Ausnahme vor, falls die Mutter in Lebensgefahr ist. Untersuchungen haben wiederholt gezeigt, dass es extrem selten ist, dass zur Rettung der Mutter eine Abtreibung durchgeführt werden muss.

Sie würde deshalb auch nie einer Frau ihre Stimme geben, die für ein Verbot von Abtreibungen eintritt, sagte Clinton bei einer Frauenkonferenz in Little Rock (Arkansas). „Ich werde nicht für eine Frau stimmen, die meine Rechte wegnimmt, oder die Rechte meiner Tochter oder die Rechte meiner Enkeltochter“, sagte sie. Mit „Rechte“ bezog sie sich auf ein „Recht auf Abtreibung“.

 


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