Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  4. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys

Moskau nach 9 Monaten Angriffskrieg auf die Ukraine (erstmals) sauer auf Rom

29. November 2022 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus hat in einem Interview Grausamkeiten der Russen verurteilt und dafür aber Tschetschenen und die Burjaten verantwortlich gemacht. Der russische Botschafter protestiert im Namen von Putin beim Vatikan


Rom (kath.net)

Der russischen Botschafters beim Heilige Stuhl hat am Dienstag gegen Aussagen von Papst Franziskus in seinem jüngsten Interview protestiert. In dem Interview mit einer Jesuitenzeitung hatte Franziskus Grausamkeiten im Rahmen des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine verurteilt und dafür allerdings Tschetschenen und die Burjaten verantwortlich gemacht. Der russische Botschafter beim Heiligen Stuhl drückte gegen die Aussagen von Franziskus die "Empörung" der russischen Regierung aus. "Ich habe meine Empörung über solche Unterstellungen zum Ausdruck gebracht und betont, dass nichts den Zusammenhalt und die Einheit des russischen multinationalen Volkes erschüttern kann", so der Botschafter laut der russischen Agentur RIA Novosti..



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Everard 30. November 2022 
 

@SalvatoreMio

Ich sehe dies ähnlich und wollte einen ähnlichen Gedanken artikulieren. Unterliess es aber dann weil dieses spezifische und gleichwohl äußerst wichtige Topoi, welches Sie zurecht bezügl. 1933ff ansprechen, dann äußerst schnell eine off topic Diskussion auslösen kann.
Mich haben besonders die Stellungnahmen vieler Russen erschüttert, welche nach dieser Mobilisierung das Land fluchtartig verlassen haben. Da war weder Selbstreflexion noch Mitleid oder Sympathie mit der ukrainischen Bevölkerung zu vernehmen. Man wolle nur selber nicht an die Front aber an sich unterstütze man den Präsidenten Putin und damit auch seinen Terrorkrieg.


1
 
 Coburger 30. November 2022 
 

Friedensvermittlung ade

Es fragt sich, ob es richtig und klug war, Tschetschenen und Burjaten alleine für Grausamkeiten in der Ukraine zu benennen. Danach wären alle anderen in Rußland soz. exkulpiert. Vielleicht wurde auch nur der Sattel geprügelt und gemeint war der Esel, aber auch das ergibt keinen vernünftigen Sinn hier.
Daß der russische Botschafter die "Empörung" seiner Regierung beim Vatikan pflichtschuldig zu Protokoll gibt, ist ein normaler diplomatischer Vorgang.
Als eventueller Friedensvermittler kommt der Vatikan jetzt kaum noch in Frage. Auch die ukrainische Regierung könnte wegen faktischer Gründe die gemachten Interviewangaben beanstanden.


0
 
 SCHLEGL 30. November 2022 
 

@Richelius

Das weiß ich, vor dem Krieg gegen die Ukraine war diese östliche Teilkirche dem griechisch katholischen Patriarchen Svjatoslav von Kiew unterstellt. In der Zeit des letzten Zaren und auch sogar noch nach der Oktoberrevolution gab es diese Kirche, die damals vom Exarchen Feodorow geleitet worden ist. Erst im Zuge der Etablierung des Kommunismus wurde der Exarch 1923 festgenommen und verstarb 1935 in einem Lager, womit diese Kirche aufgelöst worden ist.Papst Johannes Paul II hat in 2001 in Lemberg seliggesprochenen.
Nach dem Ende von Putin und Kyrill werden sicher die kriminellen Machenschaften bei der Personen und ihres Anhangs aufgedeckt werden. Die kleine russisch-griechisch-katholische Kirche zieht bereits heute Intellektuelle an.

de.frwiki.wiki/wiki/L%C3%A9onide_F%C3%A9odoroff


4
 
 Richelius 30. November 2022 
 

@ Schlegl

Die russ.-griech.-kath. Kirche gibt es schon. Sie untersteht einem lateinischen Bischof in Rußland und ist winzig. Hoffen wir, daß sie wächst.


0
 
 SalvatoreMio 30. November 2022 
 

Die Schuldigen im Krieg

@Everard: Die Frage der Mitschuld ist immer äußerst kompliziert! Deutsche haben damals unter Hitler gebrüllt: "Wir wollen den totalen Krieg!" Schon Kinder und Jugendliche wurden unter Hitlers Regime geistig verführt. Und die Angst führt stets ein großes Regiment! -So ist es auch wieder in Russland! Nicht jeder bringt die Kraft auf, Märtyrer zu werden.


4
 
 Everard 29. November 2022 
 

Winthir

Man sollte die russische Bevölkerung nicht von ihrer Mitverantwortung für dieses Regime u seine Untaten und folgerichtig den Terrorkrieg wider die Ukraine entlasten. Das ist nicht möglich.


1
 
 winthir 29. November 2022 

nicht "Die Russen"

zeigten sich empört, sondern die russischen Machthaber.


2
 
 Everard 29. November 2022 
 

Die Russen

sollten sich zunächst einmal über ihren eigenen blutrünstigen Terrorkrieg wider die Ukraine und ihre Bevölkerung empören!


2
 
 SCHLEGL 29. November 2022 
 

Die hl Rus´

Wladimir Gundjajew, alias Kyrill,spricht oft von der "heiligen Rus´", darunter versteht man das Staatsgebiet von Russland, Weißrussland und der Ukraine. In diesem "heiligen Land" hält sich der Diktator Wladimir Putin einen bezahlten tschetschenischen Mörder, namens Kadyrow, natürlich mit dem Segen des putinistischen Patriarchen.Also halten sich angeblich "orthodoxe Christen" eine islamistische tschetschenische Mörderbande, die in der Ukraine die "grobe Arbeit" verrichten soll.
Und weil Papst Franziskus dieses Verbrechen anspricht, spielt die russische Regierung das Theater der Empörung. Weder die Regierung Russlands, noch die orthodoxe Kirche haben bis jetzt verstanden, dass sie ihr Land und ihre Kirche für Generationen beschädigt haben und unglaubwürdig machen.
Nach dem Ende der Ära Putin und der Ära Kyrill, besteht eine gute Chance für eine russisch-griechisch-katholische Kirche, also eine Kirchengemeinschaft mit Rom, ähnlich wie in der Ukraine.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  4. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  5. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  6. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  15. Nicaragua: Regime veröffentlicht Propaganda-Video von festgenommenem Bischof Mata

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz